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Elektromobilität in der Region

Für nachhaltige Verkehrskonzepte ist die E-Mobilität ein wichtiger Baustein. Wie sich die Technik in der Praxis bewährt? Wir haben uns im Avacon-Netzgebiet umgesehen.

Die E-Mobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf: Um 75 Prozent stieg die Anzahl der Neuzulassungen von E-Autos im Jahr 2019. Rund 239.000 Stromer und Plug-in-Hybride waren Anfang 2020 in Deutschland gemeldet. Trotz der positiven Entwicklung bilden Elektroautos noch eine Nische im Markt. Dabei ist die klimafreundliche Mobilität wichtig für das Erreichen der Klimaziele. Mit dem Einsatz von E-Autos können Kommunen eine Vorbildfunktion übernehmen. Zumal die Rahmenbedingungen für Elektroautos immer besser werden und die Auswahl an Fahrzeugmodellen wächst. Was viele bislang vom Abschied von Benziner und Diesel zurückgehalten hat, sind Reichweite, Ladezeiten und -infrastruktur sowie die Anschaffungskosten der Strommobile. Eine Reichweite von mehr als 400 km können zahlreiche reine e-Autos schon heute realisieren, knapp 28.000 Ladepunkte in Deutschland sichern die „Betankung“.

Beliebtes Förderprogramm

Beim Umstieg auf Stromer relativieren sich jedoch die höheren Anschaffungskosten, wenn man die niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten, die Steuerbefreiung sowie Fördergelder bei der Finanzierung gegenrechnet.

So wird zum Beispiel für Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine ein Umweltbonus gewährt – ab 4. Juni 2020 und bis 31. Dezember 2021 für reine E-Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro in Höhe von 9.000 Euro, für Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro in Höhe von 7.500 Euro. Der Umweltbonus wird zu einem Drittel durch die Automobilhersteller und zu zwei Dritteln durch einen Bundeszuschuss finanziert. Für Kommunen wird der Bonus in der Regel nicht gewährt.

Avacon unterstützt Städte und Gemeinden im Verteilnetzgebiet seit Anfang 2017 jedoch mit einem eigenen Förderprogramm – und das mit wachsendem Erfolg. Bereits knapp 50 kommunale Stromer hat der Netzbetreiber auf die Straße gebracht. Der finanzielle Zuschuss beträgt dabei unabhängig vom Modell über einen Zeitraum von drei Jahren 100 Euro monatlich. Zusätzlich stellt Avacon den teilnehmenden Kommunen mit der Avacon-PowerBox kostenlos eine Lademöglichkeit im Wert von 499 Euro (ohne Installation) zur Verfügung.

Praxisbeispiele aus unserem Verteilnetzgebiet

Kommunen machen es vor: E-Mobile sind im Alltag nicht mehr wegzudenken. In der Praxis gibt es kaum Einschränkungen. Kommunen haben jetzt die Chance, beispielgebend für den Klimaschutz und nachhaltige Verkehrskonzepte voranzugehen!

Lüneburg: drei elektrische Nutzfahrzeuge im Einsatz

Die Stadt Lüneburg setzt seit kurzem auf drei elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge vom Typ Nissan E-NC 200. Mit Hilfe der Förderung von Avacon nutzen nun Mitarbeiter der Verwaltung, des Ordnungsamtes und des IT-Supports die Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet. Die ersten positiven Erfahrungen konnte die Stadt bereits verbuchen. 

Möser: umweltfreundlicher neuer Dienstwagen

Kommunalreferent Carsten Birkholz zusammen mit Gemeindebürgermeister Bernd Köppen

Der neue BMWi3 hilft ab sofort der Gemeinde Möser auf ihrem Weg zu mehr Umweltfreundlichkeit im Verwaltungsalltag. Mit einer Reichweite von 300 Kilometern ist das neue Elektrofahrzeug bestens für die Strecken, die der Dienstwagen leisten muss, ausgerüstet. Avacon unterstützt die Gemeinde im Rahmen des Förderprogrammes für kommunale E-Autos finanziell bei der monatlichen Leasingrate. Praktisch ist vor allem die Ladesäule direkt vor dem Verwaltungsgebäude, so kann der neue Dienstwagen jederzeit neu aufgeladen werden. 

