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Altmark Festspiele 2023

„Wo soll ich fliehen hin“ lautete das Motto der Altmark Festspiele 2023

Auch die Strohballen-Arena Wittenmoor (Stendal) ist ­einer der außergewöhnlichen Spielorte der ALTMARK FESTSPIELE 2023.

Unter der künstlerischen Leitung von Reinhard Seehafer werden wieder internationale und nationale Künstler sowie Orchester an besonderen Orten auftreten. „In diesem Jahr haben wir uns den großen ­Themen Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration verschrieben“, so Reinhard Seehafer. „Themen, die in diesen Zeiten hochaktuell sind.“

 
© Thomas Sasse

Adventskonzert 2023: "Es weihnachtet so schön"

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Adventskontert geben. Literatur- und Musikliebhaber können sich dafür schon einmal den 17. Dezember  freihalten. Dann erwartet die Gäste des Adventskonzerts ein Abend der Poesie. Im Theatersaal im Schützenhaus Gardelegen liest die Schauspielerin Julia Stemberger Heiteres und Kabarettistisches u. a. von Thoma, Maupassant, Qualtinger, Hesse, Waggerl, Kästner und Loriot. Musikalisch begleitet wird sie von Intendant Reinhard Seehafer, Gernot Süßmuth, dem Konzertmeister der Staatskapelle Weimar, und Dagmar Spengler, Solo-Cellistin der Staatskapelle Weimar.

 
© Uwe Hauth

Neujahrskonzert  2024:"The Music Goes Round And Around" 

Das Swing Dance Orchestra sorgt im Theatersaal des Schützenhauses Gardelegen für einen beschwingten Start in das Jahr 2024. Unter der Leitung von Andrej Hermlin spielen die Musiker die Songs Glenn Millers, Benny Goodmans, Count Basies, Duke Ellingtons, Frank Sinatras und anderer Stars der Swing-Ära. 

Das multinationale Orchester verzichtet auf elektrische Verstärkung und verwendet Originalarrangements aus den 30er und 40er Jahren. Auch die Bühnengarderobe, die Frisuren, Mikrophone und Notenpulte entsprechen den historischen Vorbildern.

Rund 450 Zuschauer erlebten im Havelberger Dom ein bewegendes Konzert. ©Altmark Festspiele

Erfolgreiche Saison

Eröffnet wurde der Festspielsommer am 20. Mai durch das International Symphony Orchestra Lviv aus der Ukraine. Im Havelberger Dom erklangen die Kirchenkantate BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin“ (BWV 5) von Johann Sebastian Bach und Carl Orffs „Carmina Burana“. Chor, Solisten und Orchester boten dem Publikum musikalischen Hochgenuss, während der Dominnenraum mit interessanten Farbspielen beleuchtet wurde. Zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Vertreibung wurde im Anschluss an den ersten Chor um eine Schweigeminute statt Applaus gebeten.

Im Laufe der Saison begeisterten unter anderem Mezzosopranistin Hermine May und Intendant Reinhard Seehafer am Flügel das Publikum. 
Der Liederavbend MEISTERHAFT fand innerhalb der Festwoche zur Wiedereröffnung der St. Marienkirche in Gardelegen statt. Das Schicksal von Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“ erlebten Kulturliebhaber im Bismarck-Schloss Döbbelin. Außerdem standen auf den Programm:  „Briefen an Olga“ von Václav Havel, Kurt Tucholskys "Freundschaft - das ist wie Heimat". Krönender Abschluss des Festspielsommers war die Aufführung des Sinfonischen Werkes "Mein Vaterland" von Bedrich Smetana mit dem Czech National Symphony Orchestra aus Prag.

Altmark Festspiele in Arneburg
Die Fertigungshalle der Arneburger Maschinen- und Stahlbau GmbH diente 2019 für Carl Orffs Carmina Burana als außergewöhnliche Kulisse. © Altmark Festspiele

Kultur an besonderen Orten

Die Altmark Festspiele finden seit 2014 in der Region Altmark im Norden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt statt. Unter dem Titel „Kultur an besonderen Orten“ treten nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler unter anderem in Herrenhäusern, Scheunen, Feldsteinkirchen, Schlössern, Rinderställen, Fabrikhallen und Burgruinen auf. Heute sind die stetig und konstant wachsenden Festspiele eine feste kulturelle Größe in der Altmark, die durch zahlreiche altmärkische Unternehmen, das Land Sachsen-Anhalt, die Hansestadt Gardelegen und den Altmarkkreis Salzwedel unterstützt werden.

Nach drei erfolgreichen Jahren in Trägerschaft der Stiftung Zukunft Altmark und ihrem Stifter Hasso von Blücher mit Sitz auf Gut Zichtau wurden die Festspiele 2017 in eine gemeinnützige Gesellschaft überführt. Sieben  Unternehmer aus der Altmark übernahmen als Gesellschafter der Altmark Festspiele gGmbH einzigartiges Engagement für die Kulturlandschaft Altmark. Sitz der Altmark Festspiele gGmbH ist die Hansestadt Gardelegen. Der Dirigent und Komponist Reinhard Seehafer wurde zum Intendanten berufen. Gemeinsam mit ihm leitet Michael Pohl als Kaufmännischer Direktor die Festspiele. Schirmherr der Festspiele war von 2014 bis zu seinem Tode 2016 der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Seit Herbst 2017 ist Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens, neuer Schirmherr der Festspiele.

Avacon engagiert sich für das renommierte Musikfestival seit vielen Jahren.

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