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Elektromobilität in der Region

Wussten Sie schon – Wir unterstützen Sie bei der Anschaffung von Elektroautos!

Mit einem Förderprogramm für Elektrofahrzeuge Avacon unterstützt im gesamten Verteilnetzgebiet die Anschaffung (Kauf oder Leasing) kommunaler Elektroautos und Plug-In-Hybride, die bis zum 31. Januar 2018 bestellt werden, unabhängig vom Modell für jeweils 3 Jahre – mit 100 Euro monatlich. Als Gegenleistung werden die E-Autos in angemessener Größe mit dem Avacon-Logo versehen.

Das Programm kommt bei den Städten und Gemeinden gut an:
 

 „Die Resonanz auf unser Förderprogramm zur Anschaffung von Elektroautos ist sehr gut. Die ersten Kommunen fahren bereits mit einem geförderten E-Auto, darunter Genthin, Jerichow, Syke, Oschersleben und Osterwieck. Weitere Kommunen haben sich für unser Förderprogramm angemeldet, darunter Huy, Salzhausen und Thedinghausen.“

Anett Johanson, Avacon-Kommunalmanagement

Förderung kommunaler E-Autos

Neue E-Autos im Netzgebiet

V.l.n.r.: Wilfried Lau, einer der Pioniere in Sachen Elektromobilität in Genthin, Bürgermeister Thomas Barz und Avacon-Kommunalreferent Klaus Schmekies (© Volksstimme)
Feierliche Übergabe in Genthin

Mitte August 2017 überreichte Avacon der Stadtverwaltung Genthin ganz offiziell ihren elektrisch betriebenen Renault Zoe. Ganz neu ist er allerdings nicht mehr, denn die Stadtverwaltung ist im Landkreis Jerichower Land bereits seit Juni klimafreundlich unterwegs. Groß umstellen müssen sich die Verwaltungsmitarbeiter zum Glück nicht. Das Elektromobil funktioniert wie andere Modelle auch. Nur beim Tanken ist alles etwas anders – statt Benzin gibt es Strom. Dieser fließt über einen Ladepunkt, der sich vorne an der Motorhaube befindet. Die nötige Vorrichtung hierfür besteht auch schon.  

„Eine Wallbox von Avacon mit 22 Kilowatt Anschlussleistung befindet sich am Parkplatz des Genthiner Rathaus. Damit ist der Zoe in einer Stunde zu 80 Prozent aufgeladen.“

Thomas Barz, Bürgermeister von Genthin

Bürgermeister Harald Bothe (links) und Avacon-Kommunalreferent Klaus Schmekies
Ein E-Flitzer für Jerichow

Am 31. August 2017 war es endlich soweit: In der Stadt Jerichow fand die offizielle Übergabe des neuen Renault Zoe statt. Dieser fährt bereits seit Juni durch die Straßen der Einheitsgemeinde im Landkreis Jerichower Land – und das, dank klimaneutral hergestelltem Strom aus der stadteigenen PV-Anlage auf dem Dach der Schule, komplett emissionsfrei.  

„Mit dem E-Auto setzt Jerichow ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz.“

Harald Bothe, Bürgermeister der Stadt Jerichow

Dabei ist das neue Elektromobil nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ganz schön flink unterwegs.

„Der Renault Zoe fährt bis zu 135 km/h schnell und beschleunigt danke des Direktantriebs von 0 auf 50 km/h in 4,1 Sekunden.“ 

Klaus Schmekies, Avacon-Kommunalreferent 

Genutzt wird das E-Auto für Fahrten der Gemeindeverwaltung.

V.l.n.r.: Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ, Wirtschaftsförderer Peter Eisemann, Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek und Pressesprecher Ralph Montag
Osterwieck freut sich über einen VW e-up!

