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E-Mobility-Paket

Gewinner freuen sich über Probefahrt und Wallbox

Avacon treibt die Elektromobilität voran. In der kommunal.info verlosten wir ein attraktives E-Mobility-Paket, bestehend aus einer Probefahrt und einer Wallbox. 

Auf dem Weg zu einer Gesellschaft, die für geringe CO2-Emissionen steht, ist Elektromobilität ein wichtiger Baustein. Avacon unterstützt Kommunen bei der Anschaffung von neuen E-Autos und bietet individuelle Ladelösungen mit einem Rundum-sorglos-Paket. Bei der Entwicklung und Umsetzung von Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit E.ON Drive zusammen. Unter diesem Markennamen hat der E.ON-Konzern seine E-Mobilitäts-Kompetenz gebündelt.

Passend zu diesem Engagement verloste Avacon in der Sommerausgabe 2017 der kommunal.info zwei E-Mobility-Pakete: Sie bestanden aus je einer zweiwöchigen Probefahrt mit einem BMW i3 mit Elektroantrieb aus dem Avacon-Fuhrpark sowie je einer kompakten Wandladestation – einer Wallbox für E-Autos mit einer Ladeleistung von 11 Kilowatt (kW).

Gewonnen haben Christian Hinze-Riechers, Leiter des Haupt- und Kämmereiamtes der Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel, und Jörn Wedemeier, Bürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen im Landkreis Schaumburg. 

Ein Elektroauto auf Probe für die Stadt Klötze: Gute Alternative zum Verbrennungsmotor

Schon aktiv: Bürgermeister Uwe Bartels (li.) und Gewinner Christian Hinze-Riechers betanken ein E-Auto in Klötze.

Nachdem Monteure die Wallbox bereits im Herbst 2017 auf dem Parkplatz des Rathauses der Stadt Klötze angebracht hatten, war es am 3. April 2018 soweit: Uwe Bartels, Bürgermeister der Stadt, und Christian Hinze-Riechers, Leiter des Haupt- und Kämmereiamtes, erhielten das neue Elektrofahrzeug „auf Probe“.

„Wir sind stolz, in Sachen E-Mobilität einen Schritt weiter zu sein, und freuen uns auf die Probefahrten.“ 

Christian Hinze-Riechers, Amtsleiter der Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel

Die Gemeinde nutzt das Auto während der Testphase als zusätzlichen Dienstwagen. 

Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke (2.v.li.) begutachtet gemeinsam mit Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers (re.) und Bürgermeister Uwe Bartels (li.) den neuen BMW i3.

Übergeben hat den BMW i3 Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke. Er betonte noch einmal, dass umweltfreundliche Mobilität bei Avacon ein großes Thema ist.

„Wir planen und errichten für Kunden ebenso wie für uns selbst die entsprechende Ladeinfrastruktur, besitzen bereits zahlreiche E-Fahrzeuge im Fuhrpark und unterstützen das neue Antriebskonzept mit verschiedenen Fördermaßnahmen.“

Andreas Forke, Avacon-Kommunalreferent

Nach der offiziellen Übergabe probierten Bürgermeister Uwe Bartels und Andreas Forke das E-Auto bei einer Fahrt in Richtung der Nachbargemeinde Schwiesau gleich aus. 

Elektromobil in Sachsenhagen: Ein Zeichen für E-Mobilität setzen

Freut sich über die neue Wallbox und ist gespannt auf die Probefahrten: Bürgermeister Jörn Wedemeier.

Auch Jörn Wedemeier ist gespannt auf den BMW i3 und die Wallbox, die beim Rathaus in Sachsenhagen installiert werden soll.

„Für die Entscheidung, ob wir uns in der Gemeinde ein E-Auto anschaffen, werden die Testfahrten sicher hilfreich sein.“    

Jörn Wedemeier, Bürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen im Landkreis Schaumburg    

 

Interview mit Avacon

Inzwischen haben beide Gewinner ihre Probefahrt eingelöst und das von Avacon zur Verfügung gestellte Elektroauto getestet. Wir sprachen mit ihnen über ihre Erfahrungen.

Christian Hinze-Riechers, Amtsleiter der Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel, hat zwei Wochen lang ein Elektroauto ausprobiert. Über seine Erfahrungen berichtet er im Interview.

Herr Hinze-Riechers, was ist Ihnen von der ersten Fahrt mit dem Elektroauto besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich erinnere mich speziell an die schnelle Beschleunigung, die um einiges besser ist als bei einem Benziner. Aber auch ganz allgemein war ich von dem sehr angenehmen Fahrgefühl überrascht. Das fehlende Motorengeräusch war zunächst ungewohnt, aber später empfand ich genau das als sehr attraktiv.

Hatten Sie Berührungsängste mit der neuen Technik?

Angst hatte ich keine, eher einen gesunden Respekt vor der mir anfangs noch unbekannten Technik. Ich habe mir vorab Gedanken gemacht, was ich zu beachten habe, wenn ich das erste Mal mit dem Auto fahre. Habe dann jedoch festgestellt, dass ein Elektroauto nicht so kompliziert ist, wie ich es mir vorgestellt habe.

Oft hört man ja, die Reichweiten seien zu gering. Wie sehen Sie das? Und: War eine Ladesäule verfügbar, wenn Sie eine brauchten?

