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Katalysator Corona: regionaler und nachhaltiger Tourismus gewinnt an Beliebtheit

Wohin soll die Reise gehen?

© shutterstock.com / Syda Productions

Chance für Kommunen in der Avacon-Region

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Dieses Sprichwort – frei nach Goethe – ist aktueller denn je. Schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie verzichteten immer mehr Urlauber bewusst auf Flugreisen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten oder überlaufene Reiseziele zu meiden – Stichwort: Overtourism. Angesichts dieses Trends setzten Reiseanbieter schon zunehmend auf nachhaltigen Tourismus. Auch Kommunen in Deutschland hatten sich bereits darauf eingerichtet. Die Corona-Krise wirkt jetzt zusätzlich wie ein Katalysator auf diesen Trend.

Deutschland ist schon längst das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Rund ein Drittel der Bundesbürger macht im eigenen Land Urlaub. Auch in Zeiten von Corona und in Zeiten, in denen die Frage des persönlichen CO2-Abdrucks immer wichtiger wird, wollen die Menschen weiterhin reisen. Doch viele fragen sich mittlerweile, ob sie dafür wirklich immer um den halben Globus jetten müssen oder ob es nicht auch und gerade in näher gelegenen Regionen Neues und Überraschendes zu entdecken gibt. Der Erholungswert ist vermutlich obendrein größer, wenn man sich den stressigen Langstreckenflug ebenso erspart wie die Befürchtung, eine tropische Krankheit als Reisesouvenir mit nach Hause zu bringen. Viele beliebte Reiseziele in Europa und Übersee sind zudem längst vom sogenannten Overtourism betroffen: Sie sind überlaufen. Darunter leidet ihre Authentizität gleichermaßen wie ihre Natur, ihre kulturellen Güter und die Infrastruktur. Für viele Reisefreudige auch ein Grund, einfach mal an Orten in der Nähe Urlaub zu machen, zumal für einen Erholungsurlaub die Umgebung ohnehin nicht unbedingt exotisch sein muss.

Trends in der Reiseentwicklung

Besonders in Corona-Zeiten ist es sinnvoll, aufgrund erhöhter gesundheitlicher Risiken – die zur Umweltbelastung hinzukommen – auf die liebgewordene Flug- bzw. Fernreise zu verzichten. Zumal es noch gar nicht so lange her ist, dass Urlaub und Reisen in ferne Länder für den Großteil der Bevölkerung in Deutschland alles andere als selbstverständlich waren. Für die Menschen in der ehemaligen DDR eröffnete sich erst nach dem Mauerfall 1989 die Möglichkeit und auch im Westen konnte sich das bis in die 1980er-Jahre längst nicht jeder erlauben. Flug- und Fernreisen wurden erst seit Anfang der 1990er-Jahre aufgrund von Steuerbefreiungen und Subventionen der Fluggesellschaften so preiswert, dass es für nahezu alle Bevölkerungsschichten erschwinglich und damit selbstverständlich wurde, nach Mallorca, Madeira, Marokko oder sogar auf die Malediven zu jetten. Reisende haben dadurch ständig ihre Erwartungen und Ansprüche an Urlaube erhöht – heutzutage soll das Reisen die Aspekte Entspannung und Bildung vereinen und zudem individuell und authentisch sein. Dieser Anspruch hat jedoch auch zur Folge, dass immer mehr Urlauber Wert auf „sanften Tourismus“ legen, um umweltverträglicher zu verreisen. Die Möglichkeit, im eigenen Land Urlaub zu machen, berücksichtigt beide Aspekte (Corona und nachhaltiges Reisen).

Zauberhafte Regionen entdecken

In der Sommersaison 2020 – nach der Lockerung der Pandemie-Maßnahmen – gab es noch mehr Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine Auszeit in Deutschland entschieden haben. Doch selbst bei Reisen und Ausflügen im eigenen Land gilt: Wer Erholung und Rückzug sucht oder aber das besondere Erlebnis – und sich dabei an das Corona-Abstandsgebot halten möchte – dem sei empfohlen, sich auch in Deutschland von den touristischen Hotspots und ausgetretenen Pfaden fernzuhalten. Gibt es doch noch viele andere zauberhaft schöne Regionen in Deutschland, die nicht minder attraktiv sind und in denen man Natur und Kultur noch ganz in Ruhe genießen und dabei die aktuell geltenden Regeln problemlos einhalten kann. Auch in der Avacon-Region in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gibt es viele Kommunen, die so einiges zu bieten haben.

Der Tourismus-Wegweiser, ein Infoangebot des Kompetenzzentrums des Bundes, informiert über Corona-Regelungen in allen Bundesländern. Mit nur einem Klick auf das jeweilige Bundesland werden Sie über alle Details informiert.

