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Martin Kurras-Ratjen vom Spielwarengeschäft Heldenherz

"Der Spieleschrank rückt wieder in den Mittelpunkt"

Vernetzt in Lüneburg – Porträt Martin Kurras-Ratjen vom Spielwarengeschäft „Heldenherz“
Martin Kurras-Ratjen startete 1999 mit dem Verkauf von Spielfiguren.

Mit dem Angebot seines Ladens trifft Martin Kurras-Ratjen den Lüneburgern gerade mitten ins Herz. Karten- und Brettspiele haben dieser Tage Hochkonjunktur. Doch im „Heldenherz“ in der Innenstadt gibt es nicht nur etwas für gesellige Abende, sondern auch echte Helden. Denn mit Sammel- und Actionfiguren fing alles an.

 

In drei Worten – was macht das Heldenherz aus?
"Heldenhaft", "herzlich": Damit sind vor allem unsere Spielfiguren, die wir verkaufen, gemeint - sozusagen Helden mit Herz. Und natürlich sind es auch unsere Mitarbeiter. "HierinderStadt"- das macht uns ebenfalls aus. Unsere Stärke und Vorliebe sind die Beratung und Inspiration im Geschäft. Wir bekennen uns zu unserem Standort Lüneburg und zum stationären Einzelhandel.

 

Erzählen Sie uns von Ihrem Einstieg in die Spiele-Branche!
Wir haben 1999 mit einem kleineren Geschäft "Am Berge" begonnen, in dem wir fast ausschließlich Figuren im Angebot hatten – angefangen bei Asterix, über Pokémon bis hin zu den Schlümpfen. Dann haben wir unser Sortiment immer mehr ausgeweitet. Seit vielen Jahren gibt es bei Heldenherz jede Art von Karten-, Strategie-, Gesellschafts- und Kommunikationsspielen.

 

Woher nehmen Sie in der Corona-Krise Ihre Energie?
Als Selbstständiger ist man ja eigentlich permanent unter Strom, muss Ideen produzieren und diese umsetzen. Das motiviert mich immer wieder aufs Neue. Aktuell gilt es außerdem, den Kontakt zu den Kunden zu halten und weiterhin für sie da zu sein.

 

Was leisten Gesellschaftsspiele in der aktuellen Situation?
Gerade entdecken viele Leute Gesellschaftsspiele als sinnvolle und Zufriedenheit stiftende Freizeitbeschäftigung. Schließlich haben wir plötzlich alle mehr Zeit. Der Spieleschrank rückt wieder in den Mittelpunkt, da die Menschen nach einer Alternative zum immer häufiger werdenden Medienkonsum suchen.

 

Verraten Sie uns, welches Spiel Ihnen richtig viel Energie abverlangt?
Das ist "Codenames“, ein Agentenspiel, in dem man möglichst viele Begriffe unter EINEM Codenamen zusammenfasst, den die Mitspieler entschlüsseln müssen. Hier ist wirklich viel Geduld gefragt.

 

Welches Spiel empfehlen Sie, um sich schnell untereinander zu vernetzen?
Dafür empfehle ich das Kommunikationsspiel "Diskussionsstoff". Hier erfahren Menschen, die einander kennenlernen möchten, sehr schnell viel Interessantes übereinander. Es funktioniert aber auch mit Mitspielern, die du schon lange kennst.

 

Was ist Ihr Lieblingsort in Lüneburg, um neue Energie zu tanken?
Der Kurpark mit den alten Bäumen, der tollen Vegetation und dem spannenden Publikum.

 

Und der perfekte Ort, um sich zu vernetzen?
Unser Geschäft. Hier bin ich im direkten Austausch mit den Kunden, die viele Geschichten mitbringen und Persönliches erzählen.

 

Unser LüneWasser hat eine spitzenmäßige Qualität. Wie pimpen Sie Ihr Leitungwasser am liebsten zum Trinken auf?
Gar nicht. Aus der Leitung kommt es bei uns direkt ins Glas. Schließlich hat es einen super Eigengeschmack. Das Kistenschleppen sparen wir uns damit auch.

 

Wie setzen Sie sich in Ihrem Laden für den Klimaschutz ein?
Wir versuchen, wo und wann immer es möglich ist, Energie zu sparen. Zum Beispiel setzen wir auf sparsame Leuchtmittel und nutzen Strom aus erneuerbaren Energien. Für den Versand verwenden wir bevorzugt Packmittel, die vorher schon im Einsatz waren. Außerdem unterstützen wir die Initiative Boomerang Bags, über die Kunden Einkaufstaschen aus recyceltem Stoff leihen können.

 

Wie sorgen Sie für positive Energie zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern?
Ich lasse meine Mitarbeiter wissen, dass ich es schätze, von Ihnen zu lernen. Jeder darf seine Ideen einbringen und nach den unternehmerischen Vorgaben eigenständig handeln. Außerdem sorgt unser gemeinsamer wöchentlicher veganer Imbiss von „Loving Hut“ aus Lüneburg für viel positive Energie.

 

Was wünschen Sie sich für das Lüneburg der Zukunft?
Durch den Zuzug vieler junger Leute hat sich Lüneburg zu einer sehr lebendigen Stadt mit vielen Ideen entwickelt. Gleichzeitig sind die Mietpreise jedoch deutlich gestiegen. Ich hoffe, dass sich das Preisniveau zukünftig reguliert, die nachfolgenden Generationen wieder bezahlbaren Wohnraum finden und weiterhin frischen Wind nach Lüneburg bringen.

 

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