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EnergieMonitor von Avacon auf einem Notebook-Bildschirm © Rido – stock.adobe.com

Digitale Lösung

EnergieMonitor

Sie möchten die Energiewende in Ihrer Kommune für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar machen? Der EnergieMonitor von Avacon stellt anschaulich und nahezu in Echtzeit die regionale Bilanz aus Erzeugung und Verbrauch von regenerativer Energie in Ihrer Kommune dar. Er kann alleine genutzt oder in das kostenlose EnergiePortal integriert werden, das einen Überblick über die Energieverbräuche kommunaler Liegenschaften und die Online-Zählerstandseingabe bietet. Anlagen, die den Ertrag Erneuerbarer Energien visualisieren, wie beispielsweise der EnergieMonitor, können durch einen einmaligen Zuschuss des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden.

@ insta_photos, Adobe Stock

Schnell entschlossenen Kommunen bietet Avacon 2021 den EnergieMonitor zu einem attraktiven Sonderpreis an: Im Rahmen des Serviceprogramms KommunePlus und unter dem Motto „30 für 300“ zahlen die ersten 30 Kommunen, die unsere digitale Lösung einsetzen möchten, dafür im ersten Jahr eine stark reduzierte Gebühr in Höhe von 300 Euro. Um von unserem Aktionspreis zu profitieren, schreiben Sie einfach eine E-Mail an marco.sobirey@avacon.de.

Der Ausbau Erneuerbarer Energien schreitet voran. Doch wie viel Strom wird in Ihrer Kommune tatsächlich aus Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft oder Biomasse erzeugt? Und welcher Anteil des regionalen Energiebedarfs wird dadurch schon gedeckt? Der EnergieMonitor von Avacon zeigt auf einen Blick, wie viel „grüner“ Strom bei Ihnen vor Ort eingespeist wird, welchen Anteil er zum Strommix beiträgt und wie sich der Verbrauch verteilt. Maßnahmen zur Umsetzung der regionalen Energiewende lassen sich so einfach verfolgen. 

Die Daten sämtlicher Stromerzeuger und -verbraucher werden im EnergieMonitor erfasst – und zwar beinahe in Echtzeit. Die örtliche Energiesituation für Privathaushalte, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe und Industrie wird dann auf einer Übersichtsseite visualisiert und im 15-Minuten-Takt aktualisiert. Städte, Gemeinden oder Landkreise haben dadurch die Möglichkeit, dies auf ihrer Internetseite, auf Bildschirmen oder E-Ladesäulen mit Display für jeden zugänglich darzustellen. So schaffen sie Transparenz und lassen die Bürgerinnen und Bürger konkret an der Energiewende teilhaben. Der EnergieMonitor ist damit ein hervorragendes Instrument für das kontinuierliche Erfassen der Energiebilanz in einer Kommune.

Attraktives Kennenlern-Angebot 2021: „30 für 300“

Die Nutzung des EnergieMonitors kostet normalerweise 1.000 Euro und mehr im Jahr, je nach Größe der Kommune. Derzeit bietet Avacon seinen digitalen Service unter dem Motto „30 für 300“ zum stark reduzierten Preis von nur 300 Euro im ersten Jahr an. Das bedeutet eine Ersparnis von mindestens 70 Prozent. Einzige Bedingungen für das Kennenlern-Angebot im Rahmen des Serviceprogramms KommunePlus sind, dass Ihre Kommune im Versorgungsgebiet der Avacon Netz GmbH liegt, Sie unter den 30 ersten Kommunen sind, die sich melden und den Vertrag im Jahr 2021 abschließen. Schnell sein lohnt sich – denn wer zuerst kommt, spart zuerst. Inzwischen haben sich bereits rund 20 Kommunen für unser Angebot entschieden. Tun Sie es ihnen gleich und profitieren Sie ebenfalls von unserem attraktiven Angebot 2021 – am besten schreiben Sie noch heute eine E-Mail an marco.sobirey@avacon.de, um Ihr Interesse anzumelden.

1.200 Euro BAFA-Förderung für Visualisierung

Wenn Sie den EnergieMonitor nicht nur auf Ihrer Internetseite platzieren möchten, sondern zusätzlich einen allgemein zugänglichen Bildschirm in einem Rathaus, einer Schule oder einem anderen öffentlichen Gebäude planen, können Sie hierfür beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 1.200 Euro Förderung beantragen. Denn hierbei handelt es sich um eine Maßnahme, die den Ertrag Erneuerbarer Energien visualisiert, und damit förderfähig ist. Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie hier.

