24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Fernwärmenetze Hanseviertel und Kaltenmoor erhalten Verbindungsleitung

Spatenstich für mehr erneuerbare Energie im Lüneburger Fernwärmenetz

Mit dem gemeinsamen Spatenstich von Thomas Karner, GF GPR GmbH, Thomas Meyer, Generalbevollmächtigter Avacon, Alfred Schaper, GF Avacon Natur, und Markus Moßmann, Stadtrat für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht (v.l.n.r.) beginnen die Baumaßnahmen für den Zusammenschluss der Lüneburger Fernwärmenetze Hanseviertel und Kaltenmoor.

Mit 53 Kilometern betreibt die Avacon Natur GmbH in Lüneburg ihr größtes Fernwärmenetz, das sich in die fünf Teilgebiete Hanseviertel, Bockelsberg, Kaltenmoor, Mitte und Ilmenaugarten teilt. Damit wird ein Großteil des Stadtgebiets der Hansestadt mit Fernwärme versorgt. Bereits heute liegt der Anteil der erneuerbaren Energien im Lüneburger Fernwärmenetz im Schnitt bei rund 25 % und damit rund 10 Prozentpunkte über dem deutschlandweiten Durchschnitt am Wärmemarkt.

Mit dem Zusammenschluss der beiden Teilnetze Hanseviertel und Kaltenmoor soll dieser Anteil in beiden Gebieten (neues Teilnetz Lüneburg Ost) auf knapp 60 Prozent steigen. Das eröffnet Gebäudeeigentümern in diesem Bereich neue Möglichkeiten, Förderprogramme für die Gebäudesanierung sowie für Neubauten in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus ist es einer von vielen Schritten auf dem Weg zu einem ambitionierten Ziel: Bis 2030 soll das gesamte Lüneburger Fernwärmenetz der Avacon Natur klimaneutral umgebaut werden.

Mit dem gemeinsamen Spatenstich von Hansestadt und Avacon startet nun das Bauprojekt. „Wie wichtig die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ist, führen uns die Auswirkungen des Kriegsgeschehens in der Ukraine und die damit verbundenen aktuellen energiewirtschaftlichen Entwicklungen deutlicher denn je vor Augen“, sagte Thomas Meyer, Generalbevollmächtigter von Avacon, anlässlich des Spatenstichs. „Während der Fokus aktuell auf Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Energie liegt, wird es mittelfristig darauf ankommen, den Energiemix klimafreundlicher und diverser aufzustellen. Mit unseren geplanten Baumaßnahmen können wir den Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung weiter erhöhen und die CO2-Belastungen für Lüneburg reduzieren“, ergänzte er.

Weiterführende Informationen zum Thema:

Dekarbonisierung der Wärme

Erfahren Sie mehr zu den Maßnahmen für eine klimaschonendere Fernwärme in Lüneburg.

Aktuelle Baumaßnahmen

Hier lesen Sie, wo in Lüneburg wir gerade unsere Energieversorgung fit für die Zukunft machen.

Pressemeldungen

Hier finden Sie aktuelle Presseinfos zu unseren Energieprojeken in Lüneburg und Umgebung.