Touristische Potenziale nutzen – Outdoor ist „in“

© istockphoto.com / pixdeluxe

Mit dem wachsenden Trend, im eigenen Land die Ferien zu verbringen, nimmt auch die Nachfrage nach besonderen Erlebnissen zu. Dabei stehen Natur und Kultur gleichermaßen hoch im Kurs wie Wellnessangebote, Aktiv- oder Kreativurlaub. In Zeiten der Pandemie wächst besonders das Interesse an Outdoor-Aktivitäten, wie beispielsweise Wandern, Wassersport und Fahrradtouren. Auch der klassische Campingurlaub wird jetzt für viele, die ihn bislang nicht ernsthaft in Betracht gezogen haben, eine attraktive Möglichkeit und erhält somit eine ganz neue Bedeutung für die Reisebranche. Denn Camping gilt aktuell als überdurchschnittlich sichere Reiseform und bietet in dieser Zeit gute Voraussetzungen, um wunderbare Orte zu entdecken und dabei mit Abstand in den „eigenen vier Wänden“ zu übernachten. Der Trend zum Camping zeigt sich auch in den Zahlen: Die Nachfrage hat sich im Sommer 2020 vervierfacht und viele Campingplätze in Deutschland sind Wochen im Voraus ausgebucht – Betreiber sprechen von einem Rekordjahr 2020. 

Ausgewählte Campingplätze im Avacon-Netzgebiet

  • Das Seecamp Derneburg im Ortsteil Holle liegt idyllisch am kleinen Badesee und mit Blick auf das Schloss Derneburg.

  • Inmitten eines Kiefern- und Birkenwaldes lädt der Campingplatz am Arendsee (Altmark) zu erholsamen Urlaubstagen ein. 

  • Das Family-Camp-Kellerwiehl liegt in Sachsen-Anhalt, im Herzen der Altmark, zwischen Elbe und dem Elberadwanderweg.

  • „Urlaub unterm Sternenzelt“ und vieles mehr bietet der Erholungspark Irenensee in Uetze in idyllischer Landschaft am Südrand der Lüneburger Heide.

  • Eingebettet zwischen Buchen- und Fichtenwäldern liegt der Campingplatz „Domäne Stiege“ im schönsten Teil des Ostharzes.

Mit dem Fahrrad unterwegs – hier gibt es einige Ausflugstipps:

  • Das Radreisebuch „Naturpark Elm-Lappwald“: Die 15 schönsten Mehrtages-Radtouren wurde unterstützt von Avacon. Es gibt Empfehlungen für Radwanderungen in dieser wunderschönen Region zwischen Braunschweig im Westen, Magdeburg im Osten, Wolfsburg im Norden und Halberstadt im Süden.

  • Unterwegs auf dem Altmarkrundkurs zwischen Stendal und Tangerhütte kann man die Familiengeschichte der Bismarcks erkunden und auch sonst allerhand sehen und erleben, wie man in diesem ARD-Beitrag erfahren kann.  

  • Im südlichen Bereich des Landkreises Stendal befindet sich die Region „Uchte-Tanger-Elbe“. Ein Podcast stellt die Region vor. In dieser Ausgabe den Elberadweg, einer der beliebtesten Fahrradwege in Deutschland.

  • Der Weserradweg, einer der beliebtesten Radwanderwege Deutschlands, erstreckt sich über 520 Kilometer von Hann. Münden im Süden Niedersachsens bis nach Cuxhaven an der Nordseeküste. Die gut ausgebaute Strecke führt durch einzigartige Flusslandschaften, vorbei an Burgen, Schlössern und sagenhaften Fachwerkstädten. Durch Moor, Heide, saftige Wiesen und fruchtbare Felder.

Abwechslungsreich: Exkursionen ins Avacon-Netzgebiet

Anregungen für kürzere und längere Exkursionen ins Avacon-Netzgebiet in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt finden Sie in jeder Ausgabe unseres Magazins kommunal.info. Entdecken Sie beispielsweise historische Parks aus der Veranstaltungsreihe 50 „Gartenträume“ in ganz Sachsen-Anhalt, die in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum begehen. Kommen Sie mit auf Erkundungstour durch unsere Region

Weitere attraktive Ziele stellen wir Ihnen hier vor:


Idylle pur in der Mittelweser-Region

Mitten in Niedersachsen bietet die Mittelweser-Region viele Kleinode und versteckte Lieblingsplätze. Die Weser als Lebensader der Region schlängelt sich in starken Windungen durch eine Fluss- und Seenlandschaft mit weiten Geestflächen, herrlichen Wäldern, bunten Feldern und Moor- und Heidegebieten. Bei einer Wanderung, Schifffahrt, Rad- oder Kanutour kommt man an Scheunenvierteln, Wind- und Wassermühlen, Klosteranlagen und Hofcafés vorbei – und kann ganz leicht dem Alltag entrinnen. Auch Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn in der Mittelweser-Region treffen sie auf Dinosaurier, Störche, Wölfe, Wasserbüffel und so einiges mehr.


