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Avacon unterstützt Rennrodlerin Julia Taubitz

Foto: Avacon-Vorstandsvorsitzender Marten Bunnemann, Rennrodlerin Julia Taubitz und Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann am Unternehmenssitz in Helmstedt (v.l.n.r.). (© Norbert Perner/perner-und-schmidt werbung und design gmbh)
Avacon-Vorstandsvorsitzender Marten Bunnemann, Rennrodlerin Julia Taubitz und Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann am Unternehmenssitz in Helmstedt (v.l.n.r.). (© Norbert Perner/perner-und-schmidt werbung und design gmbh)

Die Saison 2019/2020 lief für Julia Taubitz mehr als erfolgreich: Die 24-jährige Rennrodlerin holte sich erstmals den Sieg im Gesamtweltcup und wurde Vizeweltmeisterin.

Vier Fragen an Julia Taubitz

© Wolfgang Harderer
© Wolfgang Harderer

Frau Taubitz, Sie haben Ihre bisher beste Saison hinter sich. Mit welchen Gefühlen blicken Sie darauf zurück?

Vizeweltmeisterin, Weltmeisterin im Team und der Gesamtweltcupsieg – da kann ich nur sagen: Wow! Dieser Erfolg wäre ohne die Unterstützung, die ich von vielen Seiten bekomme, nicht möglich gewesen – etwa von Avacon. Selbst als ich noch im Schatten der „Großen“ stand, hat sie mir ihr Vertrauen geschenkt. Ich bin wirklich dankbar, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen konnten.

Sie sind also rundum zufrieden mit der Saison?

Es gab neben den Höhen auch Tiefen. Vor allem in Whistler in Kanada habe ich relativ schlecht abgeschnitten. Auch in meiner zweiten Heimat in Oberhof habe ich mich unter Wert geschlagen. Es waren einige Wochen dabei, die wir analysieren müssen, um daraus zu lernen. Generell konnte ich aus der Saison sehr viel für meine Zukunft lernen. Der Kampf um den Gesamtweltcup war bis zum letzten Rennen wirklich eng. Zudem musste ich starkem Druck von außen standhalten, da ich jetzt die Älteste im Team bin. Das war sehr lehrreich für mich.

Wie war es für Sie, die Führungsrolle im deutschen Damenkader zu übernehmen, nachdem mit dem Karriereende von Tatjana Hüfner sowie den Babypausen bei Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger gleich drei Kolleginnen mit langjähriger Erfahrung in dieser Saison nicht mehr mit an den Start gingen?

Zwar wusste ich, dass Tatjana aufhört, aber dass Natalie und Dajana in die Babypause gehen, kam für mich sehr überraschend. So musste ich mir erst einmal Gedanken darüber machen, wie ich nun auf die jüngeren Teammitglieder zugehe. Ich hatte plötzlich niemanden mehr, an dem ich mich orientieren konnte. Dennoch habe ich mich relativ schnell reingefuchst, sodass es im Winter reibungslos lief. Ich habe dabei gelernt, das auszublenden, was ringsum so erzählt wurde: Von Leitwolf bis Mutter der Kompanie wurden mir viele Rollen zugeschrieben. Den Jüngeren habe ich gesagt, dass sie jederzeit auf mich zukommen können. Zwar habe ich zwei, drei Jahre mehr Weltcup-Erfahrung, aber wir fahren alle auf einem ähnlich hohen Niveau. Anfangs dachten viele, dass wir in dieser Saison keine Medaillen holen würden. Aber letztlich sind wir als Team richtig gut zusammengewachsen.

© Julia Taubitz
© Julia Taubitz

Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesteckt?

Für 2021 steht die Weltmeisterschaft in Whistler in Kanada im Fokus, wo ich gerne den Einzeltitel holen würde. Auf lange Sicht arbeite ich auf die Olympischen Winterspiele in Peking 2022 zu. Ich war noch nie bei Olympia dabei, deswegen ist das ein großes Ziel.

 

Julia Taubitz holt den Weltcup-Sieg

2020 rodelt sie von Sieg zu Sieg

Foto: Avacon-Vorstandsvorsitzender Marten Bunnemann und Rennrodlerin Julia Taubitz am Unternehmenssitz in Helmstedt (© Norbert Perner/perner-und-schmidt werbung und design gmbh)
Avacon-Vorstandsvorsitzender Marten Bunnemann und Rennrodlerin Julia Taubitz am Unternehmenssitz in Helmstedt (© Norbert Perner/perner-und-schmidt werbung und design gmbh)

Spannender hätte es nicht sein können, lange Zeit lag Julia Taubitz auf dem 2. Platz der Gesamtweltcupliste hinter ihrer russischen Konkurrentin Tatjana Iwanowa. Beim Weltcup-Finale am Königssee konnte sie dann im zweiten Lauf alle Fehler beheben und sich einen zweiten Platz sichern. Da Iwanowa viele Fehler unterliefen, war der Druck auf Julia Taubitz besonders groß. Am Ende behielt sie die Nerven, konnte sogar mit 8 Punkten Vorsprung auf das Treppchen springen und ihre erfolgreiche Saison mit dem Kristallpokal für den Sieg im Gesamtweltcup krönen.

