Aufgrund der guten Resonanz setzten der LandesSportBund Niedersachsen und Avacon ihre Zusammenarbeit weiter fort.  Timo Abert vom Avacon-Kommunalmanagement, Reinhard Rawe, Vorstandsvorsitzender des LSB, Franka Simon-Host, Bereichsleitung Avacon-Kommunalmanagement, und Dirk Weidelhofer vom LSB (im Bild v.l.n.r.) freuten sich über die Fortführung ihrer Kooperation.

Beispiele umgesetzter Projekte aus 2016

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Auszeichnung des TSV Barsinghausen

In Zukunft kann der TSV Barsinghausen seinen Stromverbrauch und damit auch seine Energiekosten senken. Der Grund: Der Verein tauschte 70 alte Leuchtstoffröhren in der Gymnastikhalle und in der Geschäftsstelle sowie etliche Glühbirnen aus und setzt für die Beleuchtung künftig auf LEDs. Hierfür investierte der Verein rund 3.500 Euro.

Finanzielle Unterstützung erhielt der TSV Barsinghausen im Zuge der Aktion „VEREINt Energie sparen“. Avacon übernahm ein Drittel der Kosten für die Umrüstung der Beleuchtung. Die übrigen Investitionskosten wird der kleine Verein nach etwa 18 Monaten wieder hereinbekommen, so die Einschätzung der Experten von Avacon.

Für sein Engagement wurde der TSV Barsinghausen Anfang Oktober vom LandesSportBund Niedersachsen und von Avacon mit der Plakette „VEREINt Energie sparen“ ausgezeichnet.

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Auszeichnung des TSV Germania Pohle

Um die eigene Klimabilanz zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken, entschied sich der TSV Germania Pohle dazu, sich bei der Aktion „VEREINt Energie sparen“ um eine Förderung für die Sanierung seiner Sportstätten zu bewerben. Mit Erfolg: Der kleine Verein aus der Samtgemeinde Rodenberg erhielt eine Zusage. Bei der Begutachtung durch Fachleute stellte sich heraus, dass die Sportstätten des TSV Pohle bereits recht gut gedämmt waren. Die Heizung jedoch war veraltet.

In die Sanierung investierte der TSV Pohle rund 16.000 Euro – eine große Summe für einen kleinen Verein. Möglich war dies unter anderem wegen der finanziellen Unterstützung aus der Aktion „VEREINt Energie sparen“, ohne die der Verein die Sanierungsarbeiten nicht hätte stemmen können. Rund 5.000 Euro erhielt der Verein aus der Kooperation von Avacon und dem LandesSportBund Niedersachsen. Die restlichen Mittel kamen aus der Soprtstättenförderung des Kreissoprtbundes Schaumburg, von der Gemeinde Pohle, von Vereinsmitgliedern und Sponsoren.

Und der Aufwand hat sich gelohnt: Im Juni 2016 wurde der TSV Germania Pohle für sein Klimaschutz-Engagement im Rahmen des Projekts ausgezeichnet.

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Auszeichnung des TSV Hachmühlen

Um seine Sporthalle für den Vereinssport zu erhalten und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, entschied sich der TSV Hachmühlen aus Bad Münder dafür, sie energetisch zu sanieren. Seitdem die Halle 1978 fertig gestellt worden war, wurden keine nennenswerten Investitionen vorgenommen, sondern lediglich die nötigsten Reparaturen durchgeführt.

Um die hohen Betriebskosten zu senken, waren umfangreiche energetische Sanierungen notwendig: In einem ersten Bauabschnitt wurde das Dach erneuert und mit einer Wärmedämmung versehen. Auch die Heizanlage wurde modernisiert, ebenso die Sanitäranlagen.

Mit dem zweiten Bauabschnitt startete der Verein Anfang Juli 2016. Nun sollen neue Fenster und Türen eingebaut werden. Zudem ist geplant, die Hallenbeleuchtung auf energiesparende LEDs umzustellen. Auch die Außenfassade wird mit einer Wärmedämmung versehen. Für den zweiten Bauabschnitt erhielt der TSV Hachmühlen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro aus Mitteln der Aktion „VEREINt Energie sparen“.

Für seine Engagement im Rahmen der Aktion „VEREINt Energie sparen" wurde der TSV Hachmühlen Anfang Juni 2016 ausgezeichnet.

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Wenn in der Sporthalle der Holtorfer Sportvereinigung e.V. in Nienburg das Licht angeht, so wird dafür seit 2016 deutlich weniger Energie verbraucht als in der Vergangenheit. Der Grund: Die komplette Sporthalle wurde auf moderne, energiesparende LED-Beleuchtung umgerüstet. Finanziell unterstützt wurde der Einbau der neuen Lampen durch Mittel aus der Aktion „VEREINt Energie sparen“ der Avacon und des LandesSportBundes Niedersachsen.

Ende Oktober 2016 wurde die Holtorfer Sportvereinigung für ihr Klimaschutz-Engagement im Rahmen der Aktion mit der Plakette „VEREINt Energie sparen“ ausgezeichnet.

