24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Tipps für die kommunale Weihnachtsbeleuchtung

Festlich beleuchteter Tunnel
(fruzi - stock.adobe.com)

Weihnachtsbeleuchtung: LED setzen sich durch

Eine schöne Beleuchtung gehört zu Weihnachten einfach dazu – egal ob im Wohnzimmer, in Einkaufsstraßen oder auf öffentlichen Plätzen. Dank stromsparender LED-Technik sinkt der Energieverbrauch von Jahr zu Jahr. Vielerorts kann die Beleuchtung aber noch optimiert werden. Wir geben Ihnen einige Tipps für die kommunale Weihnachtsbeleuchtung.

Das Interesse an einer weihnachtlichen Lichterstimmung auf öffentlichen Plätzen und in Gebäuden ist weiterhin groß. Dies bestätigt eine Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov, an der im Oktober 2019 insgesamt 2.131 Personen teilnahmen: 76 Prozent der Befragten gaben an, dass die stimmungsvolle Beleuchtung in Städten und Gemeinden – ob an Häuserfassaden, auf dem Weihnachtsmarkt oder als Straßendekoration – ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtszeit ist.

Bei der repräsentativen Umfrage gaben zudem 77 Prozent der Teilnehmer an, dass sie selber in diesem Jahr eine LED-Beleuchtung verwenden (2018: 72 Prozent), nur 13 Prozent benutzen weiterhin herkömmliche Glühlampen (2018: 17 Prozent). Das macht sich auch beim Stromverbrauch bemerkbar: Die weihnachtliche Beleuchtung wird 2019 schätzungsweise rund 510 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen. 2018 waren es noch 600 Millionen Kilowattstunden. Mit dieser Leistung könnten rund 170.000 Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 153 Millionen Euro. (2018: 182 Millionen Euro) 

Tipps für die kommunale Weihnachtsbeleuchtung

  • Einsatzorte prüfen: Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Standorte der Beleuchtung zu überprüfen. Eventuell ist eine Begrenzung auf besonders belebte Einkaufsstraßen und symbolträchtige Gebäude wie das Rathaus möglich. Eine schöne Alternative sind jährlich wechselnde Schwerpunkte, die sogar mit einer kleinen Umfrage in der Bevölkerung verbunden werden können.
  • LED-Technik einsetzen: Zu einer zeitgemäßen Weihnachtsbeleuchtung gehört moderne LED-Technik. Denn die LED-Lampen verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Lichterketten mit Glühbirnen und sind erheblich langlebiger. Das schont die Umwelt und den kommunalen Haushalt. Diese Investition zahlt sich also aus. Viele Kommunen haben deshalb bereits komplett auf LED umgestellt. Wer die Umstellungskosten scheut, kann den Lichterschmuck aber auch schrittweise austauschen und mit den wichtigsten Straßenzügen beginnen.
  • Zeitschaltuhren: Die Weihnachtsbeleuchtung sollte nicht durchgehend angeschaltet sein, sondern nur wenn es wirklich sinnvoll ist. Denn am helllichten Tag oder nachts, wenn alle schlafen, kommt die Beleuchtung nicht wirklich zur Geltung. Mit einer Zeitschaltuhr kann sich die Beleuchtung automatisch und zeitlich passend ein- und ausschalten. Ein Abschalten der Weihnachtsbeleuchtung in der Nacht ist oftmals auch im Sinne der Anwohner. Eine durchgehende Beleuchtung kann nicht nur den Schlaf der Menschen beeinflussen, sondern bringt beispielsweise auch Vögel und Insekten durcheinander. (Stichwort: Lichtverschmutzung).
  • Steigernde Beleuchtung: Eine Anregung ist eine sich steigernde Beleuchtung, die beispielsweise jeden Adventssonntag weitere Lichter hinzuschaltet, um erst an Weihnachten in vollem Glanz zu erstrahlen. Kleine Infoschilder könnten an den neu erleuchteten Orten Stationen der Weihnachtsgeschichte aufgreifen.
  • Recycling: Es gibt Unternehmen, die Weihnachtsschmuck auf LED aufrüsten und dabei vorhandene Halterungen und Deko-Elemente wiederverwenden. Das ist günstiger als eine komplette Neuanschaffung.
  • Helligkeit der Beleuchtung anpassen: Lichter, die im Durchschnitt mit weniger Watt beziehungsweise Lumen (LED) auskommen, senken den Energieverbrauch. Gleichzeitig empfinden die meisten Menschen gedämpftes Licht als stimmungsvoller.
  • Zusatzfunktionen vermeiden: Weitere Funktionen wie Farbwechsel sollten vermieden werden, weil sie zusätzlichen Strom benötigen.
  • Kooperationen: Während überall Weihnachtsstimmung herrscht, lassen sich auch Kooperationen für 2020 leichter anstoßen, etwa mit der Interessensgemeinschaft der Einzelhändler oder mit Unternehmen in exponierter Lage. Ein Sponsoring der kommunalen Beleuchtung würde auf ihr Image einzahlen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten!

kommunal.info-Verlosung

LED-Weihnachtssterne gehen an Gewinner.

KommunePlus-Angebote Beleuchtung

Nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über beraten wir Sie im Rahmen unserer KommunePlus-Angebote gern zum Thema Beleuchtung: