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Axel Bornbusch vom Salon Hansen

„Hoffentlich trinken unsere Gäste nach der Corona-Krise die doppelte Menge.“

Ausgelassene Feierstimmung im Salon Hansen vor der Corona-Krise.

Axel Bornbusch ist Geschäftsführer bei der ClubKulturWerke GmbH, zu denen der Salon Hansen gehört. Er liebt die kulturelle Vielfalt des Lüneburger Clubs mit seinen Lesungen, Poetry Slams, Theateraufführungen und Konzerten aller Genres. Im Interview erzählt er, wie er nicht nur Abwechslung, sondern auch Nachhaltigkeit ins Nachtleben bringt – und wie hart die Folgen des Corona-Virus die Kulturlandschaft treffen.


Zum Wachwerden: In drei Worten – was macht den Salon Hansen aus?

Vielfalt, Stimmung, Kultur.

 

Was unterscheidet den Salon Hansen von anderen Clubs?
Wir bieten unseren Gästen nicht nur Partys, sondern auch Lesungen, Poetry Slams, Theateraufführungen, Filmdarbietungen und vieles mehr. Wir verstehen uns als Plattform für die regionale Musikszene. Dabei legen wir uns auf kein Genre fest, um die Kulturvielfalt zu fördern und auch Nischenformaten eine Bühne zu geben! Außerdem arbeiten wir gerne mit gemeinnützigen Veranstaltern wie zum Beispiel Viva von Agua zusammen. Deshalb finden auch regelmäßig „Not for Profit“-Veranstaltungen statt. Ökologisch verantwortungsvolles und soziales Handeln ist uns besonders wichtig.

 

Inwiefern treffen die Auswirkungen des Corona-Virus den Salon Hansen?
Die gegenwärtige Situation trifft uns hart, der Betrieb ist komplett geschlossen. Es gab leider keine andere Option als MitarbeiterInnen zu entlassen und Kurzarbeit anzumelden. Das ist dramatisch. Die Clubs werden voraussichtlich ja auch das Letzte sein, was wieder bedenkenlos möglich sein wird ... Durch unsere Innenstadtlage haben wir natürlich entsprechende Mietkosten. Da können wir nicht mit der Hälfte der Gäste arbeiten.

 

Wie gehen Sie mit dieser Situation um?
Wir hoffen derzeit auf Solidarität und haben engen Kontakt zum Vermieter und zu anderen Partnern, damit der Salon die Krise überlebt. Daher gilt: Durchhalten!

 

Was können LüneburgerInnen jetzt für den Salon Hansen tun?
Es würde uns sehr helfen, wenn sie auf Ticketerstattungen fairzichten, Solitickets kaufen und uns natürlich so bald wie möglich wieder besuchen – und dann gerne auch doppelt so viel trinken wie sonst.

 

Was ist Ihr Lieblingsort in Lüneburg, um neue Energie zu tanken?
Eindeutig: Schröders Garten!

 

Wie setzt sich der Salon Hansen für Nachhaltigkeit ein?
Wir engagieren uns aktiv: Zum Beispiel, indem wir mit Ökostrom und Ökoprint arbeiten und viele regionale Bio-Getränke anbieten. Zudem setzen wir auf einen fairen Umgang miteinander – egal, ob bei KünstlerInnen oder in der Belegschaft –, veranstalten Soli-Events und betreiben Kulturnachwuchsförderung.

 

Wie pimpen Sie Ihr LüneWasser am liebsten?
Ganz klassisch – mit Kohlensäure.

 

Was wünschen Sie sich für das Lüneburg der Zukunft?
Nach der Krise sollte uns allen noch bewusster sein (und bleiben!), wie wichtig Kultur und Begegnungen für unseren Alltag sind. Ansonsten ist man in Lüneburg schon in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg. Kurze Wege, hohe Lebensqualität, meist netter Umgang miteinander – all das schätze ich sehr an dieser Stadt.

 

Der letzte macht das Licht aus. Wer ist das im Salon Hansen, wenn der Alltagsbetrieb läuft?
Tolle junge Menschen, die sich die Nächte um die Ohren schlagen, um allen Gästen eine großartige Zeit zu schenken.

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