EnergieMonitor und EnergiePortal

Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien ist die Verbesserung der Energieeffizienz ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Für Kommunen bieten wir deshalb neben dem EnergieMonitor ein zweites Online-Instrument: das EnergiePortal. Das kostenlose Portal ist die zentrale Service-Plattform für unsere Kommunen, die vor allem einen Überblick über die Energieverbräuche der kommunalen Liegenschaften schafft. Das EnergiePortal ermöglicht die Zählerstandeingabe, Online-Verbrauchsabfrage und auch eine Energieeffizienzanalyse Ihrer Liegenschaften – eine gute Hilfe, um gezielt Energiesparmaßnahmen zu ergreifen. Das EnergiePortal wird konsequent weiterentwickelt und um zusätzliche Funktionen erweitert. Beide digitalen Lösungen – der EnergieMonitor und das EnergiePortal – wurden von Avacon speziell für Kommunen entwickelt.

Der EnergieMonitor im Einsatz

Die Gemeinde Adendorf im niedersächsischen Landkreis Lüneburg kann seit Juli 2021 im15-Minuten-Takt den Stromverbrauch ihrer Privathaushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie kommunalen Einrichtungen im Blick behalten. Mehr noch: Der Verbrauch wird ins Verhältnis gesetzt zur regionalen Stromerzeugung aus regenerativen Energien. In der Gemeinde Adendorf wird hierfür vorrangig Photovoltaik, also Solarstrom, genutzt.

„Mit dem Avacon-EnergieMonitor wollen wir unsere Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf den Klimaschutz sensibilisieren und das Energiebewusstsein stärken“, erklärt Bürgermeister Thomas Maack. „Dank des Serviceangebots von Avacon können wir den Anteil unserer lokalen Eigenversorgung mit Strom über einen längeren Zeitraum vergleichen und die Höhe unseres Verbrauchs über die verschiedenen Wochentage beobachten.“

Auch wenn das flächenmäßig kleine Adendorf mit seinen dichten Wohnsiedlungen und vielen Gewerbebetrieben noch weit davon entfernt ist, 100 Prozent des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien zu decken – bei schönem Wetter liegt die Quote bei rund 10 Prozent – so verspricht sich die Gemeinde dennoch viel vom EnergieMonitor. „Besonders, wenn es um das Einsparen von Strom auf dem Gemeindegebiet geht“, sagt Maack. „Wir haben in den letzten Jahren schon erhebliche Einsparungen erreicht, beispielsweise bei der Straßenbeleuchtung, und wir bleiben weiterhin am Ball, um mit energetischen Sanierungsmaßnahmen den Energieverbrauch in unserer Gemeinde zu senken.“

V.l.n.r.: Bürgermeister Bernd Beushausen, Kämmerer Thorsten Laugwitz, Avacon-Mitarbeiter Marco Sobirey sowie Kommunalreferent Harald Schliestedt

Nach der Gemeinde Holle, der Stadt Elze und der Gemeinde Lamspringe nutzt nun auch die Stadt Alfeld als vierte Kommune im Landkreis Hildesheim den EnergieMonitor von Avacon. Seit Ende Juni 2021 hat die Leinestadt damit in „quasi“ Echtzeit einen Überblick über ihre regenerative Energieerzeugung im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Energieverbrauch. Und eines wird im Avacon-EnergieMonitor direkt sichtbar: Alfeld hat als Industriestandort unter anderem mit dem Sappi-Werk den größten Stromverbraucher im Landkreis am Netz. Diesem sowie allen privaten Haushalten der Stadt stehen im Bereich der Erneuerbaren Energien Biomasseanlagen und Photovoltaik zur Stromproduktion zur Verfügung. Die Wasserkraft hingegen spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.

