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Weltwasserwoche 2021

Purena investiert in die Zukunft einer nachhaltigen und sicheren Wasserversorgung für Lüneburg

17.03.2021

Alljährlich rufen die Vereinten Nationen im März zum Weltwassertag auf. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto Wert des Wassers. Dieses Motto steht für die große Bedeutung des Wassers weltweit. Denn Wasser ist die Grundlage unseres Lebens und ein unverzichtbares Gut. Der Schutz des Klimas sowie des Grund- und Trinkwassers ist eine Gemeinschaftsaufgabe, aber insbesondere auch für wasserwirtschaftliche Unternehmen eine elementare Verpflichtung.

Der Wasserbedarf wird durch Klimawandel, wirtschaftliches Wachstum und Urbanisierung weltweit weiter steigen. Auch in Lüneburg. War der Wasserbedarf bis vor zehn Jahren noch fallend, steigt er nach kurzer Stagnation seit den letzten fünf Jahren zwar langsam aber stetig wieder an.

 „Als Wasserversorger sehen wir eine besondere Verantwortung in der Sicherung der Wasserbereitstellung mit gezielter Bewirtschaftung und der Sicherstellung der Trinkwasserqualität durch wirksamen Grundwasserschutz“, erläuterte Purena-Geschäftsführer Thomas Meyer. Dafür investiert Purena in die Entwicklung technischer Lösungen zur Trinkwasseraufbereitung und unterstützt Technologien, die den Grundwasserbedarf reduzieren. Zudem arbeitet Purena CO2 -neutral, denn die Wasserwerke werden ausschließlich mit grünem Strom betrieben.

„Seit langem verzeichnen wir zudem stetig fallende Wasserpegelstände in den Bereichen unserer Wasserneubildungsgebiete“, führte Meyer die Herausforderungen für Wasserversorger weiter aus. Die Anzahl der Nutzer in den Wassereinzugsgebieten steigt bzw. die Intensität der Entnahmen nimmt zu. Dementsprechend wichtig ist es, dass jeder Grundwassernutzer seiner Verantwortung bewusst ist und Konzepte zur Minimierung des eigenen Wasserbedarfes entwickelt. Für die Zukunft muss es laut Meyer ein Integriertes Wassermanagementsystem pro Wassereinzugsgebiet geben, in dem das Nutzungsprofil und das Einsparpotential jährlich transparent bewertet und für das Folgejahr Maßnahmen zur Einsparung von Wasser und Energie definiert und verbindlich festlegt werden.

Purena bereitet in den eigenen Wirkungsbereichen die hierfür erforderliche Infrastruktur vor. Vorbild hierbei wird das Integrierte Energiemanagementsystem nach ISO DIN 50001. „In unserem Wassereinzugsgebiet erweitern wir unsere Qualitätsüberwachung. Hierzu errichten wir in den nächsten Jahren weitere Vorfeldmessstellen und ergänzen das System um die Erhebung von potenziellen Eintragsquellen, die wir um den Faktor Spurenstoffe verfeinern. Hier intensivieren wir die Zusammenarbeit mit der Leuphana Uni Lüneburg und arbeiten eng mit Professor Klaus Kümmerer zusammen“, führte der Purena-Geschäftsführer weiter aus.

„Unsere 13 Tiefbrunnen mit einer Tiefe von 160 bis 220 Meter Tiefe werden wir in den nächsten Jahren kontinuierlich sanieren und auf den neuesten Stand bringen. Neben Mengen- und Qualitätsüberwachungen sanieren wir die Fördereinrichtungen auch energetisch, um neben unseren Wasserfussabdruck auch den CO2-Fußabdruck weiter zu optimieren“, ergänzte Paulina Groth, Abteilungsleiterin für den Purena-Standort Lüneburg.

Die Tiefbrunnen sind über ein verzweigtes Rohwassernetz miteinander verbunden. Ins Wasserwerk kommen zwei große Rohwasserleitungen mit einem Durchmesser von 600 und 500 Millimeter an. Auch diese Leitungen werden in den nächsten fünf Jahren weiter saniert.

Auch das Wasserwerk selber wird bereits seit letztem Jahr nachhaltig weiterentwickelt und modernisiert. In Zusammenarbeit mit Avacon Natur wurde am Wasserwerksstandort ein BHKW installiert, dass für die Stadt Wärme produziert und für Purena Energie für den Eigenbedarf erzeugt. Für dieses Jahr steht die Sanierung eines Reinwasserbehälters mit einem Speichervolumen von 2000 Kubikmeter an. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,6 Mio Euro. In dem Zuge optimiert Purena die Gesamtnutzung der nutzbaren Wasserspeicherkapazitäten, um den Bedarf weiter zu vergleichmäßigen und weiter Energie einzusparen.

„Im kommenden Jahr investieren wir weitere 1,8 Mio Euro in unserem zentralen Pumpwerk. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit weiter zu steigern und das Pumpwerk effizient zu betreiben. Neben der Installation neuer Pumpentechnik und Einbau einer Turbine zur Energierückgewinnung wird unser Wasserwerk damit energetisch immer besser“, sagte Groth. „Neben der Pumpentechnik wechseln wir in den nächsten vier Jahren noch unser Prozessleitsystem aus und bauen ein neues integriertes Betriebsdaten-Managementsystem auf. Mit diesem System überwachen wir in Zukunft jedes Aggregat und steuern unseren Betrieb hocheffizient“, schaute die Fachfrau in die Zukunft.

„Den diesjährigen Weltwassertag wollen wir nutzen, um im Rahmen einer „Wasserwoche“ das Bewusstsein für den Wert des Wassers zu schärfen und Impulse zu setzen, wie jeder Einzelne mit seinem Umgang mit Wasser einen positiven Beitrag setzen kann“, sagte Thomas Meyer. In der gesamten Woche gibt Purena gemeinsam mit Avacon viele Anregungen und Inspirationen für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung unseres Wassers.

Auftakt bildet am Weltwassertag ein digitales Diskussionsforum zum Wert des Wassers. „Gemeinsam mit Experten sprechen wir zu den Themen Wasser und Klimaschutz, sauberes Trinkwasser für alle und die Herausforderungen der Zukunft“, stellte Meyer den ersten Programmtag vor. Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich am Montag von 18-19:30 Uhr unter dem Link https://bit.ly/WWT2021 einwählen und auch Fragen stellen.

„Am Folgetag gibt es einen Rückblick auf unsere Veranstaltung. In den sozialen Medien und auf unserer Webseite werden wir Hintergrundinformationen und wichtige Impulse aus der Diskussion zusammenfassen. Das unser Trinkwasser nicht nur gesund ist, sondern auch richtig gut schmeckt, zeigen wir mit Rezepten für leckere Drinks am Mittwoch. Wie unser Wasser nachhaltig geschützt werden kann, darüber gibt uns Prof. Dr. Klaus Kümmerer der Leuphana Universität am Donnerstag ein umfassendes und spannendes Hintergrundinterview. Und bei unseren Verlosungsaktionen rund um das Thema Wasser und Grundwasserschutz gibt es dann von Freitag bis Sonntag auch noch etwas zu gewinnen“, stellte Meyer das gesamte Programm vor.

 

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