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Mädchen trinkt LüneWasser aus Wasserhahn

Lüneburg hat Energie

Lüneburg trinkt LüneWasser

Wir lieben unser Leitungswasser

Lüneburg sitzt an der Quelle – und zwar an einer der besten Deutschlands*. Die Wasserqualität des Lüneburger Trinkwassers aus der Leitung zeigt Spitzenwerte. Alle ohnehin bereits strengen Grenzwerte für Trinkwasser in Deutschland werden in Lüneburg oft um ein Vielfaches unterschritten. So unterbietet es beispielsweise die Grenzwerte von Nitrat deutlich und ist mit einem Härtegrad von 5,1 wunderbar weich. Das liegt an seinem geringen Kalkgehalt, der übrigens auch Haushaltgeräte wie Waschmaschine, Spülmaschine oder Wasserkocher schont. Außerdem eignet sich das Lüneburger Leitungswasser aufgrund seiner guten Werte für die Zubereitung von Säuglingsnahrung**.  

Als regionaler Wasserversorger kümmern wir von Avacon uns mit unserem Tochterunternehmen Purena darum, dass diese Spitzenqualität so bleibt. Und wir sind stolz auf unser Wasser. Deshalb ist es für uns auch nicht irgendein Wasser, sondern LüneWasser!

*Testergebnis "Der große Wassercheck" Stiftung Warentest 08/2016
*Nach den Vorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung, § 15

Die aktuellen Werte für Lüneburg im Überblick

Aktuelle Messung März 2021

LüneWasser PH-Wert = 8,09

PH-Wert

Grenzwert: 6,5 - 9,5

Trinkwasser ist üblicherweise neutral bis schwach alkalisch. Das ist wichtig für unsere Gesundheit, denn unser Körper braucht einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Auch für die Wasserleitungen selbst ist ein konstanter PH-Wert essenziell, da er das Material nicht überstrapaziert.

LüneWasser Härtegrad = 4,9

Härtegrad des Wassers

Bei Trinkwasser unterscheidet man zwischen weichem (bis 8,4 dH°), mittlerem (8,4 - 14 dH°) und hartem (ab 14 dH°) Wasser. Die Werte ergeben sich aus dem Magnesium- und Calciumgehalt des Wassers. Weiches Wasser ist gut für alle Haushaltsgeräte, die mit Wasser arbeiten, da diese weniger schnell verkalken. Unser Körper verträgt sowohl weiches als auch hartes Wasser gut. Letzteres liefert sogar zusätzlich wichtige Spurenelemente für unsere Gesundheit.

LüneWasser Calcium-Gehalt = 31,5 mg/L

Calcium

Calcium gelangt durch verschiedene Gesteinsarten in das Trinkwasser und ist ein wichtiger Mineralstoff für unseren Körper, insbesondere für unsere Knochen. Da Trinkwasser im Durchschnitt einen Calciumgehalt hat, der selbst beim Trinken großer Mengen weit unter der empfohlenen Tagesmenge liegt, gibt es hier keinen festgesetzten Grenzwert. Gemeinsam mit Magnesium ist Calcium übrigens auch für die Wasserhärte verantwortlich.

LüneWasser Natrium-Gehalt = 12,2 mg/L

Natrium

Grenzwert: 200 mg/L

Auch Natrium ist ein wichtiger Mineralstoff für unseren Körper. Doch im Gegensatz zu Calcium nehmen wir hier in Deutschland durch unsere Ernährung statistisch bereits mehr Natrium auf als gesund ist. Ein geringerer Natriumgehalt im Trinkwasser ist empfehlenswert, damit es in Einzelfällen nicht zu gesundheitlichen Beschwerden kommt. Das Lüneburger Leitungswasser liegt mit seinem sehr geringen Natriumwert sogar unter dem strengen Grenzwert zur Zubereitung von Säuglingsnahrung.

LüneWasser Magnesium-Gehalt = 2 mg/L

Magnesium

Ähnlich wie Calcium ist Magnesium ein essenzieller Nährstoff für unseren Körper, der unter anderem für Stoffwechselprozesse und das Nervensystem wichtig ist. Daher gibt es beim Magnesiumgehalt des Wassers auch keinen Grenzwert. Nehmen wir zu viel davon auf, scheidet es unser Körper einfach aus. Magnesium gelangt ebenso wie Calcium durch Gestein und lebende Organismen, aber auch durch landwirtschaftliche und industrielle Aktivitäten ins Grundwasser. Wie auch Calcium ist Magnesium für die Wasserhärte verantwortlich.