Lüneburger Heide: Die Heideblüte – ein unvergleichliches Schauspiel

Von Juli bis September wird die Landschaft der Lüneburger Heide in ein kräftiges Violett getaucht und entwickelt eine ganz besondere Anziehungskraft. Der genaue Zeitraum und die Intensität der Blüte hängen von den Wetterbedingungen ab und können von Jahr zu Jahr variieren. Die Lüneburger Heide mit ihrer atemberaubenden Natur ist ein wahres Wanderparadies: Sie bietet zahlreiche Wanderwege, wie beispielsweise den bekannten Heidschnuckenweg, aber auch eher verlassenere Wege sind sehr beliebt. Es können geführte Touren gebucht werden.
 

Elb-Havel-Winkel: perfektes Reiseziel in der Pandemie

Weite, Abstand und ganz viel Natur: Der Elb-Havel-Winkel im Nordosten von Sachsen-Anhalt an der Grenze zum Land Brandenburg ist ein echter Geheimtipp und während der Corona-Pandemie das perfekte Reiseziel. Im Zusammenhang mit der Aktion „Freizeitspione“ haben sogenannte Reiseblogger die Region genauer analysiert und Freizeitaktivitäten vor Ort getestet. Dabei zeigte sich schnell die Vielfalt sowie die einzigartige Idylle – auch beispielsweise der historischen Bauten.

Erholung an „Deinem Lieblingsplatz“ in Parey

Das ehemalige „Erlebnisdorf-Parey", direkt am Mühlensee gelegen, ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie der Corona-Pandemie begegnet werden kann. Mit neuem Namen und neuem Konzept, welches zugleich Erholung und Abenteuer verbindet, kann man zu Recht von einem neuen „Lieblingsplatz“ sprechen. Und auch der Elbe-Radweg bietet eine wunderbare Möglichkeit, hier die Umgebung und die Natur zu erkunden.

Fernab von Großstadttreiben – Entschleunigung in der Altmark

Die schöne Region der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts hat viele Facetten. Natur pur lässt sich hier erleben – stundenlange Spaziergänge durch die Wälder bieten Ruhe und Erholung, aber auch der Arendsee lädt zu idyllischen Spaziergängen oder Segelausflügen ein. Wer es etwas städtischer mag, hat die Möglichkeit, die auf einer Insel gelegene Hansestadt Havelberg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Ein Ausflugstipp, bei dem es viel zu entdecken gibt! Mehr dazu in diesem ZDF-Beitrag.

Hansestadt Gardelegen: Urlaub vor der Haustür

In der flächenmäßig drittgrößten Stadt Deutschlands, der Einheitsgemeinde Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel mit 49 Ortsteilen, gibt es viel zu erleben und zu entdecken. Einen tollen ersten Eindruck gewinnt man aus der Vogelperspektive – 2016 wurde die Gemeinde bei der „Mission Überflieger“ von Radio SAW ausgewählt. Die landschaftlich abwechslungsreiche Umgebung, wie beispielsweise die Colbitz-Letzlinger Heide oder der Naturpark Drömling, kann – geführt oder auf eigene Faust – bei einer Wanderung oder Radtour erlebt werden. Und für wen es mal etwas Außergewöhnliches sein soll, der kann sich auch hoch zu Ross oder im urigen Kremserwagen auf Erkundungstour begeben. Für Geschichtsliebhaber gibt es zahlreiche jahrhundertealte Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Sie erzählen von bis heute andauernden Traditionen und Bräuchen der verschiedenen Ortsteile in der Einheitsgemeinde.

Wasserschloss Flechtingen © AdobeStock / Uwe Graf

Flechtingen (Börde) ist „Touristenmagnet“ 

Für einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurden über die Statistischen Landesämter erstmals Tourismusdaten der rund 11.000 Städte und Gemeinden erhoben und ausgewertet. Vergleichskennziffer ist die Zahl der Gästeübernachtungen pro 1000 Einwohner im Jahr 2018. Hier gibt es zum Teil sehr überraschende Ergebnisse bezogen auf die unterschiedlichen Regionen – auch für die Avacon-Region. So haben in Sachsen-Anhalt nicht die klassischen Destinationen wie Quedlinburg oder Wernigerode die stärkste Tourismusintensität. Es ist der staatlich anerkannte Luftkurort Flechtingen im Landkreis Börde, begünstigt durch die örtlichen Reha-Kliniken sowie eine Vielzahl an Angeboten aus Kultur, Natur und Sehenswürdigkeiten. Auch während der Corona-Lage gibt es hier interessante Angebote für Tagestouristen und die Reha-Kliniken haben ein Therapiekonzept für Covid-19-Betroffene entwickelt.

