Das Eduard Pestel Institut hat die regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Avacon untersucht.

Als regionaler Netzbetreiber ist Avacon selbst Teil des Wirtschaftskreislaufs vor Ort. Neben den Ausgaben für Aufträge und Dienstleistungen sowie für Mitarbeiter-Gehälter, Steuern und Abgaben entsteht so eine direkte Wertschöpfung von 605 Millionen Euro. Davon profitieren Dienstleister, Lieferanten und Kommunen, die wiederum wachsen und (regional) investieren können. Die Effekte des Engagements von Avacon führen zu einer regionalen Bruttowertschöpfung von über einer Milliarde Euro.

Die Tätigkeit von Avacon löst in der Region aber nicht nur Geldflüsse aus. Hinter jedem Euro, der im Wirtschaftskreislauf zirkuliert, stehen Leistungen und damit Menschen, die sie erbringen. Das Pestel-Institut hat ermittelt, dass durch jeden Arbeitsplatz bei Avacon vier weitere Jobs in der Region entstehen.

Studienleiterin Dr. Karin Janssen vom Eduard Pestel Institut aus Hannover erklärt das Vorgehen: „Wir haben untersucht, wie hoch die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte von Avacon in der Region sind. Das Pestel Institut nimmt alle Ausgaben der Avacon unter die Lupe und prüft, wohin die Aufträge vergeben wurden, wo die Mitarbeiter wohnen und Steuern und Abgaben gezahlt wurden. Diese Zahlen werden mit Daten des Statistischen Bundesamts zu den Lieferverflechtungen für 86 Produktionsbereiche und der entstehenden Wertschöpfung kombiniert und bewertet. Die Ergebnisse sind im Vergleich sehr gut.“