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Als erfahrener Experte mit jungen Talenten smarte Energienetze entwickeln? Mach ich gern.

Stephan, Leiter Informationsmanagement in der Systemführung

Wie bist Du zu Avacon gekommen?

Nach meinem Studium der Informationstechnik hatte ich nach mehreren beruflichen Stationen im Jahr 1997 den ersten Kontakt zur Energiebranche. Bei der Landesgas, einem der Quellunternehmen der heutigen Avacon-Gruppe, war ich für den Betrieb der Leitstelle sowie für die Bereitstellung der Systeme zuständig, die für die Überwachung und Steuerung der Gasnetze nötig waren. Ich bin ein „Mann der ersten Stunde“ bei Avacon, habe damals die Fusion der 5 Quellunternehmen aktiv begleitet. Das war eine spannende Zeit, nicht nur die fachliche Zusammenführung der Tätigkeiten, sondern auch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe, die jedes Unternehmen mit sich gebracht hat, zu vereinigen. Daraus ist eine starke Avacon-Kultur entstanden, auf die wir noch heute bauen können.

Welche Tätigkeit übst Du bei Avacon aus?

Bis zum Jahr 2000 waren meine Tätigkeiten sehr technisch geprägt, dann kamen immer mehr auch die Menschen dazu. 2003 habe das Team übernommen, das ich bis heute leite und dessen Aufgaben und Verantwortung sich stetig erweitert hat. Wir sind zuständig für die Systemführung der Rohrnetze und das Informationsmanagement der Systemführung. Das heißt zum Beispiel, dass wir alle Informationen zu Anlagen und Netzen in unser Leitsystem abbilden aber auch Daten aus dem Netzleitsystem für andere bereitstellen. Seit vielen Jahren haben Projekte, die sich vor allem mit der Smartifizierung unserer Netzte beschäftigen, einen großen Stellenwert in meinem beruflichen Alltag. Projektarbeit erfordert viel Zeit und Engagement - umso wichtiger ist es, dass ich mich auf mein Team hundertprozentig verlassen kann. Und das kann ich definitiv!

Was schätzt du an deiner Arbeit ganz besonders?

Im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit und durch die Projektarbeit habe ich mir ein großes Netzwerk bei Avacon und im E.ON-Konzern aufgebaut. Zum Beispiel bin ich Mitglied im Expertenteam „Grid Control Management“, in dem Experten ihr gesamtes Wissen rund um Aufgaben der Systemführungen bündeln und dem E.ON-Konzern zur Verfügung stellen. Ich finde es spannend zu sehen, wie mittlerweile die „alten Hasen“ und die jungen Leute zusammenarbeiten und dabei ihre individuellen Fähigkeiten und Persönlichkeiten einbringen. Das erlebe ich auch in meiner Abteilung, die eng zusammengewachsen ist und in der sich ein innerer Zusammenhalt entwickelt hat. Da stimmt die Chemie einfach. Darauf achte ich auch bei der Auswahl neuer Mitarbeitender, das muss nicht nur fachlich, sondern auch menschlich passen.

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Wie würdest du die „Chemie“ bei Avacon allgemein beschreiben?

Bei Avacon arbeiten Menschen, denen bewusst ist, dass sie im gesellschaftlichen Bereich und ganz konkret bei der Umsetzung der Energiewende etwas bewegen können. Im Gegensatz zu früher, wo es gerade in der Energiebranche ja oft sehr verkrustet und hierarchisch zuging, arbeiten wir heute sehr eigeninitiativ.

Wir bieten unseren Mitarbeitenden ein gutes, flexibles Arbeitsumfeld und auch die technischen Arbeitsmittel, so dass neue Kolleginnen und Kollegen schnell Fahrt aufnehmen können. Dabei können sie sich der Unterstützung ihres Teams und der Führungskräfte sicher sein, in der Zusammenarbeit gibt es wenig Barrieren oder Hierarchien, sondern viel Raum für Eigenverantwortung. Selbst der Vorstand hat eine gute und nahe Beziehung zur operativen Ebene, hier sind alle per „du“ und wie in einer Familie achten auch wir gut aufeinander. Ich glaube, unsere Unternehmenskultur ist schon etwas ganz Besonderes, das habe ich anderswo noch nicht in der Art erlebt.

Was bedeutet Zukunft bei Avacon für dich?

Als Netzbetreiber nehmen wir einen aktiven Part bei der Gestaltung der klimapolitischen Veränderungen ein. Wir richten unsere technischen Möglichkeiten darauf aus, treiben den Netzausbau voran und entwickeln zum Beispiel die Digitalisierung unserer Netze weiter. Wir sind deshalb weit vorne in der gesellschaftlichen Wahrnehmung, denn letztendlich können wir mit unserem Handeln die Lebensbedingungen unserer Kunden verändern. Dabei sind wir transparent, um auch die nötige Akzeptanz zu erhalten, das heißt zu erklären und zu verdeutlichen, was wir machen und warum. Wir haben immens viele Aufgaben und Arbeit, denn die Veränderung, die wir begleiten ist nicht nur mit Bautätigkeit und Investitionen verbunden, sondern auch mit einem Bedarf an weiteren Fachkräften, die uns mit ihren Ideen und ihrer Expertise auf unserem Wachstumskurs unterstützen. Für mich ist dabei Diversität wichtig, denn ich glaube, dass uns die unterschiedlichen Fähigkeiten, die unsere Mitarbeitenden mitbringen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, in Summe nach vorne bringen.

Was machst du in deiner Freizeit, wie sieht dein Ausgleich zum Job aus?

In meiner Freizeit bin ich in der Tat auch divers unterwegs. Ich verbringe viel Zeit mit Familie, Haus, Garten und reise auch sehr gerne in der Weltgeschichte umher. Aktiv in Südtirol, staunend und lernend im Amazonas, in Südafrika bis hin nach Asien, wo mein weitestes Ziel Shanghai war. In meinem Heimatort leite ich einen Sportverein mit rund 350 Mitgliedern und bin in einem Verein aktiv, der sich für Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum einsetzt, zum Beispiel ein Verleihsystem für E-Bikes oder die Idee eines autonomen Busses. So ganz lassen mich die Energiethemen in meiner Freizeit also auch nicht los.