Genthin: Stadt setzt weiterhin auf Elektromobilität

Avacon-Kommunalreferent Carsten Birkholz und Autohaus Schmidt-Mitarbeiter Tristan Helling übergibt das Elektroauto an Bürgermeister Matthias Günther

Die Stadt Genthin ist ab sofort mit einem neuen Elektrofahrzeug unterwegs. Bürgermeister Matthias Günther setzt schon seit ein paar Jahren auf E-Fahrzeuge, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mit der Förderung von Avacon wurde nun ein Renault Zoe angeschafft. Avacon-Kommunalreferent Carsten Birkholz ist von dem Förderprogramm für kommunale Elektrofahrzeuge überzeugt. „Wir stellen unseren eigenen Fuhrpark bis 2025 auf die E-Technologie um und möchten es Kommunen ermöglichen diesen Weg mitzugehen.“

Jerichow: Neues E-Auto nach drei Jahren

Kommunalreferent Carsten Birkholz bei der Übergabe des E-Autos mit Bürgermeister Harald Bothe
Kommunalreferent Carsten Birkholz bei der Übergabe des E-Autos mit Bürgermeister Harald Bothe

Bereits vor drei Jahren hat die Stadtverwaltung von Jerichow das erste Elektrofahrzeug angeschafft, auch mit Hilfe der Förderung von Avacon. Nach drei Jahren wurde das Fahrzeug nun zurück gegeben, doch der Stellplatz bleibt nicht lange unbesetzt. Mit Hilfe des Förderprogrammes von Avacon hat sich Bürgermeister Harald Bothe erneut für ein Elektrofahrzeug für seine Stadt entschieden. Avacon unterstützt auch hier wieder bei der monatlichen Leasingrate. 

Stromkosten für das Laden werden nicht anfallen, da die Ladestation zu 100 Prozent mit eigens erzeugten Solarstrom versorgt wird. Der Ladezustand des Elektrofahrzeugs lässt sich zudem bequem am PC oder Laptop ablesen. 

Barsinghausen: Botendienste per E-Mobil

Foto:  Avacon-Kommunalreferent Frank Glaubitz mit Marc Lahmann, Bürgermeister von Barsinghausen (v. l.) (© Avacon)
Avacon-Kommunalreferent Frank Glaubitz mit Marc Lahmann, Bürgermeister von Barsinghausen (v. l.) (© Avacon)

Die Stadt Barsinghausen in der Region Hannover nutzt das Förderprogramm. Durch die Stadt erfolgen Botendienste nun per Elektromobil. Dem ersten städtischen E-Dienstwagen sollen weitere folgen: „Um den Kohlendioxidausstoß unserer Flotte zu reduzieren, werden wir in den kommenden Jahren verstärkt auf Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride setzen“, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Avacon hat die Kommune neben dem Leasing des Renault Kangoo Maxi Z.E. auch bei der Anschaffung einer Wallbox unterstützt.

Steyerberg: Erster Bürgerbus mit Elektroantrieb

Foto: Bürgermeister Heinz-Jürgen Weber (re.) und Avacon-Kommunalreferent Johannes Schlemermeyer mit dem Bürgerbus. (© Joachim Lührs/jopri-foto)
Bürgermeister Heinz-Jürgen Weber (re.) und Avacon-Kommunalreferent Johannes Schlemermeyer mit dem Bürgerbus. (© Joachim Lührs/jopri-foto)

