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Referenzprojekt Mieterstrom

Interesse an Mieterstrom?

Sie interessieren sich auch für ein Mieterstrommodell für Ihre Wohnanlagen? Wir erläutern Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch, unter welchen Voraussetzungen sich auch für Sie und Ihre Mieter ein solches Modell lohnt.

Wie funktioniert Mieterstrom?

Strom wird immer teurer, bezahlbarer Wohnraum ist vielerorts rar. Eine Lösung, die Kommunen in dieser Situation helfen kann, ist Mieterstrom. Seit dem 25. Juli 2017 können Bürger durch das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom“ vom hauseigenen Solarstrom oder einem Blockheizkraftwerk (BHKW) profitieren und dabei sparen. Mieterstrom wird also – wie der Name es sagt – von den Mietern der Liegenschaft direkt vor Ort genutzt. Das hat den Vorteil, dass für diesen mittels Blockheizkraftwerk oder Photovoltaik-Anlage am Gebäude erzeugten Strom weder Netzentgelte noch Stromsteuer, Konzessionsabgaben oder sonstige netzbezogene Umlagen abzuführen sind. Der Preis muss mindestens zehn Prozent unter dem Grundtarif des Grundversorgers liegen. Dieser Kostenvorteil ist in der Regel die Voraussetzung dafür, dass sich die Investition in ein Mieterstromprojekt lohnt und der Strom gleichzeitig zu attraktiven Konditionen den Mietern angeboten werden kann.

Mieterstrom in Lüneburg (© Avacon Natur)

In Lüneburg startet ein Pilotprojekt – ein Gewinn für Bewohner und Stadt.

In der Hansestadt Lüneburg kann die kommunale Wohnungswirtschaft durch ein Pilotprojekt seit dem 13. August 2018 günstigen Mieterstrom anbieten. Auf drei Gebäuden der Lüneburger Wohnungsbau GmbH (LüWoBau) hat Avacon Natur die Dachflächen gepachtet und Photovoltaik-Anlagen installiert.

„Wir werden die Energieverbräuche innerhalb der Kundenanlage mit modernen Messeinrichtungen, sogenannten Smart Metern, erfassen. Die Mieter können dann auf Wunsch über ein Internetportal jederzeit online auf ihre Verbrauchsdaten zugreifen. Diese Transparenz erlaubt es ihnen, ihr Verbrauchsverhalten kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern, um Energie zu sparen.“

Harald Gründel, Projektleiter bei Avacon Natur

Mieterstromprojekt in der Hansestadt Lüneburg: Heiderose Schäfke (Geschäftsführerin der LüWoBau), Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Avacon-Technikvorstand Dr. Stephan Tenge (© Avacon Natur)

Mehr Wohnattraktivität und Wir-Gefühl

„Ich freue mich, dass nun in Lüneburg auch die ersten Mieter Strom vom eigenen Dach nutzen können. Das Modell kann das Verantwortungsgefühl für den eigenen Verbrauch stärken“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Das könne auch helfen, die vereinbarten Klimaziele zu erreichen.

Ein weiterer Pluspunkt für Kommunen: Mit Projekten wie diesen lassen sich auch die Bürger stärker an grünen Vorhaben beteiligen, die keine großen Investitionen leisten können oder wollen.

Damit die Energieversorgung auch durchgängig gewährleistet ist, wenn zu wenig Erneuerbare Energie produziert wird, bleiben bei Mieterstromprojekten die Gebäude an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Umgekehrt wird überschüssige Energie ins öffentliche Netz eingespeist.

 „Ich bin froh, dass wir dieses Pilotprojekt mit der Avacon Natur durchführen können und bin sehr gespannt, wie unsere Mieter das Angebot annehmen.“

Heiderose Schäfke, Geschäftsführerin der Lüneburger Wohnungsbau GmbH

Gute Erfahrungen damit hat auch die Hansestadt Salzwedel im Altmarkkreis Salzwedel gemacht. Dort hat Avacon Natur bereits fünf Kundenanlagen realisiert

Salzwedel setzt auf Mieterstrom

Bereits im Herbst 2015 sind die Wohnungsbaugenossenschaft „Stadt Salzwedel“ eG und Avacon Natur mit dem Ziel angetreten, den Mietern in der Wohnanlage Friedensring eine preiswerte Stromversorgung aus den direkt vor Ort installierten, umweltfreundlichen Blockheizkraftwerken (BHKW) zur Verfügung zu stellen.

Während andere Stromanbieter ihre Tarife seitdem beträchtlich erhöhten, weil die darin enthaltenen Steuern und Abgaben stetig steigen, blieb der Mieterstromtarif seitdem unverändert stabil und hilft den Mieterstromkunden im Friedensring eine Menge Geld zu sparen.

„Mittlerweile haben sich mehr als 65 Prozent aller Mieter für die Belieferung mit Mieterstrom entschieden. Und auch in Zukunft werden die Mieterstromkunden in Salzwedel von den Vorteilen des Tarifs profitieren. Die Avacon Natur GmbH garantiert bereits jetzt, dass die Konditionen weitere zwei Jahre bis mindestens zum 31. Dezember 2019 uneingeschränkt Bestand haben. Eine uneingeschränkte Preisgarantie über eine so lange Laufzeit ist ein Novum im Stromvertrieb.“

Roman Pick, Projektmanager bei Avacon Natur

„Durch die Umsetzung dieses Konzeptes wird unseren Mietern nicht nur ein attraktiver Strompreis angeboten, wir tragen durch das hocheffiziente und umweltschonende Konzept auch unseren Anteil zur Energiewende bei. Gleich mehrere Aspekte, die zu einer Erhöhung der Wohnattraktivität beitragen. Da wir mit der Umsetzung im Friedensring sehr positive Erfahrungen machten, haben wir in 2017 bereits ein zweites, weiterentwickeltes Projekt mit der Avacon Natur realisiert. Hier erfolgt die Erzeugung des Mieterstroms in Kombination aus einer PV-Anlage und einem BHKW.“

Walter Martin, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Stadt Salzwedel“ eG

Mit den Wohnungsmietern, die sich für Mieterstrom entscheiden, schließt Avacon Natur einen Stromliefervertrag für die Vollversorgung mit Strom. Avacon Natur kümmert sich um die komplette Abwicklung der Stromlieferung. So entsteht für den Mieter kein Aufwand, es fallen auch keine Kosten bei einem Wechsel in das Produkt Mieterstrom an.

