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"Ein Ort des Wohlfühlens"

Im Interview Gastronom Jörg Siersleben vom Restaurant  "Mainly"
Gastronom Jörg Siersleben verrät, was er an Stendal zu schätzen weiß.
Interview mit Gastronom Jörg Siersleben

Von Stendal nach Berlin und wieder zurück. Jörg Siersleben und sein Geschäftspartner André Weihrauch haben sich nicht nur in ihrer Heimat mit Gastronomiekonzepten einen Namen gemacht, sondern sich auch in der Hauptstadt mit einem Restaurant verwirklicht. Nun sind sie zurück in der Altmark und servieren den Stendaler Gästen ihr neuestes kulinarisches Projekt: das „Mainly“.
 

Das „Mainly“ in drei Worten? 

Zeitgemäß, unkompliziert, gastfreundlich.

 

Wie kam es zum „Mainly“?

Wir sind gebürtige Stendaler und haben hier in der Stadt das „Coffee in“ und die „Kulisse“ betrieben. Unsere Personalvermittlung für die Gastronomie hat uns bis nach Berlin, mitten in die Friedrichstraße, gebracht. Dort haben wir das „Mainstreet“ im VW Forum geführt und vor Ort Personal geschult. Dann kam die Idee: Wir holen Berlin nach Stendal! Seit Juli findet man in unseren alten Räumlichkeiten unter der Dachmarke „Mainly Stendal“ den Food Store und das Restaurant. Während des Lockdowns hat uns das Außer-Haus- Geschäft auf Trab gehalten, im Food Store durften wir Wein und Gewürze verkaufen – so waren wir vor Ort weiterhin präsent.
 

Was gibt es im „Mainly“?

Proteine, Ballaststoffe und frische Zutaten in einem Gericht kombiniert. Unsere Bowls machen es möglich. Sie sind frisch, toll kombiniert und einfach nur köstlich. Satt machen sie auch noch. Gearbeitet wird mit hochwertigen und saisonalen Zutaten aus der Region, künstliche Zusätze haben Küchenverbot.


Was hat Stendal, was Berlin nicht hat?

Das Leben in Stendal ist nicht so hektisch wie in Berlin. Wenn man Hilfe braucht, bekommt man sie auch sofort. Wenn ich einen Termin beim Handwerker machen will, kann das in Berlin schon einmal zwei Wochen dauern. In Stendal funktioniert das noch von heute auf morgen. Außerdem ist hier schnell ein persönlicher Draht zu den Kunden hergestellt. Die Leute kommen regel-mäßig und man begegnet sich im Laden viel häufiger als in Berlin.

 

Wie sieht für Sie der perfekte Start in den Stendaler Morgen aus?

Den beginne ich am liebsten mit einem frisch gebrühten Kaffee und einem Blick in die Zeitung.


Welche Schlagzeile über Stendal hat Ihnen zuletzt einen Stromschlag versetzt?

Einen Stromschlag der positiven Art habe ich bekommen, als ich gelesen habe, dass Stendal im nächsten Jahr den Sachsen-Anhalt-Tag ausrichten wird. Erschüttert hat mich in der letzten Zeit, zu lesen, wie eine Stadt in der Krise so sehr herunterfahren kann.


Und wo halten Sie sich in Stendal am liebsten auf?

Tatsächlich in der Gastronomie. Es ist für mich ein Ort des Wohlfühlens. Ich bin eben auch gern Gast – nicht nur Gastronom.


Auf unseren Ort bezogen, würde ich mich am liebsten noch mehr engagieren für ...?

Die Nachwuchsförderung. Insbesondere in Bezug auf die Gastronomie. Wir müssen Sorge dafür tragen, dass die jungen Leute trotz der aktuellen Krise eine Perspektive in der Branche haben und Lust darauf bekommen, eine Ausbildung in einem Restaurant zu beginnen.


Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie? Welche Recyclingmaßnahmen planen Sie?

Das ist uns wichtig. Wir nutzen zum Beispiel das deutschlandweite Pfandsystem Recup. Wir versuchen auch, dieses System mehr und mehr in Stendal publik zu machen und zu unterstützen. Die Cups und Bowls sind zwar nicht für jedes Konzept geeignet, aber das Angebot wird auch stetig erweitert. Und für unser Bowls funktioniert es super.


Was ist das schönste Kompliment, das Ihnen ein Gast jemals gemacht hat?

Wenn er sich durch unser Essen zurückerinnert an ein Gericht, das die Oma oder Mutter gekocht hat. Das heißt für mich, dass nicht nur die technische Umsetzung gelungen ist, sondern der Kunde auch merkt, dass mit Liebe und Herz gekocht worden ist.

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