Der Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg bekam im Oktober 2019 einen elektrisch betriebenen Bürgerbus. Das 9-sitzige Fahrzeug von dem chinesischen Hersteller SAIC wurde eigens als Bürgerbus ausgebaut und ist nach aktuellen Recherchen der erste E-Bürgerbus in Norddeutschland. Das Fahrzeug ist vor allem für die Beförderung von Bürgern auf dem Land gedacht, die nicht so mobil sind. Auch für den Transport von Behinderten ist er vorgerüstet. Das Fahrzeug kann sowohl von Privatpersonen als auch von Vereinen oder Kindertagesstätten angefordert werden. Inklusive Umrüstung kostete es 80.000 Euro. Dank der guten Förderbedingungen für Elektrofahrzeuge amortisieren sich die Mehrkosten beim Kauf des Kleinbusses innerhalb von zehn Jahren. Für den Differenzbetrag zwischen fossilem und elektrischem Antrieb gab es eine 50-prozentige Förderung vom Bundesumweltministerium. Zusätzlich unterstützte Avacon die Anschaffung mit insgesamt 3.600 Euro aus dem Förderprogramm für kommunale E-Autos.

Auch Heinz-Jürgen Weber, der Bürgermeister des Fleckens Steyerberg, fährt selbst ein Elektroauto. Der überzeugte Klimaschützer sagt: „Ich habe bereits 140.000 Kilometer elektrisch zurückgelegt und problemlos Urlaub in Dänemark gemacht.“ Das Interesse an E-Mobilität ist groß: Gemeinsam mit zwei Kommunen hat der Flecken Steyerberg 15.000 Haushalte zu täglich gefahrenen Kilometern befragt. Ein Ergebnis: 80 Prozent aller Wegstrecken liegen unter 60 Kilometern. Seit April 2019 nutzen Mitarbeiter des Flecken Steyerberg zudem einen elektrisch betriebenen Dienstwagen. „Dazu trägt man sich mit den Kilometern, die man fahren möchte, im Outlook-Kalender ein“, erklärt Heinz-Jürgen Weber. „So lassen sich auch Ladezeiten einplanen. Das System funktioniert super.“

Bruchhausen-Vilsen: Aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Elektroautos Bruchhausen-Vilsen
Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen, Bernd Bormann, Bürgermeister der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, sowie Gemeinde-Mitarbeiterinnen Cattrin Siemers und Maren Knoop freuen sich über die neuen Autos (v.l.n.r). (© Syker Kurier, Foto: M. Braunschädel)

So wie in vielen Kommunen werden in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Kitas und Schulen mit warmen Essen versorgt. Hierfür hat die Gemeinde im Oktober 2019 zwei Elektroautos geleast. In den vergangenen Jahren hatte die Samtgemeinde noch ein Dieselfahrzeug eingesetzt. Doch der Leasingvertrag lief aus – eine gute Gelegenheit um auf Elektromobilität umzusteigen.

Hinzu kam, dass die Samtgemeinde durch die Sperrung einer wichtigen Straße ein zweites Lieferauto einsetzen musste. Derzeit werden von den zwei neuen Fahrzeugen täglich mehr als 300 Mahlzeiten an zwölf Kindergarten- und Krippengruppen sowie einige Grundschulen geliefert.

Altmarkkreis: Umweltfreundliche Fahrzeugflotte

Foto: Landrat Michael Ziche, Fuhrparkleiter Ulrich Plank, Leiterin Haupt- und Kämmereiamt Josephine Kluge, Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke (v.l.n.r.) (© Altmarkkreis Salzwedel)
Landrat Michael Ziche, Fuhrparkleiter Ulrich Plank, Leiterin Haupt- und Kämmereiamt Josephine Kluge, Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke (v.l.n.r.) (© Altmarkkreis Salzwedel)

Der Landrat des Altmarkkreises Salzwedel Michael Ziche präsentierte am 27. Mai 2019 ein neues Elektroauto, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung für dienstliche Zwecke nutzen können. Bei dem neuen E-Auto handelt es sich um einen VW e-Golf mit einer Leistung von 100 kW (136 PS). Die Reichweite bei vollem Akku beträgt 230 km. Das Auto ist vor allem im Einsatz für die Lebensmittelkontrollen des Kreises, jugendärztliche Dienste oder Trinkwasser- und Badegewässerkontrollen. Ein weiteres E-Auto ist seit längerem im Einsatz beim Altmarkkreis Salzwedel. Mit einem Hybridfahrzeug, dem Erdgasfahrzeug und den zwei Elektroautos sind bereits 13 Prozent des Fuhrparks des Kreises mit alternativen Antriebstechniken ausgestattet.