Das erklärt, warum die Energiebilanz in Alfeld eine andere ist als in produktiveren Kommunen wie beispielsweise Lamspringe. Denn der industriell bedingt hohe Strombedarf kann in der Leinestadt nur ansatzweise aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden. Nur sechs bis neun Prozent des in Alfeld verbrauchten Stroms werden auch im Stadtgebiet erzeugt. Hier ein kurzes Rechenbeispiel: In einer Stichprobe an einem Montagvormittag wurden binnen einer Viertelstunde rund 1.000 Kilowattstunden mit Biomasse, Photovoltaik und etwas Wasserkraft produziert. Privathaushalte verbrauchten im gleichen Zeitraum gut 600 Kilowattstunden; doch die Alfelder Unternehmen benötigten in 15 Minuten knapp 16.000 Kilowattstunden. Sonntags, wenn viele Industrieanlagen stillstehen, kann die Quote der Eigenversorgung auf bis zu 15 Prozent steigen.

Doch auch wenn eine ausgeglichene Bilanz aus Energieerzeugung und Energieverbrauch in einem Ort wie Alfeld kaum realisierbar erscheint – jede Kilowattstunde Strom, die klimafreundlich produziert und genutzt wird, zahlt auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung ein.

V.l.n.r.: Bürgermeister Henning Schünhof, Klimaschutzmanagerin Frauke Blase, Avacon-Mitarbeiter Marco Sobirey sowie Avacon-Kommunalreferent Frank Glaubitz.

Die Stadt Barsinghausen in der Region Hannover hat ebenfalls seit Juni 2021 dank des Angebots „30 für 300“ einen eigenen EnergieMonitor. Das Ziel der Kommune ist, sich bei den Themen Energiemanagement und Nutzung Erneuerbarer Energien besser aufzustellen. „Zu diesem Zweck wird der digitale EnergieMonitor unseres Partners bei uns in der Verwaltung zum Einsatz kommen“, sagte Bürgermeister Henning Schünhof. Auch soll der Avacon-EnergieMonitor künftig auf der städtischen Homepage implementiert werden, damit sich interessierte Bürgerinnen und Bürger live anschauen können, wie viel „grüner“ Strom in Barsinghausen erzeugt wird, welchen Anteil er im Strommix ausmacht und wie sich der Verbrauch verteilt. Die Daten werden im Viertelstundentakt aktualisiert. 

Der Bürgermeister möchte den Energiemonitor auch dazu nutzen, um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema regenerative Stromerzeugung und Verbrauchsverhalten zu interessieren. „Ich habe in zahlreichen Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass durch die Absenkung der Einspeisevergütung der private Ausbau von Photovoltaikanlagen stark zurückgegangen ist und das Thema an Fahrt verloren hat. Aus meiner Sicht ist die Vergütung nur ein Aspekt, denn durch die Eigennutzung des produzierten Stroms lassen sich die Ausgaben für Energie reduzieren“, erklärte Henning Schünhof. Genau diese Diskussionen möchte er mithilfe des Energiemonitors anstoßen. „Dank der klaren und übersichtlichen Aufbereitung bietet dieses digitale Angebot eine sehr gute Grundlage dazu“, erklärte er abschließend.

Avacon-Mitarbeiter Marco Sobirey präsentiert den EnergieMonitor.

In Lamspringe schreitet der Ausbau Erneuerbarer Energie stetig voran und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Einheitsgemeinde im Landkreis Hildesheim an der regionalen Energiesituation wächst immer weiter. Ein Grund für die Kommune, bei dem besonderen Avacon-Angebot „30 für 300“ im Juni 2021 zuzugreifen und den Avacon-EnergieMonitor zu installieren. Denn jetzt können aufkommende Fragen zur Thematik mit einem Blick auf den EnergieMonitor auf der Homepage der Gemeinde in der Rubrik Bürgerservice schnell beantwortet werden. Hier findet man alle wichtigen Informationen über Energieerzeugung und -verbrauch in der Kommune und es werden alle Energieerzeuger dargestellt, die im Gemeindegebiet zu finden sind. Die Einspeisung bzw. regionale Erzeugung wird in Photovoltaik, Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung, Wasserkraft und Windkraft aufgeschlüsselt, der Verbrauch nach Privathaushalten, öffentlichen Gebäuden, Gewerbe und Industrie unterteilt dargestellt. 