Bildergalerie Blockheizkraftwerke im Friedensring in Salzwedel 

Übrigens: Die Blockheizkraftwerke im Friedensring in Salzwedel sind echte Hingucker. Bei der Motivauswahl wurden auch die Vorschläge der Bewohner berücksichtigt.

Sichere Versorgung ist Pflicht

Doch was ist, wenn die Sonne nicht scheint, das BHKW gerade gewartet wird und so die Stromernte für die Versorgung der Mieter nicht ausreicht? Ein Lieferant von Mieterstrom wird rechtlich gesehen Energieversorger und ist damit verpflichtet, die Mieter zu jeder Zeit mit elektrischer Energie zu versorgen. Er muss also bei Bedarf zusätzlichen Strom aus dem Netz liefern.

„In den Zeiten, in denen das BHKW bzw. die Photovoltaik-Anlage keinen oder nicht genug Strom liefert, stellen wir die Versorgung mit Strom aus dem öffentlichen Netz sicher. Somit ist die verlässliche Versorgung der Gebäude mit Strom jederzeit gewährleistet.“

Roman Pick, Projektmanager bei Avacon Natur

Da mit dem Status des Energieversorgers eine Vielzahl von Pflichten verbunden sind, ist es in der Regel für die Wohnungswirtschaft am komfortabelsten, wenn sie die Mieterstromprojekte durch einen erfahrenen Energieversorger wie Avacon Natur umsetzen lässt – wie beispielsweise in Salzwedel. 

Mieterstrom beteiligt auch Bürger an Erneuerbaren Energien

Neue Chancen für die kommunale Wohnungswirtschaft und ihre Mieter: Das Mitte 2017 in Kraft getretene Gesetz zur Förderung von Mieterstrom aus Photovoltaik-Anlagen soll es Mietern ermöglichen, durch günstigen Solarstrom vom Dach ihrer Wohnanlage von der Energiewende zu profitieren. Zugleich können Wohnungsbaugesellschaften ihre Liegenschaften damit aufwerten.

Bisher konnten sich nur Hauseigentümer oder Wohnungsgesellschaften an der Energiewende beteiligen, wenn sie Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ihrer Häuser oder Wohnanlagen installiert haben. Und auch nur sie kamen in den Genuss der Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Doch das hat sich zuletzt kaum noch gelohnt. Das neue Mieterstromgesetz will das ändern. Mieter, die in Liegenschaften wohnen, auf deren Dächern Sonnenstrom erzeugt wird, sollen diesen durch Mieterstrommodelle zu besonders günstigen Konditionen nutzen können.

Dafür sieht der Gesetzgeber Anreize für Betreiber solcher Solaranlagen vor – vorausgesetzt, sie bieten den Strom vom Dach den dortigen Mietern zur Nutzung an. Der Gesetzgeber will damit zugleich erreichen, dass insbesondere von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften das schlummernde Potenzial für den Bau von Photovoltaik auf Dachflächen besser genutzt wird. In den letzten Jahren sind deutlich weniger Photovoltaik-Anlagen in Deutschland zugebaut worden, als im Ausbaukorridor für die Energiewende vorgesehen ist. Um den Zubau im gewünschten Rahmen zu halten, ist das Förderkontingent für Mieterstrommodelle zunächst auf 500 Megawatt installierter Leistung pro Jahr begrenzt.

Das Mieterstromgesetz schlägt also gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Die Mieter bekommen günstigen Strom, die Vermieter erhöhen die Attraktivität ihrer Liegenschaft und die Energiewende kommt weiter voran.

Wegen der kontinuierlich abgesenkten Einspeisevergütung für Solarstrom lohnte sich zuletzt der Bau von Photovoltaik-Dachanlagen für die Wohnungswirtschaft nur noch in Ausnahmefällen. Die Betreiber speisten den Strom von vorhandenen Anlagen fast ausschließlich in das öffentliche Netz ein. Mieterstrom wird hingegen von den Mietern der Liegenschaft direkt genutzt.

Die Tatsache, dass der mittels PV-Anlage erzeugte und gleichzeitig im Gebäude verbrauchte Strom mit weniger Abgaben belastet ist und nun zusätzlich durch den Mieterstromzuschlag gefördert wird, ist in der Regel die Voraussetzung dafür, dass sich die Investition in eine Dach-Solaranlage wieder lohnt und der Strom gleichzeitig günstiger an die Mieter abgegeben werden kann. Das Gesetz sieht vor, dass der Preis für Solar-Mieterstrom mindestens 10 Prozent unter dem Grundtarif des Grundversorgers liegen muss. Betreibt Avacon Natur die Anlagen, bietet das Unternehmen den Mieterstrom deutlich günstiger an, als es die gesetzliche Vorgabe verlangt: Der Strompreis kann in Abhängigkeit von den Projektspezifika bis zu 30 Prozent unter dem Grundtarif liegen.

Mehr zum Bau und Betrieb von Blockheizkraftwerken

Avacon Natur

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