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Über Diversität nicht nur reden, sondern sie in unsere Teams holen? Mach ich gern.

Mike, HR Busniess Partner & Leiter Personal-Backoffice

Wann bist Du zur Avacon gekommen?

Ich bin seit 17 Jahren im Unternehmen. 2006 bin ich mit einem dualen Studium (BWL und Energiewirtschaft) gestartet. Ich wollte nach dem Abi gerne studieren, Geld verdienen und unabhängig sein. Eigentlich sollte es in die Automobilindustrie gehen. Das hat mich damals, ehrlich gesagt, mehr interessiert als das Energiegeschäft. Tatsächlich habe ich mich nach Bewerbungen in beiden Branchen und dem direkten Vergleich mit einem großen norddeutschen Automobilhersteller dann ganz bewusst für Avacon entschieden. Der ganze Bewerbungsprozess, die Wertschätzung und die familiäre Atmosphäre, die ich schon beim Einstellungstest und AC gespürt habe, haben mich einfach überzeugt, bis heute, übrigens. Während des dualen Studiums habe ich dann viele Bereiche bei Avacon kennengelernt und erfahren, wie spannend und facettenreich die Energiewirtschaft ist. Anschließend hatte ich zwei Jobangebote bei Avacon auf dem Tisch und habe als Personalmanager im Personalbereich angefangen.

Heute bist Du Abteilungsleiter und HR Business Partner. Wie ist Deine persönliche Weiterentwicklung verlaufen?

Als Personalmanager war ich ab 2009 zunächst für die personalwirtschaftliche Betreuung technischer Bereiche, des Controllings und Rechnungswesens zuständig. Kurz nach dem Start habe ich in Elternzeitvertretung auch die Bereiche Unternehmensentwicklung, Recht und Kommunalmanagement betreut. Auch bei Großprojekten, z.B. der personalwirtschaftlichen Umsetzung von E.ON 2.0, war ich dabei. Meine Tätigkeiten waren sehr vielfältig. Dabei habe ich immer von dem Knowhow erfahrener Kolleginnen und Kollegen profitiert und auch viel von den Führungskräften gelernt, die ich betreut habe. Im Laufe der Zeit habe ich mir so ein großes Netzwerk aufgebaut und Erfahrung in nahezu allen Personalthemen gesammelt.

2014 wurde die Rolle des HR Business Partners bei Avacon ausgeprägt. Dabei wurden die noch etwas stärker operativ tätigen Personalmanager zu strategischen HR Business Partnern. Für mich war das mein nächster großer Entwicklungsschritt. Ich kann mich noch gut an das zweitägige Business Partner Assessment Center mit Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Regionalversorger-Verbund erinnern. Beobachtende waren Executives aus den HR-Bereichen der Regionalversorger und der E.ON SE. Das war schon aufregend, aber zugleich war ich auch stolz auf diese Weiterentwicklung und vielleicht war es auch der Anstoß zu der Entscheidung, weiter in Richtung Führungslaufbahn zu gehen. So musste ich nicht lange überlegen, als mein damaliger Personalleiter mir sagte, dass er bei mir Potential für eine Führungsaufgabe sieht und mich fragte, ob ich den Potential Check Führung absolvieren möchte. Den habe ich im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen und recht schnell danach die Leitung der Abteilung Personal Backoffice übernommen. Mittlerweile gehören 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu meinem Team. Ein großartiges Team übrigens, auf das ich sehr stolz bin.  

Welche Aufgaben gehören zu Deinem Job?

In meinem Team sind viele operative Themen gebündelt. Von der Einstellung bis zum Austritt begleiten wir unsere Mitarbeitenden, erstellen zum Beispiel alle arbeitsrechtlich relevanten Schreiben, Arbeitsverträge usw., steuern die Abrechnung aller Gehaltskomponenten und klären Fragen von A wie Arbeitszeit bis Z wie Zulage für unsere Mitarbeitenden. Für die vielen Dokumente, mit denen wir täglich zu tun haben, ist Robotics Process Automation (RPA) eine wichtige Unterstützung geworden. Mittlerweile haben wir bei PMB einen der größten „Roboter“ von Avacon. Und darin steckt auch noch deutliches Potential. Darüber hinaus ist in meinem Team auch das betriebliche Eingliederungsmanagement angesiedelt und ich bin nach wie vor in meiner Funktion als HR Business Partner für unsere Netzregion Nord tätig.

Mein Arbeitstag ist immer anders und immer sehr vielfältig und abwechslungsreich, das finde ich superspannend. Ich bin seit 14 Jahren im Personalbereich und es ist einfach immer wieder neu, anders und ich lerne jeden Tag dazu. Das hält den Kopf fit und macht mich neugierig auf jeden neuen Tag. 

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Was macht Dir bei Deiner Tätigkeit besonders viel Spaß?

Es macht mir Spaß, komplexe Themen greifbar zu machen, strategische Überlegungen zu bewerten, in operative Maßnahmen umzusetzen und zu ergründen, was das für den Einzelnen bedeutet.

