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Tanja Schumann

"Ich bin stolz darauf, gebürtige Lüneburgerin zu sein!"

Vernetzt in Lüneburg – Porträt Tanja Schumann
Bekannt wurde Tanja Schumann im TV, inzwischen arbeitet sie größtenteils am Theater © Isabell von Ohlshausen

In den 90ern erlangte die gebürtige Lüneburgerin Tanja Schumann durch die Sketch-Reihe „RTL Samstag Nacht“ Berühmtheit. Danach wurde es ruhig um die Schauspielerin, die 2006 Privatinsolvenz anmelden musste. Ihre positive Lebenseinstellung hat Tanja in der schweren Zeit nicht verloren. Seit mehr als sieben Jahren ist sie schuldenfrei und arbeitet als Theaterdarstellerin. Aktuell lebt sie mit ihrem Ehemann in Schleswig. Im Interview erzählt Tanja, wie sie sich in ihrem Alltag für Nachhaltigkeit einsetzt und warum sie ihrer Geburtsstadt regelmäßig einen Besuch abstattet.

 

Beschreiben Sie sich selbst bitte in drei Worten!
Positiv, empathisch und zuverlässig.


Und was macht Sie aus?

Da muss ich nicht lange überlegen: mein Mitgefühl und meine positive Lebenseinstellung. Damit komme ich leichter durchs Leben und es hilft mir in vielen Momenten, dass ich in allem etwas Gutes sehen kann. Außerdem macht mich meine Ehrlichkeit aus – ich halte mich an mein Wort.


Als Schauspielerin stehen Sie regelmäßig auf der Bühne. Da geht bestimmt manchmal etwas schief, oder?

Das passiert immer mal wieder. Ich lasse mich ehrlich gesagt schnell aus dem Konzept bringen, wenn zum Beispiel jemand im Publikum tuschelt. Es geht aber immer irgendwie weiter.


Inwiefern helfen Ihnen diese Erfahrungen in Ihrem Privatleben?

In all den Jahren habe ich einen Lehrsatz für mich erkannt: Take it easy. Von Kleinigkeiten lasse ich mich nicht ärgern. Wenn etwas schief geht, mache ich einfach weiter und halte mich damit nicht auf.


Woher nehmen Sie in der aktuellen Corona-Krise Ihre Energie?

Das gute Wetter hilft mir sehr. Wenn die Sonne scheint, kann ich gar nicht schlecht drauf sein. In den Tag starte ich mit Sport – das bringt meinen Motor zum Laufen. Ich versuche außerdem, trotz der Situation Struktur in meinen Alltag zu bringen.


Welche Auswirkungen hat die Krise auf Ihren Alltag?

Aus meinem Berufsleben kenne ich es, viel Freizeit zu haben, da zwischen meinen Einsätzen am Theater meist Pausen liegen. Gerade habe ich ohnehin spielfrei – das passt ganz gut. Die freie Zeit verbringe ich gerne auf unserer Terrasse und genieße die Sonne und lerne meinen Text. Ich schaue nach vorne und versuche, mich durch die Krise nicht zu sehr stressen zu lassen.


Wo leben Sie aktuell?

Ich wohne gemeinsam mit meinem Partner in Schleswig. In Lüneburg bin ich tatsächlich nur geboren. Ich fühle mich dennoch sehr wohl in dem Städtchen und bin stolz darauf, gebürtige Lüneburgerin zu sein.


Wann waren Sie zuletzt in Lüneburg?

Letzten Sommer war ich mit einer Freundin für einen Wochenendtrip dort. Es war traumhaft! Ich liebe die vielen schönen Orte, die zum Draußensitzen einladen. Als ich noch in Hamburg lebte, bin ich mit meiner Harley öfter mal nach Lüneburg geflitzt.


Was hat Lüneburg, das Ihnen in Hamburg fehlt?

Die süßen, leicht schiefen Fachwerkhäuser. Die geben Lüneburg einen einzigartigen, gemütlichen Charme.


Was ist Ihr Lieblingsort in Lüneburg, um neue Energie zu tanken?

Ich tanke überall auf, wo Wasser in der Nähe ist. In Lüneburg saß ich mit meiner Freundin lange am Ufer. Bei dieser urgemütlichen Atmosphäre konnte ich mich gut entspannen und Kraft sammeln.


Wir lieben Leitungswasser und gerade in Lüneburg hat es Spitzenqualität. Was sind Ihre Tipps, um das Wasser aus der Leitung aufzupeppen?

Blaubeeren und Himbeeren. Manchmal kommt auch noch eine Scheibe Ingwer mit rein. Mhhm, erfrischend. Gerade im Sommer!


Was wünschen Sie sich für das Lüneburg der Zukunft?

Ich wünsche mir, dass Rote Rosen weitergeht und dass die auf mich zukommen. Vor vielen Jahren kam ich im Casting in die Finalrunde. Es hat dann leider doch nicht geklappt. Aber die Hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben! Wäre doch toll, wenn eine gebürtige Lüneburgerin die nächste Rose wird …

 

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