Biogas_Anlage.jpg

Biogas hat das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen zu leisten. Bestehende Biogasanlagen verstromen in der Regel das produzierte (Roh-)Biogas vor Ort in Blockheizkraftwerken (BHKW).

Die beim Verstromungsprozess entstehende Abwärme wird häufig jedoch nur unzureichend genutzt, da in ländlichen Gebieten oft geeignete Wärmeverbraucher am Ort der Erzeugung fehlen.

Eine konsequentere Nutzung der Abwärme kann die Klimabilanz entscheidend verbessern. Dazu muss das Biogas von der Erzeugungsanlage zum Ort des Wärmebedarfs transportiert und dort verstromt werden. Die Transportaufgabe übernehmen die Erdgasnetze. In diese wird das auf Erdgasqualität aufbereitete Biogas eingespeist und zu den städtischen / industriellen Wärmeverbrauchszentren transportiert.

Im Folgenden finden Netzeinspeiser Informationen zu Netzanschlussanträgen, zum Bearbeitungsablauf und zu technischen Mindestanforderungen. Ebenso können unsere Musterverträge und Informationen zur Netzauslastung eingesehen werden.

Beabsichtigen Sie eine Netzeinspeisung, finden Sie die für uns erforderlichen Informationen auf unserem Datenerfassungsblatt für Biogas-Einspeiser:

Datenerfassung zum Anschluss von Bioaufbereitungsanlagen (PDF, 234.37 KB)

Bitte drucken Sie das Formular aus und schicken es ausgefüllt an die
Avacon AG
Joachim-Campe-Straße 14
38226 Salzgitter

 

 

Der Ablauf der Bearbeitung erfolgt gemäß den Bestimmungen der Gasnetzzugangs-verordnung §§ 31 ff. GasNZV. Wie darin gefordert, stellt sich der Bearbeitungsablauf wie folgt dar:

  • Sobald wir Ihren Antrag erhalten haben, prüfen wir die Vollständigkeit. Sollten noch Informationen erforderlich sein, werden wir Sie innerhalb einer Woche nach Antragseingang darüber informieren. Spätestens zwei Wochen nach Eingang des vollständigen Anschluss-Begehrens erhalten Sie von uns ein Angebotsschreiben mit Informationen über die erforderlichen Prüfungen und die Kosten dieser Prüfungen.
  • Sobald Sie uns einen Auftrag über eine Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) erteilt haben, werden wir Ihnen eine Vorschusszahlung in Höhe von 25 Prozent der Kosten der NVP in Rechnung stellen. Sie erhalten das Ergebnis der Netzverträglichkeitsprüfung spätestens drei Monate nach Eingang der Vorschusszahlung.
  • Innerhalb weiterer drei Monate unterbreiten wir Ihnen dann ein Angebot für einen Netzanschlussvertrag. Mit Annahme des Netzanschlussvertrages beginnt eine 18-monatige Frist, innerhalb derer mit dem Bau der Anlage begonnen werden muss, sonst verliert der Netzanschlussvertrag seine Gültigkeit. Die beantragte Einspeisekapazität bleibt Ihnen ebenfalls für 18 Monate von der Avacon AG reserviert.
  • Nach Abschluss des Netzanschlussvertrages beginnen die (Ausführungs-)Planung und die Erstellung des Leistungsverzeichnisses für den Netzanschluss. Im Anschluss an Ausschreibung und Vergabe der Leistungen wird der Netzanschluss erstellt. Wurde dieser technisch abgenommen, erfolgt die Schlussrechnung mit gegenseitiger Rechnungslegung gemäß den Festlegungen des Netzanschlussvertrages.
  • Sobald der Avacon AG ein Nachweis über den Abschluss eines Einspeisevertrages vorliegt, kann der Netzanschluss in Betrieb gehen.

Bezüglich Informationen zur Netzauslastung verweisen wir auf die Netzkarte auf dem Internetauftritt der Avacon Hochdrucknetz GmbH.

Informationen zur Netzauslastung sowie zu Engpässen bei der Durchleitung