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Am Nienburger Betriebsstandort begrüßte Franka Simon-Host, Leiterin des Avacon-Kommunalmanagements, gemeinsam mit Avacon-Kommunalreferent Bernd Heckmann die Delegation und den Liebenauer Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Energien. Dabei standen Mitarbeiter der Avacon Natur GmbH bei allen Fragen der ukrainischen Gäste zu technischen Abläufen, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und Umweltanforderungen kompetent Rede und Antwort.

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„Die vielen Fragen unserer Gäste zeigten, wie groß das Interesse an der regionalen Energieversorgung und -erzeugung und an dem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch ist.“


Franka Simon-Host, Leiterin des Avacon-Kommunalmanagements

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Anschließend besichtigte die Delegation die Avacon-Biogasanlage in Steyerberg, wo sich die ukrainischen Verwaltungsmitarbeiter deren Technik im Detail erklären ließen.

Zum Abschluss des Besuchs gab es für die Gäste aus der Ukraine noch einen Einblick in die Nienburger Ausbildungsabteilung. Dabei wurden die Ausbildungsräume, der Bauzug und die Lehrwerkstatt in Augenschein genommen.

Der Besuch der Verwaltungsmitarbeiter unter Leitung von Bürgermeister Mykola Bakscheev sollte dazu beitragen, die Infrastruktur in der ukrainischen Stadt zu verbessern und so den Aufbau einer modernen kommunalen Daseinsvorsorge in der krisengeschüttelten Region zu unterstützen. Zu dem fünftägigen Besuchsprogramm gehörten eine Kranzniederlegung an der Kriegsgräberstätte Hesterberg sowie Informationsbesuche eines Seniorenzentrums in Hannover, des Interkommunalen Bauhofs in Steyerberg und beim Wasserverband „Am Sandkamp" sowie Arbeitsgespräche über die Energieversorgung, Müllentsorgung, kommunale Infrastruktur und bürgerschaftliches Engagement.