Avacon unterstützt Julia Taubitz seit vielen Jahren über den Bob- und Rodelclub BRC Ilsenburg/Harz. „Wir freuen uns, dass wir junge Nachwuchssportler aus der Region fördern und an die Weltspitze führen können“, erläutert Marten Bunnemann, Avacon-Vorstandsvorsitzender. „Zu ihrer fabelhaften letzten Saison möchten wir Julia ganz herzlich gratulieren und wünschen viel Erfolg für die kommende!“ Nun steckt sich Julia Taubitz neue Ziele: „2022 in Peking erstmals bei den Olympischen Winterspielen dabei zu sein, ist mein größter Wunsch.“

Foto: Avacon-Vorstandsvorsitzender Marten Bunnemann, Rennrodlerin Julia Taubitz und Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann (v.l.n.r.) im Gespräch im Unternehmenssitz in Helmstedt (© Norbert Perner/perner-und-schmidt werbung und design gmbh)
Avacon-Vorstandsvorsitzender Marten Bunnemann, Rennrodlerin Julia Taubitz und Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann (v.l.n.r.) im Gespräch im Unternehmenssitz in Helmstedt (© Norbert Perner/perner-und-schmidt werbung und design gmbh)

Schon seit Beginn der Saison zeigte sich Taubitz in Bestform und rodelte von Sieg zu Sieg. Anfang Januar konnte die 24-Jährige mit zwei Laufbestzeiten den Rodel-Weltcup in Altenberg gewinnen. Und die Siegesserie reißt nicht ab. Im norwegischen Lillehammer gewann Julia Taubitz die Silbermedaille. Leider musste sie sich ihrer russischen Dauerrivalin Tatjana Iwanowa mit einem Rückstand von nur 0,142 Sekunden geschlagen geben. Doch der nächste erste Platz sollte nicht lange auf sich warten lassen. Beim Weltcup in Sigulda gewann die sympathische Sächsin vom WSV Oberwiesenthal und war nach dem weiteren Sieg im Sprintrennen wieder Weltcupführende.

Beim Heimweltcup in Oberhof belegte Julia Taubitz den vierten Platz und rutschte damit auf Platz zwei im Gesamtweltcup.

Vom 14. Februar bis 16. Februar 2020 fand die Weltmeisterschaft im russischen Sotschi statt. Hier konnte Julia Taubitz im Einzel die Silbermedaille erringen und holte mit ihren Mannschaftskollegen in der Team-Staffel die Goldmedaille für Deutschland. Da spielte es kaum noch eine Rolle, dass die junge Rodlerin im Sprint eine Medaille verpasste.

Und auch bei dem Rodel-Weltcup in Winterberg am 22. Februar 2020 konnte Julia Taubitz hinter Eliza Cauze aus Lettland und der Russin Tatyana Iwanowa auf das Podest springen.

Starke Partner

Julia Taubitz im Mai 2020 zu Besuch bei Avacon in Helmstedt

Social-Media-Kanäle von Julia Taubitz

Auf ihrer Facebook-Seite und auf Instagram informiert Julia Taubitz ihre Fans regelmäßig über ihre Trainings und Wettkämpfe.

Die passende Sportart finden

SportAnalytik

Schon in jungen Jahren packte Julia Taubitz das Sportfieber. Deshalb unterstützt Julia Taubitz seit kurzem das Projekt SportAnalytik über Avacon, das Kindern hilft, eine passende Sportart zu finden. „Der Sport hat mir viel ermöglicht, und ich hoffe, dass viele Kids etwas Ähnliches erleben können: Leidenschaft und Sport an sich. SportAnalytik ist eine großartige Möglichkeit, die Begeisterung für Sport bei Kids zu wecken und zu halten“, sagt die Rennrodlerin.

Das wissenschaftliche Programm ermittelt anhand von neun Tests auf eine kindgerechte Art die sportlichen Talente von Kindern zwischen 5 und 16 Jahren. Dabei werden spielerisch die motorischen Fähigkeiten und individuellen Stärken, wie Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit oder Koordination gemessen. Der Spaß steht immer im Vordergrund des Programms, das von Sportwissenschaftlern und aktiven Sportlern entwickelt wurde und heute in 23 Ländern genutzt wird. In Deutschland bietet der DTV Hannover e.V. SportAnalytik-Veranstaltungen an.

Rückblick auf die Erfolge von Julia Taubitz