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Mobile Ersatzstromversorgung

Für Krisen gewappnet

Stromerzeugung mit Aggregat oder aus dem Netz
Strom aus dem Netz oder aus dem Aggregat? Fachkundiges Personal, etwa von der Feuerwehr, kann die Versorgung einfach per Hand umschalten. (© Endress Elektrogerätebau GmbH)

Stürme wie Sabine im Frühjahr 2020, Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen verursachen Schäden und können zu Krisensituationen führen. Manchmal fällt dadurch in einzelnen Regionen der Strom aus. Um dann in kommunalen Liegenschaften oder in Notunterkünften eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu gewährleisten, lässt sich ein mobiles Notstromaggregat als Netzersatzanlage nutzen.

Kommunen, die für so einen Fall Vorsorge treffen wollen, berät das KommunePlus-Team von Avacon zu mobilen Stromerzeugungsanlagen. Die Stadt Bad Salzdetfurth im Landkreis Hildesheim hat das Angebot bereits genutzt. „Während des Hochwassers 2017 musste in Teilen der Stadt der Strom abgestellt werden“, erklärt Hochbautechniker Lutz Beie vom Grundstücks- und Gebäudemanagement in Bad Salzdetfurth. Installiert sind dort nun zwei mobile Aggregate – eines am Rathaus mit 17,9 kVA Dauerleistung und eines mit 30,5 kVA bei der Feuerwehr. „Mit der Neuanschaffung sind wir gegen Krisenfälle gerüstet.“ Lassen auch Sie sich ein Angebot erstellen, das optimal auf die Bedürfnisse Ihrer Kommune zugeschnitten ist.

Mobile Ersatzversorgung als Fürsorge

Vor 14 Jahren überschwemmte ein Starkregen einen Zeltplatz in Möckern im Landkreis Jerichower Land. 1.000 Menschen mussten spontan in der Turnhalle untergebracht werden. Doch was wäre gewesen, wäre dort auch der Strom ausgefallen? Der heutige Bürgermeister Frank von Holly entschied als Bauamtsleiter, für den Notfall vorzusorgen und ließ an dem Gebäude eine Einspeisemöglichkeit für Strom installieren. Bei Bedarf kann nun die Feuerwehr ein mobiles Notstromaggregat anschließen. Dazu Frank von Holly: „Für mich gehört diese Sicherheitsmaßnahme zur Fürsorgepflicht als Stadt.“

 

Individuelle Konzepte

Ersatzstromaggregat
Avacon berät zur Dimensionierung mobiler Anlagen zur Ersatzstromversorgung und bietet ein Rundum-sorglos-Paket. Bei Bedarf lässt sich das Aggregat um eine Einspeisevorrichtung mit manueller Schaltung – vom Netz auf den Strom­erzeuger – erweitern. (© Endress Elektrogerätebau GmbH)

Sieht eine Kommune Handlungsbedarf beim Thema Ersatzstromversorgung, steht Avacon partnerschaftlich zur Seite. Im Rahmen des KommunePlus-Programms werden maßgeschneiderte Lösungen geplant, etwa mit einem Rundum-sorglos-Paket zur mobilen Ersatzstromversorgung. Das Notstromaggregat kann bei der Feuerwehr, am Rathaus oder an einer Notunterkunft eingesetzt werden. Um die optimale Auslegung der Ersatzanlage zu ermitteln, berät das Avacon-Team, misst bis zu drei Wochen die Lastgänge der Liegenschaft und empfiehlt eine Einspeisevorrichtung mit manueller Schaltung – vom Netz auf den Stromerzeuger. Die Kommune mietet die mobile Ersatzstromversorgung für das Objekt nach individueller Absprache und Avacon übernimmt die Wartung sowie Instandsetzung.

4 Fragen an ...

... Lutz Beie, zuständig für Grundstücks- und Gebäudemanagement in Bad Salzdetfurth.

© Stadt Bad Salzdetfurth
Herr Beie, warum hat sich die Stadt Bad Salzdetfurth für die Anschaffung von zwei Ersatzstromaggregaten entschieden?

Während des Hochwassers im Juli 2017 musste in Teilbereichen der Stadt der Strom abgestellt werden. Davon waren auch das Rathaus und das Feuerwehrhaus betroffen. Mit der Anschaffung der zwei Ersatzstromaggregate sind wir in diesem zentralen Bereich nun für derartige Krisenfälle gerüstet. 

Für welche Einsatzzwecke sind die Aggregate vorgesehen?

Die beiden Ersatzstromaggregate sollen in Krisensituationen das Rathaus und das Feuerwehrhaus mit Notstrom versorgen.

Welche Parameter haben für die Dimensionierung der Anlagen eine Rolle gespielt?

Den Strombedarf für das Rathaus haben wir durch eine Lastgangmessung im Tagesbetrieb der Stadtverwaltung ermittelt. Für das Feuerwehrgebäude wurde zur gemessenen Grundlast ein Zuschlag für die Versorgung der Einsatzkräfte im Krisenfall hinzugerechnet.

Würden Sie auch anderen Kommunen eine solche Lösung empfehlen?

Gerade in einem Krisenfall wie dem Hochwasser 2017 und der aktuellen Corona-Krise ist es wichtig, den Krisenstab, die Feuerwehrleitzentrale und die Stadtverwaltung arbeitsfähig zu halten. Aber auch für die Versorgung der Einsatzkräfte wird dringend eine ausreichende Stromversorgung benötigt.

Notstromversorgung in Unternehmen und Behörden

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet einen Leitfaden „Notstromversorgung in Unternehmen und Behörden“ an. Er liefert neben Basis-Informationen auch Checklisten, mit denen sich der aktuelle Status vor Ort erfassen und der Handlungsbedarf ermitteln lässt.

Wir beraten Sie!

„Uns erreichen zahlreiche Anfragen zur mobilen Ersatzversorgung. Ein Beratungsgespräch ist immer ein erster Schritt, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Dabei besprechen wir, welche Liegenschaft wie versorgt werden soll, ermitteln den Standard-Energiebedarf und den in Krisensituationen. Anschließend dimensionieren wir die mobile Ersatzanlage passgenau.“

Marco Sobirey vom Avacon-Kommunalmanagement