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Beim TSV Barnstorf wird nun energiesparend geduscht – dank der neuen Heizungsanlage und Warmwasser-aufbereitung. Der Sportverein aus Barnstorf, einem Ortsteil der Gemeinde Uehrde im Landkreis Wolfenbüttel, nahm 2016 an der Aktion „VEREINt Energie sparen“ teil und erneuerte die über 30 Jahre alte Nachtspeicherheizung mit elektrischer Warmwasserbereitung. So spart der Verein in Zukunft durch die sinkenden Energieverbräuche auch jede Menge Kosten. Und obendrein ist die Erneuerung der veralteten Anlage gut für´s Klima.

Die Sanierungsmaßnahmen kosteten den Verein insgesamt rund 11.000 Euro – eine hohe Summe für einen kleinen Verein. Als Projektträger unterstützten Avacon und der LandesSportBund Niedersachsen den TSV Barnstorf mit einem Zuschuss in Höhe von 3.655 Euro. Der Landkreis Wolfenbüttel half dem Verein mit Mitteln aus der Sportförderung ebenso wie die Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Anfang November 2016 wurde der TSV Barnstorf für sein Klimaschutz-Engagement mit der Plakette „VEREINt Energie sparen“ ausgezeichnet.

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Im Hinblick auf das Thema Energiesparen hat sich viel getan beim Schützenverein Fulde in Walsrode: Die Geschossdecke des Schützenhauses wurde ebenso gedämmt wie die Außenwände. Um kalte Luft draußen zu halten, wurde zudem ein Windfang vor die Außentür gebaut. Die Beleuchtung tauschte der Schützenverein ebenfalls aus. Auch eine neue Lüftungsanlage und einen neuen Gasbrennwertkessel ließ der SV Fulde einbauen, die Heizungstechnik wurde optimiert – das spart künftig besonders viel Energie.

Alles in allem kosteten die Maßnahmen den SV Fulde knapp 25.000 Euro – eine stolze Summe für einen kleinen Verein. Durch seine Teilnahme an der Aktion „VEREINt Energie sparen“ erhielt der Verein 9.500 Euro an Fördermitteln aus dem Topf der Avacon und des LandesSportBundes Niedersachsen. Auch die Stadt Walsrode unterstützte den SV Fulde finanziell.

Ende Oktober 2016 wurde der SV Fulde mit der Plakette „VEREINt Energie sparen“ ausgezeichnet.

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Beim Sportverein Lindwedel-Hope wird künftig energiesparend geheizt. Die mehr als 35 Jahre alte Heizung musste 2016 Platz machen für eine kombinierte Ölbrennwertanlage mit Solarthermie zur Verbrauchswasser-erhitzung und Beheizung des Gebäudes. Mit der modernen Anlage kann der Verein künftig bis zu 40 Prozent an Heizkosten einsparen. Ein weiteres Plus für das Klima: Der Ausstoß an Emissionen ist bei der neuen Anlage erheblich geringer. Auch in die Beleuchtung wurde investiert. Das Flutlicht auf dem Jugend- und Trainingsplatz kommt nun von energiesparenden LEDs.

Die Maßnahmen des SV Lindwedel-Hope unterstützten Avacon und der LandesSportBund Niedersachsen mit Fördermitteln im Rahmen der Aktion „VEREINt Energie sparen“.

Für sein Klimaschutz-Engagement wurde der SV Lindwedel-Hope Ende Oktober 2016 mit der Plakette „VEREINt Energie sparen“ ausgezeichnet.

Hintergrund VEREINt Energie sparen

„VEREINt Energie sparen“, so hieß die Aktion, die der LandesSportBund Niedersachsen (LSB Niedersachsen) und Avacon 2011 gemeinsam ins Leben gerufen hatten. Im Zuge der Aktion bot Avacon gemeinsam mit dem LSB Niedersachsen professionelle Energieberatungen für Sportvereine und attraktive Förderungen an. Ziel war es, die Vereine dabei zu unterstützen, langfristig ihren Verbrauch und ihre Kosten zu senken. Hintergrund ist, dass der hohe Energieverbrauch in vielen Sportstätten Vereine teuer zu stehen kommt.

Die Aktion war ein großer Erfolg: Oft konnte mit einfachen Mitteln viel Energie eingespart werden, ohne dass hohe Investitionen nötig waren. Insgesamt nutzten zahlreiche Vereine das Angebot einer Energieverbrauchsanalyse, zudem beantragten viele Vereine Fördermittel, um ihre Sportstätten energetisch zu sanieren. Am 31. Januar 2017 lief die Aktion aus.

Von cleveren Tipps bis zu großen Sanierungen

Im Mai 2011 fiel der Startschuss für „VEREINt Energie sparen“. Die Aktion lief so: Hatte sich ein Verein beworben und wurde in das Programm aufgenommen, sahen sich Fachleute die Sportstätten vor Ort an. Sie werteten die Verbrauchsdaten aus, erstellten Gutachten und gaben Empfehlungen. Diese reichten von cleveren Tipps bis zu umfangreichen Sanierungen – je nach Zustand der Gebäude und der eingesetzten Technik. Für ein Basis-Leistungspaket lag der Eigenanteil des Vereins bei 150 Euro, beim Paket inklusive Sanierungsplan, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Fördertipps bei 400 Euro. Die maximale Fördersumme betrug 5.000 Euro.

Einmal ins Programm aufgenommen, kann der Verein zusätzlich Marketinginstrumente nutzen. Zum Beispiel präsentiert er sich mit einem Werbeschild oder einer Pressemitteilung als umweltfreundlicher Verein, der bewusst Energie spart und damit CO2-Emissionen reduziert.