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Ladelösungen für Kommunen

Elektromobilität

Elektromobilität für Kommunen

Die Zukunft fährt elektrisch. Nur wenn der Verkehrssektor einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes leistet, sind die Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen. Doch Elektroautos sind nicht nur leise, können mit Erneuerbarer Energie fahren, sondern nehmen auf den Straßen auch immer weiter zu.

Sie reduzieren lokal Lärm-, Feinstaub- und CO2-Emissionen, sodass E-Mobilität ein wichtiger Baustein für lebenswerte Städte und Gemeinden der Zukunft ist. Auch daher hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, bis 2022 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen zu bringen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind Kommunen und Unternehmen gemeinsam gefordert, eine bedarfsgerechte, flächendeckende und moderne Infrastruktur bereitzustellen. Mit unserer individuellen Ladelösung machen Sie Ihre Region zukunftsfähig und ermöglichen Elektromobilität mit Vorbildcharakter und Imagegewinn.

Ihr individuelles Rundum-Sorglos-Paket für Elektromobilität erhalten Sie bei Avacon aus einer Hand.

Wir bieten Ihnen Beratung, Planung und Betrieb für maßgeschneiderte Lösungen – Sie müssen sich um nichts kümmern.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern und entwickeln mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung für Ihren Bedarf.

Außerdem finden Sie in unserem Webshop eine Übersicht unserer Produkte.

Wissenswertes über Elektromobilität für Kommunen

In Deutschland hat sich der Rechtsrahmen für die Förderung der Elektromobilität in den letzten Jahren verändert. 2015 wurde das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) zur Kennzeichnung und Privilegierung von Elektrofahrzeugen im Straßenverkehr verabschiedet. Hierdurch können Kommunen E-Autos und extern aufladbare Hybridfahrzeuge (mit elektrischer Mindestreichweite von 40 Kilometern oder maximal 50 Gramm Kohlendioxidausstoß je gefahrenem Kilometer) in unterschiedlichen Verkehrssituationen, z.B. beim Parken und bei der Nutzung besonderer Fahrspuren, bevorzugen – z. B. beim Parken und bei der Nutzung besonderer Fahrspuren.

Konkret gibt es aktuell folgende Anreize für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur in Deutschland:

Marktanreizpaket

  • Das Paket umfasst zeitlich befristete Kaufanreize, Mittel für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, Anstrengungen für die öffentlichen Beschaffung von Elektrofahrzeugen und steuerliche Maßnahmen.
  • Konkreter Kaufanreiz: Es gibt eine Kaufprämie, den sogenannten Umweltbonus, für elektrische Neufahrzeuge und junge gebrauchte Elektrofahrzeuge. Bei einem Nettolistenpreis von maximal 40.000 Euro gibt es 6.000 Euro für reine Stromer und 4.500 Euro für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Bei einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro beträgt der Umweltbonus für rein elektrische Fahrzeuge 5.000 Euro und für Plug-in-Hybride 3.750 Euro. Der Umweltbonus wird jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und der Industrie finanziert. Er gilt rückwirkend für alle Fahrzeuge, die ab dem 5. November 2019 zugelassen wurden und bis 31. Dezember 2025 und kann teilweise mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden. Für die Förderung sind ab dem Jahr 2020 Bundesmittel aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ (EKF) in Höhe von 2,09 Milliarden Euro vorgesehen. 
  • Im Rahmen des Corona-Konjunktur-Programms wurde zusätzlich der Bundesanteil am Umweltbonus um die sogenannte Innovationsprämie verdoppelt. Somit bekommen reine E-Fahrzeuge dann eine Gesamtförderung von bis zu 9.000 Euro und Plug-in-Hybride bis zu 6.750 Euro. Plug-in-Hybride werden allerdings nur gefördert, wenn sie höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren oder bis Ende 2021 rein elektrisch mindestens 40 Kilometer fahren, ab 2022 60 und ab 2025 80 Kilometer. Die Innovationsprämie gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die ab dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden und ebenfalls bis 31. Dezember 2025.
  • Die Förderung von Ladeinfrastruktur mit der „Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ endete im Juni 2021. Das Programm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ vom 24.03.2021 knüpft an das Vorgängerprogramm an. Die Förderung umfasst dabei ein Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro und soll insbesondere den kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Anreiz bieten. Anträge dafür können noch bis zum 31.12.2021 gestellt werden. 
  • In dem neu aufgelegten Förderprogramm „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ stellt das Bundesverkehrsministerium seit dem Sommer 2021 und bis Ende 2025 insgesamt nochmals 500 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden Normalladepunkte mit einer Ladeleistung bis zu 22 kW sowie Schnellladepunkte mit einer Leistung von mehr als 22 kW. Der erste Förderaufruf bezieht sich dabei auf die Neuerrichtung, der zweite Aufruf auf die Modernisierung bzw. Nachrüstung öffentlicher Ladeinfrastruktur.