„Wir haben das Angebot der Avacon gerne angenommen. Die gesamte Autobranche ist im Umbruch. Es gilt deswegen neue Wege auszuprobieren. Zudem müssen wir uns eingehend mit dem Thema Klimawandel beschäftigen und klimaneutrale Instrumente in der Nutzung finden – da passt das E-Auto gut ins Konzept“, erklärt Michael Ziche, Landrat Altmarkkreis Salzwedel.

Voller Strom voraus

Mehr Beispiele aus dem Verteilnetzgebiet

Starker Partner

Avacon unterstützt Kommunen auf dem Weg in die elektromobile Zukunft

Avacon-Förderprogramm für E-Mobile

Speziell für kom­munale E-Autos hält Avacon für Städte und Gemeinden im Verteilnetzgebiet bis Ende März 2021 ein attraktives Förderprogramm bereit: Wer ein E-Auto oder Plug-in-Hybrid kauft oder least, erhält monatlich 100 Euro für max. drei Jahre und obendrein eine kostenlose Avacon-PowerBox.  

„Die Resonanz auf unser Förderprogramm zur Anschaffung von Elektroautos ist sehr gut.“

Anett Johanson, Avacon-Kommunalmanagement

Rundum-sorglos-Services

Rund um die Elektromobilität und Ladeinfrastruktur gibt es bei Avacon zahlreiche Angebote für den öffentlichen und privaten Bereich. 

Fit für 100 Prozent E-Mobilität

Die Avacon-Netze sind bereit für 100 Prozent E-Mobilität, so eine aktuelle Studie. Bis 2045 können alle Pkw im Avacon-Verteilnetz elektrisch geladen werden.

Der Energiekonzern E.ON und das Beratungsunternehmen Consentec kommen in einer gemeinsamen Studie zu dem Ergebnis, dass die Netze von Avacon bereit sind für eine vollständige Umstellung auf elektrische Pkw. Voraussetzung dafür sind weiterhin kontinuierliche und vorausschauende Investitionen in die Netzinfrastruktur. Konkret bedeutet dies ein Invest in den kommenden 25 Jahren von insgesamt rund 450 Millionen Euro.

Betrachtet wurden in der Studie verschiedene Szenarien bis hin zu einem einhundertprozentigen Marktanteil von Elektro-Mobilen – ausgehend von den heute etwa 1,6 Millionen gemeldeten, konventionellen Pkw im Avacon-Netzgebiet.

„Die Elektromobilität bringt den grünen Strom in den Verkehr. Er kann so seinen Beitrag dazu leisten, die bislang stagnierenden CO2-Emissionen in Deutschland spürbar zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Mit dem angestrebten Netzausbau sorgen wir dafür, dass unsere Netze einer Umstellung auf Elektromobilität jederzeit gewachsen sind.“

Marten Bunnemann, Vorstandsvorsitzender von Avacon

„Wir haben die Kundenbedürfnisse im Blick.“

Fünf Fragen an Steffen Warnke, Referent der Avacon-Unternehmensentwicklung und Projektleiter E-Mobilität.

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  • Herr Warnke, was gilt es bei der Wahl der Ladeinfrastruktur zu beachten?

    Zuerst muss der Bedarf ermittelt werden: Reicht eine einfache Wallbox für den Bauhof oder soll es eine Schnellladesäule vor einer Bank sein? Die Preise sind sehr unterschiedlich. Neben den Kosten für die Ladelösung und die Netzanbindung kommt noch ein monatlicher Betrag für die Betriebsführung hinzu. Sie beinhaltet beispielsweise die jährliche Wartung und Inspektion, Abrechnung und Bereitstellung von Ladekarten sowie Apps. Unser Know-how basiert dabei auch auf unserer engen Zusammenarbeit mit unseren Tochter- und Schwesterunternehmen im Konzern.

  • Welchen Vorteil bietet das?

