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Den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranbringen – Gemeinsam mit Avacon

Um Elektromobilität noch attraktiver zu machen und den E-Mobilisten mehr emotionale Sicherheit in Sachen Reichweite zu geben, ist vor allem eine ausreichende Infrastruktur öffentlich zugänglicher Ladesäulen nötig. Neben der Anschaffung von Elektrofahrzeugen forciert Avacon deshalb auch den Ausbau der nötigen Ladeinfrastruktur. Im Rahmen des Avacon-Angebots sollen insgesamt 63 Ladesäulen mit 113 Ladepunkten errichtet werden. Avacon bietet für Kommunen und Kunden ein Rundum-sorglos-Paket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und Dienstleistungen an: Es umfasst die Errichtung, den Netzanschluss, den Betrieb sowie die Abrechnung und den Service. Für 26 Kommunen und Landkreise sowie zahlreiche Geschäftskunden aus dem Verteilnetzgebiet hat Avacon bereits Förderanträge beim Bund gestellt. Die ersten positiven Bescheide gingen bereits bei den Kommunen, Landkreisen bzw. Geschäftskunden ein.

Werbeladesäulen – Das Zukunftsmodell

Ob werbefinanzierte Ladesäulen ein Modell für die Zukunft der Elektromobilität sein können, will Avacon im Rahmen eines Pilotprojekts herausfinden. 15 Kommunen haben sich spontan für die innovativen Ladelösungen von Avacon entschieden.

Mit zwei Ladepunkten von jeweils 22 Kilowatt können Elektroautos zügig mit Ökostrom geladen werden. Ein besonderes Merkmal: der integrierte 46-Zoll-Bildschirm. Diesen können die Kommunen nutzen, um etwa Informationen für Touristen oder Bürger zu präsentieren. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke ist möglich, was zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll. 

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit E.ON Drive zusammen. Unter diesem Markennamen hat der E.ON-Konzern seine E-Mobilitäts-Kompetenz gebündelt.

Die innovativen Ladesäulen errichtet Avacon derzeit im öffentlichen Raum in den teilnehmenden Kommunen. Einige davon sind bereits in Betrieb, etwa in Adendorf, Bad Gandersheim, Barleben, Bassum, Burgwedel, Calbe (Saale), Helmstedt, Gardelegen, Nienburg, Oschersleben, Syke, Twistringen und in der Samtgemeinde Hoya. In Kürze folgen Lauenau, Sarstedt, Tangermünde und Wennigsen. 

In den ersten Wochen wird der Strom zum Tanken jeweils noch kostenlos zur Verfügung gestellt, danach wird ein einfach zu bedienendes barrierefreies Bezahlsystem eingeführt.

Standorte der Werbeladesäulen

Einen Überblick über die Standorte, an denen Werbeladesäulen geplant sind oder bereits aufgestellt wurden, gibt es auf der Karte des Avacon-Netzgebiets. Einfach die blauen Fähnchen anklicken und mehr über Kommunen erfahren, die bereits Werbeladesäulen betreiben. Weitere Standorte folgen in den kommenden Wochen.

Innovative Infrastruktur im Netzgebiet

Auch jenseits des Werbeladesäulen-Pilotprojekts kümmert sich Avacon um den Ausbau der Ladeinfrastruktur. So wurden im Netzgebiet bereits mehrere Ladesäulen aufgestellt, an denen gleichzeitig zwei Elektrofahrzeuge Strom „tanken“ können – etwa in der Hansestadt Lüneburg, in der Gemeinde Isernhagen und in Kirchweyhe, einem Ortsteil von Weyhe, im Landkreis Diepholz.