Der rechnerisch ermittelte Grad der Eigenversorgung für Lamspringe liegt aktuell bei 100 Prozent. „Als global nachhaltige Kommune passt es sehr gut, dass wir bei unserer Eigenversorgung durch regenerative Energieerzeuger wie die zahlreichen Biogasanlagen einen so hohen Wert haben", sagte Gemeinde-Bürgermeister Andreas Humbert bei einer Präsentation des EnergieMonitors im Rahmen eines Pressegesprächs. „Das ist ein Topwert. Der Durchschnitt in der Region liegt gerade einmal bei 40 Prozent", erläuterte Marco Sobirey, Referent für kommunales Energiemanagment bei Avacon. Der Bürgermeister seinerseits hofft, dass der Einsatz des Avacon-EnergieMonitors dazu führt, das Bewusstsein der Menschen in seiner Gemeinde für den Klimaschutz weiter zu schärfen und so dazu beizutragen, dass der Energieverbrauch weiter reduziert wird.

Seit Juni 2021 zeigt der Avacon-EnergieMonitor ganz klar woher der Strom für die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg kommt. Dank des attraktiven Angebots „30 für 300“ im Jahr 2021, mit dem die 30 schnellsten Kommunen im Avacon-Netzgebiet einen EnergieMonitor zum Vorteilspreis von nur 300 Euro im ersten Jahr installieren konnten, können jetzt auch die Lüneburgerinnen und Lüneburger fast in Echtzeit verfolgen, wie viel Strom aus Erneuerbaren Energien bei ihnen vor Ort erzeugt wird und woher er kommt. Denn auf der digitalen Übersichtsseite wird die örtliche Energiesituation für Privathaushalte, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe und Industrie visualisiert und im 15-Minuten-Takt aktualisiert. Hierbei werden auch neueste Prognose-Modelle genutzt, die die aktuellen lokalen Wetter-Parameter mitberücksichtigen.

Das Ziel dabei ist, die Energiewende für Lüneburg sichtbar und erlebbar zu machen. Tobias Winkelmann vom Fachdienst Kreisentwicklung, Wirtschaft und Klimaschutz berichtet, dass im Landkreis Lüneburg der Energiebedarf an guten Tagen bereits zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen gedeckt werden kann und sogar andere Regionen mit Lüneburger Strom beliefert werden können. Es sei allerdings wichtig, die Erzeugung von Erneuerbaren Energien weiter auszubauen, denn „zum einen versorgen ländliche Gebiete die Städte und Metropolen mit – das ist auch bei uns im Landkreis so. Zum anderen kann absehbar unser Stromverbrauch durch Wärmepumpen und E-Mobilität insgesamt steigen, auch wenn die Energieeffizienz von Geräten zunimmt“, erklärt Winkelmann.

Die Verbandsgemeinde Westliche Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt verfolgt gemeinsam mit ihren vier Mitgliedsgemeinden das Ziel, die Energiewende tatkräftig voranzutreiben. So konnten vor Ort bereits zahlreiche Projekte zur CO2-Einsparung und zur Gewinnung von Erneuerbaren Energien umgesetzt werden: Mithilfe von Wirtschaftspartnern und Privatpersonen wurden unter anderem eine Dach-Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromversorgung, eine Luftwärmepumpe für das Verwaltungsgebäude sowie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik realisiert.

Seit Januar 2021 steht der EnergieMonitor der Gemeinde zur Verfügung und macht den geleisteten Fortschritt in Sachen regenerativer Energien sichtbar. Vorerst ist der digitale Service nur auf der Internetseite der Verbandsgemeinde abrufbar – mit dem Umzug in ein neues Verwaltungsgebäude soll er dann auch auf Willkommensbildschirmen im Eingangsbereich der Einrichtungen präsentiert werden sowie perspektivisch in weiteren Liegenschaften der Gemeinde.

© Fabian Stankewitz, Gemeinde Westliche Börde

„Ich beschäftige mich schon seit Langem mit der Idee, die erfolgreiche Arbeit in Sachen Energiewende sichtbarer und transparenter zu machen. Getreu dem Motto: ,Tue Gutes und sprich darüber'. Wir produzieren in unseren vier Mitgliedsgemeinden mittlerweile mehr ‚grünen‘ Strom als wir verbrauchen. Bei dem Angebot von Avacon musste ich daher nicht lange überlegen und habe mich direkt beworben.“

Fabian Stankewitz, Verbandsbürgermeister Westliche Börde 

Auch die Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt nutzt seit Anfang 2021 den EnergieMonitor von Avacon. Nahezu in Echtzeit zeigt der digitale Service den aktuellen Energieverbrauch der 115 kommunalen Anlagen, 310 Industrie- und Gewerbeanlagen sowie derzeit 4.429 Privathaushalte im Gemeindegebiet. Zudem veranschaulicht der EnergieMonitor, wie viel regenerative Energie tagesaktuell in Möser erzeugt wird.