Vorteile für Arbeitnehmer

  • Vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines Elektrofahrzeuges oder Hybridelektrofahrzeugs sind – bis 31.12.2030 befristet – von der Einkommenssteuer befreit.
  • Befristet von 2021 bis 2026 wird die Entfernungspauschale für Fernpendler erhöht. Ab dem 21. Kilometer auf 35 Cent und ab 2024 auf 38 Cent. Geringverdiener, deren Einkommen unterhalb des Grundfreibetrages liegt, erhalten außerdem eine Mobilitätsprämie.

Kraftfahrzeugsteuerbefreiung

  • Die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer gilt nur für reine Elektrofahrzeuge und wird ab dem Tag der erstmaligen Zulassung für zehn Jahre und längstens bis zum 31. Dezember 2030 gewährt. Nach Ablauf der Steuerbefreiung richtet sich die anschließende Besteuerung nach dem Gewicht des Fahrzeugs und ist immerhin noch um 50 Prozent ermäßigt.

Dienstwagenbesteuerung

  • Der Vorteil der privaten Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs wird nur noch zur Hälfte besteuert, wenn es sich um ein Elektro- oder extern aufladbares Hybrid-Elektrofahrzeug handelt. Der geldwerte Vorteil reduziert sich damit auf 0,5 Prozent, wenn das genutzte Fahrzeug CO2-Emissionen von höchstens 50 Gramm je gefahrenem Kilometer hat oder die rein elektrische Reichweite mindestens 40 Kilometer beträgt. Die vergünstigte Dienstwagenbesteuerung gilt bis Ende 2030.

Einheitliche Lade- und Bezahlstandards schaffen

  • Die Ladesäulenverordnung (LSV), die am 17. März 2016 in Kraft getreten ist, regelt Ladesteckerstandards und Mindestanforderungen zum Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile und soll so zur Verbreitung von Ladeinfrastruktur beitragen.

Die meisten E-Autos können mit dem standardisierten Stecker „Typ 2“ geladen werden. Die Ladung an Wallboxen und Ladesäulen erfolgt meistens über ein eigens mitgeführtes Ladekabel. Schnellladesäulen verfügen auf Grund der hohen Ladeströme über fest installierte Ladekabel.

Für die Autorisierung an der Ladestation haben Kunden mehrere Möglichkeiten: Über eine Ladekarte, die mit einem RFID-Chip ausgestattet ist, kann man sich immer wieder bequem einloggen, nachdem man sich einmalig registriert hat.

Aber auch spontanes Laden ohne Registrierung ist möglich: Entweder liest der Kunde per Smartphone-App einen QR-Code an der Station aus und gibt seine Daten sowie die gewünschte Zahlungsart an oder er zahlt per Mehrwert-SMS direkt über seinen Mobilfunkanbieter.

Wo Sie Ladesäulen in Ihrer Nähe finden, zeigt beispielsweise das Portal GoingElectric.

  • Produkt- und Fördermittelberatung nach Ihren Bedürfnissen
  • Individuelle Planung und maßgeschneiderte Angebote
  • Beschaffung und Aufbau in Ihrem Wunschdesign
  • Inbetriebnahme mit Ersteinweisung
  • Anmeldung und Integration der Ladelösung in Online-Portale
  • Service-Hotline und Störungsbeseitigung Inspektion und Wartung
  • Abrechnung und Auswertung der Ladevorgänge
  • Aufladen mit 100 % zertifiziertem Grünstrom

Ihr Kontakt für unsere Ladelösungen

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