24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Professionelle Lösung

Wasserversorgung

Professionelle Lösungen für Wasser und Abwasser bieten wir Ihnen mit Purena an – einer Tochter der Avacon AG und gleichzeitig ein Beteiligungsunternehmen mit mehreren niedersächsischen Kommunen. Purena gehört zu den größten wasserwirtschaftlichen Unternehmen in Niedersachsen. Mit einem Wasseraufkommen von rund 29 Mio. m³ pro Jahr ist Purena verantwortlich für die Trinkwasserbelieferung von rund 480.000 Einwohnern und  die Abwasserentsorgung für rund 97.000 Einwohner. Kommunen können effiziente, flexible und wirtschaftliche Dienstleistungen und Komplettlösungen in Anspruch nehmen und sich dabei auf die Infrastruktur eines erfahrenen, professionellen Dienstleistungsunternehmens verlassen.

Kommunale Wasserversorgung in Zeiten des Klimawandels

Heiße Sommer, trockene Böden und häufigere Wetterextreme – die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Deutschland spürbar. Ganz aktuell musste der Altmarkkreis Salzwedel eine Verfügung erlassen, die Wasserentnahmen aus Teichen, Flüssen oder privaten Brunnen verbietet. Der Grund: die niedrigen Pegelstände durch lang anhaltende Trockenphasen. Auf der anderen Seite kämpfen manche Orte mit Überschwemmungen und überlasteten Entwässerungssystemen durch Starkregen. Die Wasserversorgung an diese neuen Bedingungen anzupassen, wird eine Schlüsselaufgabe für Kommunen sein.

 

Was können Kommunen tun?

Ein wichtiger Punkt: Mehr Grün statt Grau. Sprich, weniger mit Beton oder Asphalt versiegelte Flächen, mehr Grünflächen. Je weniger Fläche in der Stadt oder Gemeinde versiegelt ist, desto mehr Regenwasser kann im Boden versickern. Das schützt vor Überschwemmungen und stabilisiert den Grundwasserspiegel. Auch Sickergruppen, Pufferspeicher und Bäume mit großzügig ausgelegtem Wurzelraum entlasten das Kanalnetz und dienen als lokaler Wasserspeicher. Parks, begrünte Dächer und bepflanzte Häuserfassaden haben außerdem den Vorteil, dass ein angenehmes Mikroklima schaffen, da sie bei großer Hitze kühlend wirken.

Wie wäre es, wenn man das Wasser recyceln und mehrmals verwenden könnten? Aktuell entwickeln Experten intelligente Konzepte wie Grauwasser, also nur leicht verschmutztes Wasser, wiederverwendet werden kann. Eine Überlegung ist zum Beispiel, Grauwasser direkt am Haus oder zentral für ein ganzes Areal zu sammeln, aufzubereiten und damit den Rasen zu sprengen oder für die Toiletten wiederzuverwenden.

 

Region Lüneburg gründet Wasserforum Region Lüneburg e. V.

Wie wichtig es ist, jetzt zu handeln, haben die Wasserversorger der Region Lüneburg mit der Stadt und dem Landkreis Lüneburg erkannt. Zusammen mit Kommunen der Region der Bürgerinitiative „Unser Wasser“, Fachbehörden und Naturschutzverbänden gründen sie das Wasserforum Region Lüneburg e. V. Zu den Initiatoren gehört unter anderem Thomas Meyer, Geschäftsführer des Wasserunternehmens und Avacon-Tochter Purena. „Um unsere Wasserressource auch für die nachfolgende Generationen zu gewährleisten, muss ein Umdenken stattfinden“, erklärt Thomas Meyer den Grundgedanken hinter dem Konzept. „In unserem Wasserforum wollen wir ganzheitliche Lösungen entwickeln und das Thema Wasser dauerhaft sichtbar machen.“ Jeder interessierte Bürger der Region ist eingeladen, mitzuwirken.

Wasser im regionalen Kreislauf halten

Das Lüneburger Konzept setzt auf verschiedene Bausteine: „Wir müssen Wasser sparen, alternative Quellen nutzen und zugleich die Grundwasserneubildung fördern“, erläutert Fachdienstleiter Stefan Bartscht vom Landkreis Lüneburg. Dabei stellten sich eine Reihe von Fragen: Wie wird in Wohn- und Neubaugebieten mit Regenwasser umgegangen? Welche Rolle kann die Bodenbearbeitung, Fruchtfolge und die Auswahl trockenheitstoleranter Sorten in der Landwirtschaft spielen? Wie kann mehr Wasser eingespart werden – auch in der Landwirtschaft? Welche Moore können renaturiert werden? „Der Kernpunkt ist: Wir müssen das Regenwasser in der Umgebung halten und in den regionalen Wasserkreislauf integrieren“, bringt es Thomas Meyer auf den Punkt.