    Unter anderem ein größeres und besseres Angebot, wie etwa fast 6.000 Ladepunkte im Roaming-Verbund. Damit erreichen wir eine gute Abdeckung in Deutschland.

  • Stichwort „eichrechtskonforme Ladesäulen“. Was hat es damit auf sich?

    Das Eichrecht ist eine gute Einrichtung für Verbraucher. Man kennt das von konventionellen Tankstellen, zum Beispiel von der Eichplakette. Geeichte Messgeräte sind wichtig, weil die Displayanzeige mit dem übereinstimmen muss, was in den Tank gelangt. Im halböffentlichen und öffent­lichen Bereich werden derzeit bei nicht eichrechtskonformen Ladesäulen geeignete Messsysteme installiert, also die Hardware und IT umgestellt.

  • Ein hoher Aufwand ...?

    Das ist es wert: Kunden sollen ein transparentes und faires System zur kilowattstundenscharfen Abrechnung vorfinden. Das erhöht am Ende auch die Zufriedenheit der Nutzer von Elektromobilität.

  • Was bedeutet das für Avacon-Lösungen?

    Wir bieten unseren Kunden eichrechtskonforme Lösungen und rüsten gegebenenfalls im Rahmen der Betriebsführung nach. Niemand muss also selbst aktiv werden. Sobald es losgeht, informieren wir unsere Kunden und senden angepasste Verträge.

Aufladen in weniger als einer Stunde

Laut BDEW-Ladesäulenregister sind aktuell (März 2019) rund 17.400 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte für Deutschland erfasst – davon 12 Prozent Schnelllader. Das Laden dauert etwa ein bis vier Stunden, an einer Schnellladesäule kann es je nach Wagentyp sogar in weniger als 60 Minuten erfolgen. Für Nutzer, die das E-Auto lieber bequem zu Hause aufladen wollen, gibt es zudem Wallboxen für den heimischen Stellplatz.

Elektroautos kommen zwar deutlich weniger weit mit einer „Tankfüllung“ als Benziner oder Diesel. 90 Prozent der deutschen Führerscheinbesitzer fahren allerdings weniger als 100 Kilometer am Tag, wie eine Studie von E.ON in Kooperation mit Statista ergab. Die gängigen E-Modelle schaffen um die 200 Kilometer. Und wer häufig weitere Strecken fährt, kann mit einem Plug-In-Hybrid die Vorzüge von zwei Antriebsarten nutzen: Ist das Auto langsam unterwegs, setzt es den Stromantrieb ein. Sind höhere Drehzahlen gefragt oder reicht die Akkukapazität nicht mehr aus, kommt der Benzin- oder Dieselmotor zum Zug.

Avacon fährt natürlich mit Strom

Jens Tiekenheinrich (links) und Justus Linke (rechts)

Auch im eigenen Unternehmen setzt Avacon auf Elektromobilität. Bis zum Jahr 2025 wird Avacon die eigene Dienstflotte nach und nach auf klimafreundliche Elektrofahrzeuge umgestellt haben – und damit als gutes Beispiel vorangehen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden ausgenommen bleiben.

Mit dem neuen Fuhrpark wird Avacon dann jährlich den Verbrauch von mehr als 1,5 Millionen Litern an fossilen Brennstoffen einsparen, was einem Ausstoß von rund 4.000 Tonnen CO2 entspricht.

Für die dazu nötige Ladeinfrastruktur sorgt Avacon auch: An allen größeren Standorten wurden auf den Betriebsparkplätzen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge errichtet. Die Ladepunkte stehen für Firmenfahrzeuge (vorrangig) und bei Verfügbarkeit auch für Mitarbeiter mit Elektrofahrzeugen unentgeltlich bereit.

Werbeladesäulen – Das Zukunftsmodell

Ob werbefinanzierte Ladesäulen ein Modell für die Zukunft der Elektromobilität sein können, will Avacon im Rahmen eines Pilotprojekts herausfinden. 15 Kommunen haben sich spontan für die innovativen Ladelösungen von Avacon entschieden.

Broschüre herunterladen

Die Broschüre „Elektromobilität – neue Chancen für die Region" können Sie hier herunterladen.