Klaus Hoppe von cambio CarSharing (links), Lüneburgs Oberbürgermeister ­Ulrich Mädge (Mitte) und Avacon-Technikvorstand Dr. Stephan Tenge (rechts) nehmen gemeinsam die Ladesäule in Lüneburg in Betrieb. (© Joachim Lührs / JOPRI-Foto)

In Lüneburg geht es mit großen Schritten in Richtung Elektromobilität: Gemeinsam mit cambio CarSharing nahm Avacon am 10. August 2017 eine neue Stromtankstelle in der Hansestadt Lüneburg in Betrieb. Neben Oberbürgermeister Ulrich Mädge waren auch Avacon-Technikvorstand Dr. Stephan Tenge und cambio CarSharing Geschäftsführer Klaus Hoppe dabei.

Aufgestellt wurde die Stromtankstelle, an der Elektrofahrzeuge 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom tanken können, im Sankt-Ursula-Weg an der Kreuzung zur Sülztorstraße auf dem Grundstück der Avacon Natur. An der neuen Ladesäule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit einer jeweiligen Leistung von 22 Kilowatt geladen werden. Das Besondere: Die eine Seite der Ladesäule ist frei zugänglich und kann von jedem Fahrer eines Elektroautos zum Aufladen genutzt werden, die andere Seite hingegen nutzt cambio CarSharing für sein erstes CarSharing-Elektroauto in Lüneburg. 

„Das innovative Carsharing-Konzept wird die Infrastruktur der Stadt weiter aufwerten. Mit der Ladesäule unternehmen wir einen weiteren Schritt in das Elektromobile-Zeitalter. Wir bieten mit ihr einen besonderen Service für unsere Kunden – und für die Kunden von cambio. Mit der Ladesäule hier gelingt uns eine Verknüpfung von CarSharing und  Elektromobilität und damit die Basis für umweltfreundliche Mobilität hier in unserer Region.“ 

Dr. Stephan Tenge, Avacon-Technikvorstand

Dr. Karina Hellmann, Sanierungsmanagerin für Klimaquartiere, und Harald Gründel, Projektverantwortlicher von Avacon Natur, weihen gemeinsam die neue Ladesäule ein. (© Karin Ridegh-Hamburg)

Kurz vor Weihnachten erhielt Lüneburg am 19. Dezember 2017 seine mittlerweile sechste Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Die neue Stromtankstelle steht verkehrsgünstig an der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße am Kreisel zur Theodor-Heuss-Straße und ist damit nur etwa zwei Kilometer entfernt vom Kreuz der B4 und B216.

Jeweils zwei Autos können an der neuen Ladestation mit einer Leistung von 22 Kilowatt geladen werden – emissionsfrei, denn der abgegebene Strom wird klimaneutral erzeugt.

Bisher hat die Bevölkerung das Angebot der fünf Ladesäulen in Lüneburg gut angenommen. Allein an der Ladesäule am Stadttheaterplatz laden E-Fahrzeuge pro Jahr rund 12.000 kWh in mehr als 700 Ladevorgängen.

„Wir sind daher auch für Kaltenmoor sehr zuversichtlich.“

Harald Gründel, Projektverantwortlicher von Avacon Natur

Während der Testphase ist der hier „getankte“ Ökostrom für die Nutzer kostenfrei.

Mehr Leistung, mehr Tempo: In Erwartung einer weiter steigenden Nachfrage hat die Gemeinde Isernhagen und die Isernhagen Netz in der Region Hannover Ende November 2017 eine neue Ladesäule in Betrieb genommen, an der zwei Elektroautos gleichzeitig Strom „tanken“ können. Die schlanke grün-schwarze Säule hinter dem Rathaus ersetzt ihre Vorgängerin aus dem Jahr 2011. 

„Die Leistung steigt von acht auf 22 Kilowatt, dadurch verkürzt sich die Ladezeit erheblich.“

Lars Pfisterer, Geschäftsführer von Isernhagen Netz

Etwa zweieinhalb Stunden dauert es, bis ein Elektroauto seine Batterie voll aufgeladen hat, schätzte Pfisterer. Beinahe selbstverständlich: Die Elektrofahrzeuge werden mit Ökostrom geladen, damit sie ihre Umweltvorteile ausspielen können und emissionsfrei fahren.

