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Hansestadt Werben (Elbe) im Landkreis Stendal

Kleinod für Technikfans

Historische Kulisse, Storchendomizil, Rundfunkmuseum: Die Hansestadt Werben (Elbe) im Landkreis Stendal bietet einiges.

Ein besonderes Ausstellungsstück von Rüdiger Haase: das erste Fernsehgerät aus DDR-Produktion. (© Rüdiger Haase)

Zwei Mal im Jahr lädt die Stadt Werben (Elbe) im Landkreis Stendal zu einer Reise in die Vergangenheit ein: „Zum Weihnachts- und zum Sommermarkt verwandelt sich unser Städtchen in einen imposanten Biedermeierschauplatz“, erzählt Bürgermeister Bernd Schulze. Die von Fachwerkhäusern geprägte Altstadt böte dafür die perfekte Kulisse. „Werben hat aber noch mehr zu bieten“, betont Schulze. „Wir sind nicht nur die wohl kleinste Hansestadt der Welt. Es gibt auch kaum einen Ort hierzulande, in dem mehr Störche brüten als bei uns.“ 15 bis 20 Paare sind es jedes Jahr.

Technikexponate aus vergangener Zeit

Ein weiterer Höhepunkt der 1.100-Einwohner-Stadt ist das private Rundfunkmuseum in der früheren Brillenfabrik. Hier hat sich Rundfunkmechaniker Rüdiger Haase den Traum erfüllt, seine umfangreiche Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vom Radio ohne Lautsprecher aus dem Jahr 1929, über Fernschreiber und Grammophone bis hin zu alten Fernsehtruhen: Der 72-Jährige stellt viele Stücke aus, die es sonst nirgendwo mehr zu sehen gibt – und das kostenlos. Die Exponate ziehen Technikfans aus dem ganzen Land nach Werben. Die einzigartige Ausstellung des Rundfunkmuseums fasziniert Jung und Alt gleichermaßen mit ihren Einblicken in längst vergangene Zeiten.

Gleiches gilt auch für den Weihnachtsmarkt, der am dritten Adventswochenende wieder in die Biedermeierzeit entführt.