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Avacon unterstützt Rennrodlerin Julia Taubitz

Julia Taubitz mit Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann am zweiten Januar-Wochenende beim Weltcup 2018 im thüringischen Oberhof

„Die Top 6 peile ich bereits an.“

Julia Taubitz, Mitglied des BRC Ilsenburg, hat als Rennrodlerin bereits zahlreiche nationale und internationale Erfolge eingefahren – als Sponsor unterstützt Avacon die Sportlerin. Beim Weltcup im norwegischen Lillehammer am 20. Januar sicherte sie sich Platz 3.
Zum Jahresauftakt 2018 haben wir mit ihr über Motivation, Energie und ihr Netzwerk gesprochen. 
© Katrin Buchmann

Frau Taubitz, auf Ihrer Facebook-Seite ist zu lesen: „Hinfallen, aufstehen, stärker zurückkommen“. Woher nehmen Sie die Energie dafür? Was motiviert Sie am meisten?

Das habe ich nach meinem Sturz in Lake Placid gepostet, der meine Hoffnung auf eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in diesem Winter zunichte gemacht hat. Meine große Motivation für den Sport ist mein Ziel, einmal eine Olympische Medaille zu gewinnen. Das bedeutet, nicht aufzugeben, auch wenn man mal einen schlechten Tag hat, sondern sich immer wieder neu zu motivieren, um noch stärker und besser zu werden. Das ist mein Antrieb.

Wie wichtig ist es für den Erfolg eines Profi-Sportlers, ein Netzwerk zu knüpfen und zu pflegen?

Das ist sehr, sehr wichtig. Mein wichtigstes Netzwerk sind die Familie und die Freunde, die mich und meinen Sport kennen. Sie begegnen beidem mit Verständnis und wissen, wie sie mich immer wieder aufbauen können. Genauso wie mein Freund, Toni Eggert, der ja auch Rodler ist. Zu einem guten Netzwerk gehören auch Trainer und Mechaniker, Ärzte und Physiotherapeuten. Sie entwickeln einen Sportler und bringen ihn weiter oder sorgen für die körperliche Gesundheit. Ohne eine gute Vertrauensbasis geht das nicht.

Zum Netzwerken gehören selbstverständlich auch die sozialen Medien. Darüber präsentiert man sich als Sportlerin und auf diesem Weg kommen viele, auch wichtige Menschen auf einen zu. Deshalb sollte man sie gut pflegen. Ich persönlich möchte das auch weiterhin selbst übernehmen und nicht einem Manager überlassen. Schließlich kann ich mich selbst am besten rüberbringen.

© Denis Trapp

Sie starten dieses Jahr nicht mehr als Junior, sondern als Profi für den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Welches große Ziel steht für 2018 auf der Agenda?

Rodeltechnisch möchte ich die nächsten vier Weltcups bestmöglich abschließen und auch im Gesamtweltcup noch einige Plätze nach vorn rücken. Im Moment bin ich – nach meinem Sturz in Lake Placid – von Rang fünf auf Rang neun zurückgefallen. Die Top 6 peile ich schon an. Dann möchte ich mich über den Sommer weiterentwickeln. Ich bin nämlich für den Rodelsport etwas zu leicht. Durch einen veränderten Trainingsplan will ich Muskeln aufbauen. Das bringt mehr Gewicht und Schnelligkeit beim Start. Beides wäre eine gute Voraussetzung für die nächste Saison. 

© Sandro Halank

Gibt es neben den sportlichen Zielen auch gute Vorsätze für das neue Jahr?

Persönlich habe ich mir vorgenommen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Das bleibt momentan – buchstäblich – ein wenig auf der Strecke. Und ich würde gern Gitarre spielen lernen. Meine beste Freundin spielt sehr gut und könnte mir das beibringen – als Ausgleich zum Rodelsport. 

Julia Taubitz auf Facebook

Auf ihrer Facebookseite informiert Julia Taubitz ihre Fans regelmäßig über ihr Training und ihre Wettkämpfe.

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Rückblick auf Rodel-Erfolge

Größter bisheriger Erfolg: Medaille im Weltcup der Rennrodlerinnen

Im Weltcup der Rennrodel-Damen in PyeongChang, der am 18. Februar 2017 stattfand, errang Julia Taubitz mit einem hervorragenden ersten sowie soliden zweiten Lauf überraschend den 3. Platz. Damit sicherte sie sich ihre erste Weltcup-Medaille in ihrer noch jungen Karriere. Gratulation für diese Leistung!

Julia Taubitz mit Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann bei den 47. FIL-Weltmeisterschaften in Innsbruck
WM-Erfolg 2017

Auch bei den 47. FIL-Weltmeisterschaften im Rennrodeln, die vom 26. bis zum 29. Januar 2017 in Innsbruck ausgerichtet wurden, war der BRC Ilsenburg dabei. Um die Sportler des BRC Ilsenburg zu unterstützen, reiste auch Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann nach Innsbruck.

Für Julia Taubitz war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft ein voller Erfolg: Sie belegte Rang 8 und wurde Vize-Weltmeisterin in der Klasse der U23. Wir gratulieren!