LüneWasser Nitrat-Gehalt < 0,5 mg/L (unter Nachweisgrenze)

Nitrat**

Grenzwert: 50 mg/L

Nitrat gelangt vor allem durch verschiedene Dünger der Landwirtschaft ins Grundwasser. Da Trinkwasser größtenteils aus Grundwasser hergestellt wird, hat dies auch einen Einfluss auf unser Leitungswasser. Allerdings gelten für Trinkwasser allgemein – und damit auch für den Nitratgehalt – sehr strenge Grenzwerte. Das schützt insbesondere Säuglinge vor möglichen Folgeschäden durch Nitratbelastung. Trotz der umliegenden Landwirtschaft liegt der Nitratgehalt des Lüneburger Leitungswasser unter der Nachweisgrenze und damit weit unter dem Grenzwert.

** unter der Nachweisgrenze

LüneWasser Chlorid-Gehalt = 15,7 mg/L

Chlorid

Grenzwert: 250 mg/L

In unserem Körper ist Chlorid an Stoffwechselprozessen beteiligt und reguliert unseren Wasserhaushalt. Ähnlich wie bei Natrium sollte man eine ausgewogene Menge an Chlorid täglich zu sich nehmen - nicht zu wenig und nicht zu viel. Da Chlorid zusammen mit Natrium als Kochsalz bereits in vielen unserer Lebensmitteln vorkommt, ist ein Mangel eher ungewöhnlich.
Mit 19,2 Milligramm pro Liter zählt das Lüneburger Leitungswasser zu den eher chloridarmen Trinkwassern.

LüneWasser - Platzhalterbild Zubereitung für Säuglingsnahrumg

Zubereitung von Säuglingsnahrung

Wasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet wird, sollte natürlich hervorragende Qualität haben. Deshalb schreibt die Mineral- und Trinkwasserverordnung für diese Zwecke besonders strenge Grenzwerte vor. Das Lüneburger Leitungswasser unterschreitet  diese Grenzwerte deutlich und ist daher bestens auch für ganz kleine Lüneburgerinnen und Lüneburger geeignet.

Wie bei jedem anderen Mineral- und Trinkwasser ist es zudem empfehlenswert, das Wasser vorher abzukochen.

LüneWasser - Platzhalterbild für weitere Wasserwerte im Detail

Alle Werte im Detail

Sie möchten es ganz genau wissen? Hier finden Sie alle aktuellen Messwerte für das Lüneburger Trinkwasser sowie die jeweils geltenden Grenzwerte für die einzelnen Stoffe.

Rückblick: Weltwasserwoche vom 22.03. bis 28.03.2021

Eine Initiative von Purena & Avacon

Jedes Jahr rufen die Vereinten Nationen am Weltwassertag dazu auf, sich die immense Bedeutung von Wasser für unser alltägliches Leben bewusst zu machen. Wir von Avacon möchten mit unserem Tochterunternehemen Purena als regionaler Wasserversorger mit gutem Beispiel voran gehen. Ein Tag ist uns allerdings nicht genug. Mit der Weltwasserwoche widmen wir eine ganze Woche dem Thema Wasser - aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

Saubere Sache: Trinkwasser aus der Leitung

Was wir an Wasser zu uns nehmen, muss gesetzliche Mindestanforderungen erfüllen – das gilt für das Mineralwasser aus dem Supermarkt ebenso wie für das Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Mineralwasser ist weder sauberer noch gesünder: Es enthält oftmals mehr Mineralien, doch die nehmen wir meist schon über die Nahrung in ausreichendem Maße auf. Salz zum Beispiel bekommt unser Körper oft mehr als genug!

Für Trinkwasser aus der Leitung gilt: Sie erhalten es umweltschonend, bequem und rückstandsfrei. Entdecken Sie hier ein paar weitere spannende Fakten zum erfrischenden LüneWasser:

Als Lebensmittel Nummer eins ist Wasser sehr gesund und gilt in Deutschland als eines der streng kontrolliertesten Lebensmittel überhaupt. Die Qualität des Trinkwassers wird sogar jeden Tag überprüft. Dazu sind Wasserversorger verpflichtet.

Selbst für Säuglingsnahrung ist Trinkwasser aus der Leitung bedenkenlos zu verwenden, ebenso wie natürliches Mineralwasser. Voraussetzung ist, dass festgelegte Grenz­werte eingehalten werden, die sowieso über regelmäßige Analysen kontrolliert werden. Steril sind natürlich weder Leitungs- noch Mineralwasser – das Abkochen gehört deshalb in der Säuglingsernährung zum Pflichtprogramm.