Bürgermeister Arpad Bogya, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Energiewerke Isernhagen, legt Wert darauf, dass bestehende Vorteile erhalten bleiben: Die beiden Parkplätze an der Ladesäule bleiben Fahrern von E-Autos vorbehalten. Und sie können ihre Batterie weiterhin kostenlos aufladen. 

„Unsere Ladesäule ist öffentlich. In sechs Monaten können wir einschätzen, ob das Laden kostenlos bleibt oder ob wir ein Bezahlsystem einführen.“

Arpad Bogya, Bürgermeister von Isernhagen

Wer in Isernhagen laden will, muss sich an der Ladesäule zwar wie überall autorisieren, Daten werden dabei jedoch nicht gespeichert.

Seit dem 1. März 2017 läuft ein 300 Mio. Euro umfassendes Förderprogramm des Bundes zum Ausbau von E-Ladesäulen. In diesem Rahmen hat Avacon für die Isernhagen Netz einen Förderantrag für die Errichtung dieser Ladesäule gestellt und genehmigt bekommen. Avacon sichert mit ihrem Know-how im Auftrag der Isernhagen Netz den versorgungssicheren und umweltfreundlichen Netzbetrieb in der Gemeinde.

V.l.n.r.: André Brix von den Stadtwerken Bremen, Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen und Steffen Nadrowski, Gemeindebaudirektor von Kirchweihe

Links neben dem Theater-Pub Shakespeare’s steht seit kurzem Kirchweyhes erste Ladesäule – früher befand sich hier ein Hydrant. Seit Mitte Januar 2018 können zwei E-Autos neben dem Pub am Marktplatz Strom „tanken“.

Die neue Ladesäule in Kirchweyhe, einem Ortsteil von Weyhe, im Landkreis Diepholz geht auf die Bemühungen von Heinz-Hermann Kuhlmann, Geschäftsführer des Theaters und Vorsitzender des Marktplatzvereins, zurück. Er hatte die Idee, eine Ladesäule in der Gemeinde zu errichten und suchte hierfür Partner, die seine Idee unterstützen. Die Idee war von Erfolg gekrönt: neben anderen hat Avacon ihre Unterstützung zugesagt.

„Es freut mich zu sehen, dass unsere Idee so viele Unterstützer gefunden hat und Weyhe/Kirchweyhe jetzt auch eine öffentlich zugängliche Ladesäule hat.“

Heinz-Hermann Kuhlmann, Geschäftsführer des Weyher Theaters

Vorerst tanken Autobesitzer an der „E-Tankstelle“ mit zwei 22 Kilowatt Ladepunkten kostenfrei. Später sollen Nutzer sich mit einer Karte, wie etwa der EC-Karte, ausweisen und so bezahlen. Die Abrechnung erfolgt dann über das Bankkonto. Der Preis für eine „Tankfüllung“ pro 100 Kilometer: zwischen 3 und 6 Euro, je nach Modell.

„Eine weitere Ladesäule für Elektroautos in Weyhe – damit geht unsere Stadt einen wichtigen Schritt in Richtung umweltverträglicher Mobilität.“

Steffen Nadrowski, Gemeindebaudirektor

„Der Weyher Marktplatz ist der ideale Standort für eine Ladesäule. Fahrer von Elektroautos können entspannt shoppen, Essen gehen oder das Theater besuchen, während ihr Auto lädt. So profitieren die Gemeinde, das Theater, die Einzelhändler und die E-Autofahrer vom zentralen Standort.“

Hermann Karnebogen, Avacon-Kommunalreferent

Die Ladesäule am Marktplatz ist die erste Ladesäule in Kirchweyhe, daher bleibt abzuwarten, wie die Bürger und Besucher der Stadt sie annehmen. Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen jedoch eine positive Tendenz, wahrscheinlich bleibt es zukünftig nicht bei einer Ladesäule in Kirchweyhe.

Ladelösungen für Elektromobilität

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