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Solarstromspeicher im Test

Solaranlage der Grundschule in Jerichow

Avacon testet in acht Kommunen Solarstromspeicher, die Sonnenenergie aus Photovoltaikanlagen aufnehmen und abgeben.

Die Sonne liefert mittels Photovoltaik-Technologie umweltfreundliche Energie. Doch was, wenn die Sonne gerade nicht scheint, wir aber Energie benötigen? Eine Lösung sind Solarstromspeicher – von denen nun Kompakteinheiten auf dem Markt sind, die sich mithilfe von Photovoltaik-Anlagen aufladen lassen. Um die Auswirkungen von Solarstromspeichern für Gebäude auf die Netze der öffentlichen Versorgung zu untersuchen, hat Avacon ein Pilotprojekt ins Leben gerufen: In der Gemeinde Hohe Börde, der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow, der Gemeinde Liebenburg sowie den Samtgemeinden Duingen, Harpstedt, Salzhausen, Sickte und Steimbke wurden Speicher in kommunalen Liegenschaften installiert, auf deren Dächern bereits Solarstrom erzeugt wird. So will Avacon herausfinden, ob solare Speichersysteme einen Beitrag zur Verbesserung der Systemstabilität und der Spannungsqualität leisten können.

Die Zeiträume, in denen der Batteriespeicher gefüllt wird, kann Avacon ferngesteuert beeinflussen. „Der Solarstrom wird insbesondere dann zwischengespeichert, wenn wir eine Entlastung von Spitzeneinspeiseleistungen brauchen“, so Marco Sobirey vom Avacon-Kommunalmanagement.

In der Samtgemeinde Duingen dient der Batteriespeicher dazu, den Solarstrom vom Dach der Mehrzweckhalle für das Freibad zu nutzen. Der Speicher gibt den Strom wieder an das Bad ab, wenn der Verbrauch dort größer ist. „So können wir einen möglichst großen Teil der von der Solaranlage erzeugten Energie direkt hier vor Ort verbrauchen“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Schulz.

Hätten Sie’s gewusst?

Die Annahme, dass eine Kombination von Photovoltaik und Batteriespeichern zu einer zusätzlichen Belastung der Stromnetze führt, weil die den Eigenverbrauch des Stroms in Wohnhäusern erhöht, widerlegt ein durch das BMWi gefördertes Forschungsprojekt: Steigt der Stromverbrauch im Haushalt etwa durch den Start einer Waschmaschine schnell an, wird Strom aus der Batterie genutzt, um den Bedarf zu decken. Das öffentliche Netz muss also weniger Zusatzstrom liefern. Umgekehrt wird Strom eingespeichert, wenn die Solaranlage nach Abschalten der Waschmaschine überschüssigen Strom erzeugt. Das Netz muss weniger Strom in kurzer Zeit aufnehmen. Fazit: Batteriespeicher entlasten also das Stromnetz.

 

Pilotprojekt

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