Ich mag es sehr, Kolleginnen und Kollegen zu helfen, sich bei Avacon und im Konzern zurechtzufinden, sie für ihre Aufgaben fit zu machen und ihre Weiterentwicklung zu unterstützen. Aus zwei ehemaligen Mitarbeiterinnen meines Teams sind HR Business Partner-Kolleginnen geworden. Frühere Werkstudentinnen aus meinem Team sind heute Personalentwicklerin, Recruiterin und feste Mitarbeiterin in meinem Team. Und auch im Team selbst findet viel Entwicklung statt: Komplexere, höherwertige Aufgaben, mehr Eigenverantwortung, mehr gestalten statt verwalten. Es ist schön zu sehen, wie Menschen ihren Weg gehen und ihr Potential ausschöpfen. Ihren Weg gehen Menschen früher oder später sowieso, aber es ist toll, Menschen hin und wieder einen Anstoß, einen „Stupser“ für die persönliche Entwicklung zu geben. Mir ist es wichtig, dabei Vorbild zu sein und unsere Werte zu vermitteln. Dazu zählen für mich Wertschätzung, gegenseitige Unterstützung, Respekt und ein ernsthaftes Interesse an den Menschen in all ihren Facetten.

Ich finde es sehr spannend, dass wir im Personalbereich nicht nur klassische „Personaler“ haben. Wir sind divers, vor allem durch unsere unterschiedlichen Lebensläufe, Ausbildungen und Studiengänge. In unserer PM-Runde treffen sich Kolleg:innen mit Hintergrund in BWL, Personal, Jura, Energiewirtschaft, Sozialpädagogik und Technik. Durch diese Vielfalt können wir besser unterschiedliche Perspektiven einnehmen und sind so schlagfertiger und resilienter. Als Personaler:innen bringen wir diese Perspektive aktiv in die Organisation ein und achten auch bei Stellenbesetzungen darauf. Es ist gut Teams divers zu besetzen! Egal ob Geschlecht, Herkunft, unterschiedliche Lebensläufe. Ich bin überzeugt, dass uns Vielfalt und unterschiedliche Sichtweisen voranbringen.

Das Größte ist für mich, wenn mir Menschen sagen: „Weißt du noch, Mike, wenn wir beide damals nicht miteinander gesprochen hätten, dann wäre ich jetzt nicht hier.“ Ein Beispiel ist ein heutiger Bereichsleiter, der vor vielen Jahren als Meister mit mir über seine persönliche Entwicklung gesprochen hat. Unser Gespräch damals war sicher ein solcher „Stupser“.

Wie würdest Du Avacon mit drei Worten beschreiben?

  • Familiär (Arbeitsatmosphäre, Kollegium, Hilfsbereitschaft auch bereichsübergreifend)
  • Professionell (wenn Versorgungsausfall droht, läuft sofort der Krisenmodus und eine Hand greift in die andere, darin sind wir-Expert:innen)
  • Wertschätzend/ Flexibel (ich kenne kaum einen anderen Arbeitgeber, der so viel Rücksicht auf Familie nimmt. Ich stoße immer auf Verständnis, wenn mein Kind mal krank ist, ich mal eher los oder zwischendurch wegmuss.)

Okay, das waren jetzt doch vier, aber auf weniger wollte ich mich nicht beschränken.

Was würdest Du anderen empfehlen, die sich für einen Job bei Avacon interessieren?

Informiert euch über Avacon im Netz, sprecht Mitarbeitende an (auch über Social Media) und fragt sie über Avacon aus. Traut euch, eine Bewerbung abzuschicken, auch wenn ihr vielleicht nur zu 80% auf das Profil passt, und gebt nicht gleich auf, wenn es beim ersten Versuch nicht klappt. Oftmals passen Mensch und Job im zweiten oder dritten Anlauf zusammen.

Wir leisten mit der Energiewende eine der verantwortungsvollsten Aufgaben der nächsten Dekaden. Wer nach einer spannenden und sinnstiftenden Tätigkeit sucht, sollte in den Gesundheits-, Bildungs- oder sozialen Sektor gehen, oder aber zu uns als Netzbetreiber kommen.

Auch bei Avacon wird hart gearbeitet und die Energiewende wird uns viel abverlangen. Ich bin überzeugt, wir werden auch diese riesige Aufgabe stemmen, weil wir die richtigen Menschen und die richtige Kultur dafür haben. Für mich sorgen flexible Arbeitsbedingungen, ordentliche Nebenleistungen (Jobrad, Hansefit, auf vielen Stellen Homeoffice…) und vor allem die tollen Kolleg:innen dafür, dass jeden Tag gern hier arbeite.

Was machst Du in Deiner Freizeit?

Der Großteil meiner Freizeit gehört meiner Familie. Unsere Verwandten sind in Harz, sächsischer Schweiz, Prignitz und Lausitz verstreut, daher sind wir oft am Wochenende unterwegs. Und dann auch gern in der Natur spazieren oder wandern.

Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Autos, und seitdem ich in den letzten 8-9 Jahren bei Avacon diverse Elektro-Poolfahrzeuge ausprobieren konnte, bin ich von Elektroautos angefixt. Unser Zweitwagen ist seit 4 Jahren vollelektrisch, der Erstwagen folgt demnächst.

Ich habe mal in meinem Heimatdorf einen Volleyballverein mitgegründet, habe aber immer mehr Spaß am Spielen gehabt, als Punkte zu machen. Seit einigen Jahren bin ich dort förderndes Mitglied. Unser kleiner Garten ist eher das Revier meiner Frau, aber am und im Haus kann ich meine Heimwerkerkünste ausbauen. Und singen gehört auch immer noch zu meinen Hobbys, früher im Chor, heute eher allein im (Elektro-) Auto.