 

An einem Strang ziehen

Wesentliche Ziele des Wasserforums sind

  • Kinder und Erwachsene für die Bedeutung der lebenswichtigen Ressource Wasser zu begeistern
  • die Sensibilität im Umgang mit Wasser zu steigern und zu bewahren
  • alle Wassernutzer zum fachlichen Dialog zusammenführen und gemeinsame Ziele zu definieren und diese durch fassbare Projekte zu erreichen
  • eine offene und transparente Kommunikation zu etablieren

„Wir möchten erreichen, dass zukünftige Generationen die gleichen Chancen auf eine lebenswerte Zukunft haben wie wir und sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge zur Verfügung haben“, fasst Thomas Meyer zusammen.

Im Profil

Thomas Meyer ist technischer Geschäftsführer der Purena GmbH. Seit Gründung der Purena GmbH im Jahr 2002 war er verantwortlicher Gesamtprokurist des Unternehmens und seit 2017 ist er Geschäftsführer. Purena gehört zu den größeren wasserwirtschaftlichen Unternehmen in Niedersachsen. Kommunen können dort effiziente, flexible und wirtschaftliche Dienstleistungen und Komplettlösungen in Anspruch nehmen.

Zur Purena GmbH

  • Öffentliche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
  • Ingenieurleistungen, Betriebsmanagement und Betriebsberatung
  • Konzepte und Rahmenplanungen
  • Möglichkeit der Beteiligung für Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen als Mitgesellschafter an der Purena GmbH
  • Öffentliche Wasserversorgung im Rahmen von Konzessions-, Kooperations- und Pachtmodellen
  • Trinkwasservorlieferung für Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen
  • Trink- und Brauchwasserlieferung für Industriebetriebe
  • Technische und kaufmännische Betriebsführung, Betriebsmanagement Konzepte für die Erweiterung und Sanierung von Versorgungsnetzen,
    Wassergewinnungs- und Aufbereitungsanlagen und der zugehörigen Steuerungstechnik
  • Investitionskonzepte, Wirtschaftlichkeitsanalysen und Finanzierungslösungen
  • Planung, Projektsteuerung und Umsetzung von komplexen Baumaßnahmen
  • Kommunale Abwasserbeseitigung im Rahmen von Kooperationsmodellen
  • Technische und kaufmännische Betriebsführung
    Konzepte für die Erweiterung und Sanierung von Entwässerungsnetzen, Abwasserreinigungsanlagen und der zugehörigen Steuerungstechnik
  • Konzepte für die Klärschlammbehandlung und -verwertung
    Investitionskonzepte, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Finanzierungslösungen und Auswirkung auf die Abwassergebühren
  • Planung und Projektsteuerung und Umsetzung von komplexen Baumaßnahmen

Purena – Wir haben Wasser für die Region!

  • Entlastung des kommunalen Haushaltes
  • Minimierung des Finanzierungs und Haftungsrisikos
  • Hohe Betriebssicherheit, Erreichbarkeit und Effizienz
  • Erhalt des kommunalen Einflusses bei der Steuerung der öffentlichen Aufgaben
  • Planbare, langfristig stabile Tarife und Gebühren

     

Wassersparen in Haushalt und Garten

In Deutschland verbraucht jeder Einwohner täglich rund 130 Liter Trinkwasser – sei es beim Wäschewaschen, Kochen, Duschen oder beim Betätigen der Toilettenspülung. Dabei wäre es oft gar nicht so schwierig, im Haushalt und Garten Wasser zu sparen. Hier sind unsere Tipps.

 

Ein Sparduschkopf verringert die Wassermenge um bis zu 50 Prozent und macht sich daher schnell bezahlt. Das Prinzip ist simpel: Der Luftsprudler – auch Perlator oder Perlstrahler genannt – mischt dem Wasserstrahl Luft bei. Das Ganze funktioniert auch an allen Wasserhähnen im Haushalt. Die Technik lässt sich problemlos installieren: Einfach den Duschkopf tauschen beziehungsweise den Strahlregler am Hahn anbringen.

Wassersparen kann so einfach sein: Drehen Sie den Hahn öfter ab, damit das Wasser kürzer läuft – etwa beim Einseifen während des Duschens oder Händewaschens. Für das Zähneputzen verwenden Sie einen Becher, für die Nassrasur schließen Sie den Abfluss. Wer kaltes Wasser nutzt, spart zudem Energiekosten, um das Wasser zu erwärmen. Wasser und Energie spart auch ein Einhandhebelmischer, da sich die Temperatur schneller einstellen lässt als mit zwei Wasserhähnen.

Rasen und Beete am besten frühmorgens oder am späten Abend bewässern. Dann ist die Verdunstung am geringsten. Das Wasser nicht auf die Blätter gießen – da verdunstet es nur. Besser am Übergang zum Boden verteilen, so gelangt es in die tiefen Bodenschichten zu den Wurzeln.

Das gesammelte Nass zum Bewässern kostet keinen Cent. Regen ist außerdem mit seinem niedrigen pH-Wert für Pflanzen verträglicher als kalkhaltiges Leitungswasser. Wer Blumen in Kübel oder Balkonkästen pflanzt, kann die Gefäße vorab mit einer Schicht Blähton füllen. Dieser speichert das Wasser und gibt in Trockenperioden über längere Zeit Feuchtigkeit an die Pflanzen ab. 

Weitere Produkte und Services