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Ulrich Mädge

"Ich trinke LüneWasser pur."

Er ist das Gesicht Lüneburgs. Seit 1991 ist Ulrich Mädge Oberbürgermeister der Hansestadt und damit einer der dienstältesten Stadtoberhäupter Deutschlands. In der Region ist er dem Klima zuliebe mit seinem Elektroauto unterwegs. Seine persönlichen Energiespeicher tankt er am liebsten im Tiergarten auf. In "Vernetzt in Lüneburg" gibt er uns nun Einblicke in seine Sicht auf Lüneburg und was er sich in Zukunft für die Hansestadt wünscht.

 

Beschreiben Sie Ihr Bild von Lüneburg bitte in drei Worten.
Historisch, modern und salzig.


Salzig aufgrund der Geschichte als Salzstadt?

Genau – aber auch, weil die Stadt so abwechslungsreich ist.


Was schätzen Sie persönlich an Lüneburg, das keine andere Stadt zu bieten hat?

Lüneburg bietet mit Kultur, Universität, historischer Altstadt und dem Kaufhaus Innenstadt alle Vorzüge einer großen Stadt und zugleich durch kurze Wege und viel Natur die Lebensqualität einer kleineren Stadt – diese Mischung macht den Charme aus.


Was sind in der Corona-Krise Ihre Kraftquellen?

Meine Überzeugung, dass ich eine besondere Verantwortung für die Menschen dieser Stadt habe und für sie bestmögliche Lösungen finden muss, und zwar jeden Tag: Das gibt mir Kraft. Auch mein Glaube ist eine stetige Kraftquelle.


Was ist Ihr Lieblingsort in Lüneburg, um neue Energie zu tanken?

Der Tiergarten. Dort ist ausreichend Platz, um zu wandern, durchzuatmen und nachzudenken.


Und Ihr Lieblingsort, um sich zu vernetzen?

Mein Büro.


Wie setzen Sie sich persönlich für den Klimaschutz ein?

Ich versuche, ein Vorbild zu sein, insbesondere im Bereich Mobilität. Ich bin viel unterwegs und setze dabei, wenn möglich, auf Bus und Bahn. In der Region fahre ich mit dem Elektroauto. Privat bevorzuge ich das Rad oder das Wandern als Fortbewegungsmittel.


Und was tun Sie im Alltag für mehr Nachhaltigkeit?

In meiner Funktion als Oberbürgermeister habe ich viele Möglichkeiten, bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und beim Klimaschutz vor Ort mitzuwirken. Hier hat die Stadt vieles auf den Weg gebracht und intensiviert ihre Bemühungen immer weiter: angefangen bei der Gebäudesanierung über den Ausbau der Elektromobilität und des Radverkehrs bis zu Klimaaktionen wie dem Pflanzen eines Bürgerwalds, der derzeit in Planung ist. Bei der Umsetzung des Projekts "Zukunftsstadt Lüneburg 2030" und des integrierten Stadtentwicklungskonzepts werden wir uns die nächsten Jahre noch mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit in Lüneburg auseinandersetzen. Darauf freue ich mich.


Das Lüneburger Leitungswasser hat eine spitzenmäßige Qualität. Wie peppen Sie Ihr LüneWasser am liebsten auf?

Am liebsten trinke ich es pur.


Was wünschen Sie sich für das Lüneburg der Zukunft?

Ich wünsche mir, dass alle Verantwortlichen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft an einem Strang ziehen und weiter daran mitarbeiten, dass Lüneburg als Stadt so attraktiv bleibt. Als mittlere Stadt zwischen Hamburg und Hannover müssen wir besonders hart arbeiten, um ganz oben mitzuspielen. Wir haben viel erreicht. Aber Ausruhen bedeutet nicht nur Stillstand, sondern auch Rückschritt.

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