Im Gesamtüberblick über den genutzten Strommix wird mithilfe des EnergieMonitors deutlich, um wie viel Prozent sich die Gemeinde Möser eigenständig mit Energie versorgt – wobei die Energieerzeugung aus Windkraft deutlich überwiegt. „Hier ist erkennbar, dass bei halbwegs vernünftigen Wind-Sonnen-Verhältnissen unsere Gemeinde die Klimaziele durch Nutzung von Erneuerbaren Energien schon weit über 100 Prozent in Eigenversorgung erfüllt“, teilte Gemeindebürgermeister Bernd Köppen in einem örtlichen Presseartikel mit. Der EnergieMonitor für die Gemeinde Möser ist online für alle Interessierten zugänglich.

Irxleben, ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt, hat sich, wie viele weitere Kommunen im Avacon-Gebiet, Anfang 2021 den EnergieMonitor zum Vorzugspreis von 300 Euro im Jahr gesichert. Seither informiert das digitale Instrument die Verwaltung im 15-Minuten-Takt über die örtlichen Energieflüsse, den Grad der Eigenversorgung sowie über den Anteil an regenerativen Energien, die in der Hohen Börde sowohl verbraucht als auch erzeugt werden.

Die Gemeindeverwaltung möchte den EnergieMonitor in den kommenden Monaten dazu nutzen, die lokale Energie zu visualisieren und zu optimieren. Diesen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende macht sie im Internet für alle Bürgerinnen und Bürger öffentlich einsehbar.

Auch die Gemeinde Liebenburg im Landkreis Goslar in Niedersachsen zählt seit Mitte Januar 2021 zu den zufriedenen Nutzern des EnergieMonitors. „Wir wollen für die Bevölkerung transparent machen, wie hoch die Nutzung von Erneuerbaren Energien in der Gemeinde ist und wo der übrige verbrauchte Strom herkommt“, teilte Klaus Wienbrügge, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, kürzlich in der Lokalpresse mit. Der EnergieMonitor sei gut gestaltet, zeige dynamische Schaubilder nahezu in Echtzeit und veranschauliche, inwieweit sich die Gemeinde selbst mit Strom versorge.

Die digitale Lösung von Avacon, die seit Sommer 2019 für Kommunen angeboten wird, hat darüber hinaus noch mehr zu bieten: So können darin auch Diagramme aufgerufen werden, die Daten über die Entwicklung der Eigenversorgung über Zeiträume zwischen einem Jahr, einem Monat und einer Woche präsentieren. Auch die Entwicklung des Anteils der selbsterzeugten Energie aus regenerativen Quellen wird im EnergieMonitor auf einen Blick ersichtlich. Sämtliche Daten, die angezeigt werden, werden übrigens  kontinuierlich aktualisiert.

Der EnergieMonitor Liebenburg soll laut Gemeindevertreter Klaus Wienbrügge auch für Bürgerinnen und Bürger einen Anreiz bieten, über Investitionen in Erneuerbare Energien nachzudenken.

Seit Januar 2021 können die Bürgerinnen und Bürger der Saalestadt Calbe „quasi“ in Echtzeit sehen, woher der Strom für die Stadt kommt und wer ihn verbraucht, denn seitdem hat die Stadt den EnergieMonitor von Avacon auf der Internetseite freigeschaltet. Am 28. Januar beispielsweise konnte auf dem Bildschirm abgelesen werden, dass mittags 415 Kilowattstunden vom Energieversorger aus dem Netz beigesteuert werden mussten, um die Stromversorgung abzusichern, weil die Erneuerbaren Energien den Bedarf in der Kommune nicht decken konnten. Aufgrund der winterlichen Wetterbedingungen lieferten die großen Photovoltaikanlagen in der Stadt nur knapp 300 Kilowattstunden und die Windenergie fiel mit nur acht Kilowattstunden fast vollständig aus. Mit umweltfreundlich erzeugter Energie versorgten die Kommune zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich Biomassekraftwerke. Der EnergieMonitor ist ein wichtiger Schritt für Calbe in Richtung bewussteres Energiemanagment. Er gebe Auskunft über wichtige Fragen, wie zum Beispiel woher die vor Ort genutzte Energie stamme und wer sie nutze, so Bürgermeister Sven Hause.

Demonstration des EnergieMonitors

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