 

Würde jeder von uns stilles Wasser aus der Leitung trinken, wäre das ein großer Schritt für die Umwelt:  Die Flaschenproduktion und der Betrieb der Abfüllanlagen sind sehr energieaufwändig, allein für das Reinigen der Flaschen werden Milliarden Liter an Trinkwasser und Reinigungsmittel verbraucht. Dazu kommt der Transport des Mineralwassers.

Hahn auf, Wasser marsch: Leitungswasser ist (fast) überall und jederzeit verfügbar. Das erspart uns den Einkauf, den Transport und das Schleppen schwerer Wasserkisten und -gebinde. Und wer es prickelnd mag, kann auch das Wasser aus dem Hahn problemlos über einen Soda-Sprudler mit Kohlensäure anreichern.

Umweltschutz fängt beim Wasser an.

LüneWasser – Hände unter Wasserstrahl

Nicht nur in Lüneburg sind Wasser und Klimaschutz untrennbar miteinander verbunden: Wie wir heute mit unseren Grundwasser-Ressourcen umgehen, wird unsere Zukunft entscheidend prägen. Durchdachtes Wasser-Management ist daher gelebter Klimaschutz – und für uns als regionaler Wasserversorger eine Verpflichtung, die wir sehr ernst nehmen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an Maßnahmen zum Grundwasserschutz, zur CO2-Reduzierung, zur bewussteren Nutzung unseres Trinkwassers sowie über die Abwasserreinigung zum aktiven Gewässerschutz.

Auch sonst arbeiten wir so nachhaltig wie nur möglich: So nutzen wir in Lüneburg ausschließlich Ökostrom aus 100% sauberen Quellen. Ganz besonders freuen wir uns natürlich darüber, dass wir in Lüneburg für unsere nachhaltige Ziele immer wieder vorbildliche Unterstützer finden!

 

Langfristig denken, Grundwasserneubildung fördern

Die Lüneburger Grundwasserstände geben aktuell keinen Anlass zur Sorge. Trotzdem gilt es, mit Weitblick zu denken und zu handeln: Konsequente, nachhaltig wirksame Maßnahmen können schon jetzt die Grundwasserneubildungsraten spürbar verbessern. Mit Projekten zur Waldumwandlung von Nadelholz zu Laubwäldern und zusätzlichen Aufforstungen arbeiten wir heute daran, die Grundwasserqualität und -versorgung für alle Lüneburger langfristig zu sichern.

Damit wirken wir dem globalen Problem sinkender Jahresniederschlagsmengen, zunehmender Starkregen und steigender Temperaturen aktiv entgegen: Eine Entwicklung, die seit Jahren vielerorts dafür sorgt, dass die Grundwasserstände schwanken und sich damit die Qualität des Wassers verändert.

 

Trinkwasser sparen, Abwasser nutzen

Wir entwerfen Pilotprojekte, die dazu beitragen sollen, wertvolles Trinkwasser einzusparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Aktuell entwickeln wir Ideen für Systeme, in dem durch teilweise mehrfache Wassernutzung (Grauwasser) bewusster mit dem kostbaren Gut Wasser umgegangen und das Energiepotential des abfließenden Wassers so weit wie möglich vor Ort genutzt wird.

 

Zusammenhänge erforschen, nachhaltig handeln

Als Abwasserentsorger in Teilen des Lüneburger Landkreises tragen wir eine besondere Verantwortung. Und wir wissen: Nur wenn wir viel über die Entwicklung und Auswirkungen von Extremwetterereignisse erfahren, können wir auch viel für den Schutz von Grundwasser und Gewässern tun! Deshalb halten wir uns immer über die neuesten Erkenntnisse über den Einfluss von Extremwetterereignissen auf die Grundwasserressourcen und den Gewässerschutz auf dem Laufenden.

 

Aufklären, austauschen, diskutieren

Wir suchen das Gespräch! Zum Beispiel in unseren neuen Räumen in der Lüneburger Innenstadt, in die wir ab Herbst 2020 alle Lüneburgerinnen und Lüneburger herzlich einladen. Oder bei Aktionen, mit denen Interessierte unsere Projekte und Ziele vor Ort kennenlernen können: Der Wassertag im März 2020 mit einer gemeinsamen Wanderung durch das Wassereinzugsgebiet, Imbiss und Baumpflanzaktion konnte aufgrund der Corona-Lage leider nicht stattfinden. Wir werden ihn so bald wie möglich nachholen – versprochen.

 

Weitere Informationen über Wasser in Lüneburg

Sie möchten mehr über die Wasserversorgung in Lüneburg und Umgebung erfahren? Auf der Webseite unseres Tochterunternehmens Purena finden Sie weitere Informationen rund um Trinkwasser, Abwasser, Schwimmbäder und regionales Wasser-Management.