Avacon war bei bestem Wetter mit einem Stand, zwei Elektrofahrzeugen (Nissan Leaf und VW e-Up) und einem Vortrag von Jens Tiekenheinrich zum e-Home Projekt der Avacon AG vor Ort. Dieser rief anschließend die E-Mobil-Fahrer auf, über ihre Wünsche und Sorgen bezüglich der Ladesäulen zu diskutieren.

Das Avacon Standteam
 
(v.l.n.r. : Anett Johanson, Ralf Thäsler, Jens Tiekenheinrich und Kommunalreferent Hermann Karnebogen)
 
 
Jens Tiekenheinrich
 

Einheitlich wurde die Befürchtung geteilt, eine Ladesäule könnte besetzt oder im schlimmsten Fall defekt sein, wenn nur noch eine Restleistung von 1 % bei der Ankunft an so einer verbliebe. Mehrfach wurden auch die unterschiedlichen Bezahlsysteme der Ladesäulen verschiedener Betreiber kritisiert und der Apell nach möglichst einheitlichen barrierefreien Bezahlsystemen.

Bislang fehlt ein einheitliches Bezahlsystem zur Betankung eines Elektrowagens in Deutschland
 

Doch auch Lösungsansätze sind in dieser Diskussion entstanden. So wurde ein Konzept für Parkhausbetreiber vorgeschlagen, mit regenerativ erzeugtem Strom einer PV-Anlage auf dem Dach eine Ladesäule oder gleich mehrere Ladepunkte für parkende e-Autos zu speisen.  Genauso wurde festgehalten, dass z. B. Restaurants oder Möbelhäuser in der Nähe von Ladesäulen einen finanziellen Benefit von diesen ziehen könnten. Getrost dem Motto eines anwesenden E-Mobilnutzers: „Einen E-Auto-Fahrer erkennt man an seinem Eisbauch.“

Vor Ort war auch die Crowdfunding Ladebox Initiative – eine Interessensgemeinschaft von E-Mobilisten, die die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Deutschland verbessern möchte. 33 Ladepunkte (22 bzw. 43 kW) hat die Initiative seit März 2015 in Betrieb genommen. Weitere 8 sind in Planung.

Anbei einige Impressionen von der Veranstaltung:

 

Avacon Schnellladesäule (Triple-Charger)