Zunächst hatte ich tatsächlich Bedenken, ob die Angabe des Herstellers zur Reichweite stimmt oder es nur eine „Zahl auf dem Papier“ ist – ähnlich wie die Werte von Benzinern, deren Verbrauch mit sechs Litern angegeben ist, die dann aber doch zehn benötigen. Diese Sorge hat sich jedoch als unbegründet herausgestellt. Die Anzeige zur Restlaufweite hat mich zuverlässig informiert, wie viele Kilometer ich noch fahren kann, bis mein Auto wieder an den Strom muss. Das war vergleichbar mit der Tankanzeige vom Benziner: Wenn sich der Tank leert, muss ich mir hier ebenfalls Gedanken machen, wo ich tanken kann. Was die Ladeinfrastruktur betrifft, gibt es zwar im ländlichen Raum Nachholbedarf, aber bei meinen Fahrten in Klötze und der Umgebung hatte ich keine Probleme, eine Ladestation zu finden. Meistens hat eine Ladung ohnehin den ganzen Tag gereicht. Nachts habe ich das Auto dann an der Wallbox auf dem Parkplatz vor dem Rathaus Klötze angeschlossen.

Würden Sie auch anderen eine Probefahrt oder gar ein Elektroauto empfehlen?

Zwar finde ich es wichtig, ein Zeichen für die Elektromobilität zu setzen, aber grundsätzlich muss jeder für sich entscheiden, ob ein E-Auto für ihn sinnvoll ist oder nicht. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit der E-Mobilität gemacht. Aber die Reichweiten der Autos müssen ebenso wie das Ladesäulen-Netz weiterhin ausgebaut werden. Für kurze Fahrten kann ich Elektroautos als gute Alternative zu Benzinern oder Dieselfahrzeugen empfehlen.

Zwei Wochen mobil mit Strom – im Interview erfahren Sie, was Jörn Wedemeier, Bürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen, mit einem BMW i3 erlebt hat und wem er die Technik weiterempfiehlt.

Herr Wedemeier, was ist Ihnen von Ihrer ersten Fahrt mit einem E-Mobil besonders im Gedächtnis geblieben? 

Die Nackenschmerzen.

Wie meinen Sie das?

Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber die Beschleunigung war schon ungewöhnlich. Daran musste sich die Nackenmuskulatur erst gewöhnen, damit der Kopf beim Beschleunigen nicht nach hinten wippt. Außerdem konnte ich bei heruntergelassenem Fenster meine Umwelt viel besser hören, da die Geräuschkulisse vom Motor fehlte.

Wenn Sie das E-Mobil mit einem Benziner oder Diesel vergleichen, worin liegt der größte Unterschied?

Neben der Beschleunigung war das vor allem die Motorbremse, die beim BMW i3 mit Elektroantrieb viel stärker ausgeprägt ist, als ich es von einem Diesel gewohnt bin. Ohne aktiv zu bremsen, wurde ich sehr schnell langsamer. Das erfordert mehr Umsicht den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber, damit keine Unfälle passieren. In den zwei Wochen habe ich auch gelernt, etwa auf der Landstraße einen größeren seitlichen Abstand zu Radfahrern zu halten, die mich oftmals nicht kommen hörten.

Wie war das Fahrgefühl?

Bedingt durch das sportliche Fahrwerk beschreibt es „bretthart“ ganz gut. In Sachsenhagen und Umgebung kenne ich jetzt jedes Schlagloch.

Welche Erfahrungen haben Sie beim Tanken gemacht – ist es selbsterklärend?

Das Aufladen funktioniert wirklich leicht. Es gibt zwei Stecker – einen fürs Auto und einen für die Ladesäule – und wenn der Strom fließt, signalisieren das LED-Lämpchen am Fahrzeug. Fehler sind meiner Meinung nach ausgeschlossen.

Hat das E-Mobil bei Passanten Aufmerksamkeit erregt?

Oh ja, es gab einige Reaktionen. Allein schon durch das Design des Autos, das zunächst gewöhnungsbedürftig war. Viele Passanten haben daher Interesse gezeigt. Einige von ihnen habe ich in den zwei Wochen mit dem Auto mitgenommen und so hoffentlich auch deren Fokus auf das Thema Elektro-Mobilität gelenkt. So konnte nicht nur ich das Potenzial dieser Technik erkennen.

Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, ein Zeichen für die E-Mobilität zu setzen?

Besonders in Großstädten können Elektroautos helfen, das Feinstaub-Problem zu reduzieren. Um wirklich „grün“ zu fahren, müssen die Hersteller allerdings noch bei der Akku-Produktion nachbessern. Hier gibt es in meinen Augen Nachholbedarf. Für den ländlichen Raum muss die Reichweite noch verbessert werden damit jeder aufs E-Auto umsteigen kann. Wenn diese Probleme behoben sind, wird vermutlich auch die Akzeptanz in der Bevölkerung steigen. Insbesondere, wenn man das Zukunftsthema Elektromobilität mit dem anderen großen Thema, dem autonomen Fahren, verknüpft. Per App ein E-Auto bestellen, das mich dann umweltfreundlich und ganz von allein zum Zielort bringt – das wäre für viele sicherlich ein Anreiz, umzusteigen. Für Post, Müllabfuhr und Co., die feste und vor allem planbare Routen haben, kann ich Elektromobilität allerdings schon heute empfehlen.