Gute Rahmenbedingungen schaffen

Ob in der Altmark, der Lüneburger Heide, dem Elb-Havel-Winkel, in Flechtingen, Elbe-Parey oder anderswo – wer reist, braucht auch eine Unterkunft. Je vielfältiger das Angebot in einer Kommune ist, desto mehr Zielgruppen können angesprochen werden. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Ansprüche auch im niedrigen Preissegment gestiegen sind. Ob Jugendherberge, Campingplatz, Hotel, Pension oder private Unterkunft – eine zeitgemäße Ausstattung erhöht die Attraktivität. Auch eine gute Infrastruktur stärkt die Anziehungskraft einer Region. Ihre Kommune liegt weit ab vom nächsten Bahnhof und Busse fahren viel zu selten? Wie wäre es dann beispielsweise mit dem Angebot eines Shuttle-Service für Gäste? Oder einem Fahrrad- und E-Bike-Verleih direkt am Bahnhof? Nicht zu vergessen ist die Öffentlichkeitsarbeit. Denn nur, wer sich gut präsentiert, kann zusätzliche Gäste anlocken. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Heutzutage spielt das Internet bei der Vermarktung eine zunehmend wichtige Rolle. Eine gute und zeitgemäße Internetpräsenz ist deshalb für Kommunen oder auch Hotels und Campingplätze unverzichtbar. Chancen liegen natürlich auch in der Nutzung bzw. in der Kombination mit den sozialen Medien, Blogs oder Podcasts.

Kommunen: Jetzt auf Zukunft setzen

Bereits 2018 auf der Internationalen Tourismusmesse stellte die damalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei der Vorstellung der Preisträger des Bundeswettbewerbs Nachhaltige Tourismusdestinationen des Deutschen Tourismusverbands mit dem Bundesumweltministerium fest, dass schon „viele Reiseziele in Deutschland auf Nachhaltigkeit setzen – denn kaum eine andere Branche ist so abhängig von den natürlichen und kulturellen Ressourcen und dem Rückhalt der einheimischen Bevölkerung wie der Tourismus und auch bei den Urlaubern wächst das Interesse an Nachhaltigkeit“. Ein guter Grund, gerade für ländliche Kommunen, die Chance zu ergreifen und durch gezielte Maßnahmen für nachhaltigen Tourismus auf die Zukunft zu setzen.

Mitmachen: Deutscher Tourismuspreis 2020

Im Jahr 2020 wird zum 16. Mal der Deutsche Tourismuspreis vom Deutschen Tourismusverband (DTV) verliehen, diesmal im Sonderformat „Neustart“, bei dem Maßnahmen zur Zukunftssicherung der deutschen Tourismusbranche im Vordergrund stehen. Mit der Auszeichnung werden „jedes Jahr zukunftsweisende Produkte und Projekte im Deutschlandtourismus prämiert“. In Ihrer Kommune gibt es ein innovatives und zukunftsweisendes touristisches Angebot, das sich bewerben könnte? Dann stellen Sie jetzt noch schnell ihr Projekt bis zum 31. August 2020 vor. 

Die Projekte der Sieger der Vorjahre können dabei ebenso inspirieren wie das Projekt Katzensprung, das mit Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) nachhaltige und klimaschonende Reiseangebote in Deutschland analysiert und sichtbarer gemacht hat. Inzwischen sind 50 Leuchtturm-Reiseerlebnisse auf der Webseite einsehbar, die von außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten in Schlaffässern oder Baumhäusern, über Wanderungen mit Huskies oder Eseln bis hin zu kulinarischen Angeboten reichen.

Was ist nachhaltiger Tourismus?

Nachhaltiger Tourismus ist mehr als beispielsweise die Anreise mit der Bahn statt mit dem Flugzeug: Ziel von nachhaltigem Tourismus, auch sanfter Tourismus oder Ökotourismus genannt, ist es, so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden, die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich zu erleben, sich der Kultur des bereisten Landes möglichst anzupassen. Dahinter steckt das Ziel, die verbleibenden Bestände an Naturkapital zu erhalten und darüber hinaus in diese zu investieren.

Auch soziokulturelle und wirtschaftliche Aspekte spielen dabei eine wichtige Rolle: Laut der Welttourismusorganisation (UNWTO) ist Tourismus dann nachhaltig, wenn seine gegenwärtigen und zukünftigen ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen vollumfänglich berücksichtigt und die Bedürfnisse der Besucher, der Industrie, der Umwelt und der Einheimischen integriert werden.

Jetzt sind Sie gefragt!

Warum ist Ihre Kommune eine Reise wert? Gibt es bei Ihnen schon nachhaltigen Tourismus? Schreiben Sie uns: kommuneplus@avacon.de

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