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Praxisbeispiele Schwimmbad-Pumpenoptimierung


Erfolgreiche KommunePlus-Aktion für Frei- und Hallenbäder

An heißen Sommertagen ist das Schwimmbad Sehnsuchtsort – für Kommunen jedoch oftmals mit hohen Kosten verbunden. Als Betreiber eines öffentlich geführten Schwimmbades stehen sie vor zunehmenden Herausforderungen: Die Besucherzahlen gehen zurück, zugleich besteht ein erhöhter Sanierungsbedarf und es gilt, den technischen Anforderungen sowie Standards gerecht zu werden.

Mit dem Einsatz einer energieoptimierten Filtersteuerung können Kommunen demnach die Stromkosten ihres Bades durch eine stufenlose Regelung der Pumpen dauerhaft senken. Die stufenlose Regelung erfolgt dabei durch den Einsatz von Frequenzumrichtern (FU). Insgesamt haben um die zwanzig Kommunen an der Aktion im Sommer 2016 teilgenommen.

Das Vorgehen: Vor Ort untersuchen Avacon-Experten das Filter- und Pumpensystem und erheben die erforderlichen Daten für die wirtschaftliche Bewertung. Ein Kurzbericht, inklusive Handlungsempfehlung, zeigt Ihnen die Untersuchungsergebnisse.

„Auf Basis dieser Grundlage erstellen unsere Fachleute eine individuelle wirtschaftliche Bewertung. Wir geben Empfehlungen, wie die Filtersteuerung bei ungeregelten Pumpen energetisch optimiert werden kann, und ermitteln die nötigen Investitionskosten.“

Marco Sobirey vom Avacon-Kommunalmanagement

Die Vorteile: Mit der energieoptimierten Filtersteuerung lassen sich die Pumpen stufenlos regeln und die Betriebszeiten optimieren – wodurch die Stromkosten dauerhaft gesenkt werden können. Zudem ist eine energieoptimierte Filtersteuerung gut für die Umwelt. Denn damit werden weniger Frischwasser und Chemikalien verbraucht.

Praxisbeispiel 1: Freibad in Söhlde

Das Freibad Söhlde im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen wird von zwei Pumpen betrieben, die das Badewasser im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit jeweils 11 kW umwälzen. Für die dauerhafte Reduzierung des Strombezugs wurden drei zusammenhängende Aspekte untersucht: Beurteilung des Produkts zur Energieeinsparung, Integration von FU in die bestehende Anlage und es wurde die Wirtschaftlichkeit von FU im Einsatz betrachtet.

Die Avacon-Experten fanden heraus, dass sich der Stromverbrauch durch den Einbau von FU fast um die Hälfte reduzieren ließe.

„Bei einer Amortisationsdauer von etwa vier Jahren ist der Einsatz definitiv gerechtfertigt.“

Marco Sobirey vom Avacon-Kommunalmanagement

Der Einbau der energiesparenden Technik erfolgte vor der Saison 2018. Sie ist mit Start der Freibadsaison zum 1. Juni einsatzbereit.

Energieeffizient: Die neuen Frequenzumrichter (FU) (links im Bild) regeln die Drehzahl der drei Pumpen (rechts im Bild).

Praxisbeispiel 2: Freibad in Tespe

Unsere Experten haben auch das Einsparpotenzial des Freibads Tespe im Landkreis Harburg in Niedersachsen untersucht und stellten fest, dass die Verbrauchswerte für Wärme und Strom im Dreijahresdurchschnitt oberhalb des Vergleichkennwerts für Bäder liegen. Das liegt an zwei entscheidenden Faktoren: Zum einen an der geforderten Temperatur des Badewassers und zum anderen an den ungeregelten Pumpen der Wasseraufbereitung.

„Mit der Reduzierung der Beckentemperatur von 24 auf 22 Grad Celsius könnte das Freibad Tespe seinen Wärmebedarf um 25.000 kWh pro Saison senken.“

Marco Sobirey vom Avacon-Kommunalmanagement

Das Freibad wird mit zwei großen und einer kleinen Badewasserumwälzpumpe für die Becken betrieben. Die Pumpen haben eine Leistung von etwa 7,5 bis 9 kW und durch den Einsatz von FU ließe sich der Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent pro Saison senken. Nach knapp fünf Jahren hätten sich die Investitionskosten amortisiert.

Auch im Freibad Tespe ist die Umrüstung vor dem Start der Freibadsaison 2018 erfolgt.