Die Einheitsgemeinde Osterwieck ist ebenfalls stolzer Besitzer eines Elektroautos. Die Kleinstadt im nördlichen Harzkreis in Sachsen-Anhalt nimmt auch am Avacon-Förderprogramm für kommunale E-Autos teil. Am 18. September 2017 präsentierten Ingeborg Wagenführ, Osterwiecks Bürgermeisterin, und Wirtschaftsförderer Peter Eisemann das Auto Avacon Kommunalreferentin Antje Klimek und Pressesprecher Ralph Montag. Der VW e-UP kommt offenbar gut an, denn die ersten Erfahrungen mit dem neuen Elektromobil sind durchaus positiv und Ingeborg Wagenführ ist stolz auf Osterwiecks Rolle als Wegbereiter für Elektromobilität.

„Mit dem E-Auto setzten wir ein gut sichtbares Zeichen für den Klimaschutz und ein modernes Verkehrskonzept. Elektromobilität zu fördern ist ein Ziel der Stadt Osterwieck.“

Ingeborg Wagenführ, Bürgermeisterin von Osterwieck

Und auch Peter Eisemann sieht das neue Elektroauto als gute Möglichkeit, Bürgern die Elektromobilität greifbarer zu machen und als neue Chance aufzuzeigen. Das neue Auto wird voraussichtlich überwiegend für Fahrten von der Wirtschaftsförderung eingesetzt werden.

V.l.n.r.: Verbandsgeschäftsführer Volker Krebs, Anna Ballandies, Avacon-Kommunalreferent Timo Abert und Anett Johanson vom Avacon-Kommunalmanagement vor dem neuen E-Auto in Burgwedel.
Elektrisch unterwegs in Burgwedel

Am 16. November 2017 fand in der Stadt Burgwedel im Ortsteil Wettmar in der Region Hannover die offizielle Übergabe statt: Gemeinsam mit Avacon präsentierte der Zweckverband Wasserverband Nordhannover seinen neuen, elektrisch angetriebenen Nissan e-NV200.

Verbandsgeschäftsführer Volker Krebs und Anna Ballandies, Avacon-Kommunalreferent Timo Abert sowie Anett Johanson vom Avacon-Kommunalmanagement stellten das Fahrzeug gemeinsam der Öffentlichkeit vor. 

„Die Idee, ohne Emissionen zu fahren, steht in Einklang mit der Zwecksetzung unseres Verbandes. Wir versorgen 100.000 Menschen mit dem wichtigsten aller Lebensmittel und tragen Sorge dafür, dass das Wasser gesund und möglichst frei von Belastungen ist.“ 

Volker Krebs, Geschäftsführer Zweckverband Wasserverband Nordhannover

Das Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wasserverband Nordhannover umfasst 750 Quadratkilometer. Der Nissan e-NV200 ist für viele Fahrten der Mitarbeiter im täglichen Einsatz. 

Landrat Cord Bockhop (2.v.l.), Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen (4.v.l.) und die Mitarbeiter der Kreisverwaltung nehmen ein von der Avacon gefördertes E-Auto in Empfang.
Viermal Zukunft im Fuhrpark

Ein neuer BMW i3 wurde Anfang Dezember 2017 an den Landkreis Diepholz übergeben. Drei „Geschwister“ mit Elektroantrieb fahren bereits seit September in Diepholz, der vierte BMW wird durch Avacon unterstützt und steht nun den Mitarbeitern des Landkreises in Syke zur Verfügung. Landrat Cord Bockhop stellte das Fahrzeug auch Mitgliedern des Kreistags vor.

 „Elektroautos können einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, gleichzeitig ist unser Landkreis damit ein Vorbild für die Wirtschaft und private Haushalte.“

Cord Bockhop, Landrat im Landkreis Diepholz

Der Fuhrpark des Landkreises besteht aus insgesamt 16 Fahrzeugen, die jedes Jahr etwa 300.000 Kilometer zurücklegen. Vorbehalte wegen der Reichweite kann Bockhop zerstreuen.

 „Die neuen Fahrzeuge schaffen locker 180 Kilometer mit einer Batterieladung und haben damit ausreichend Kapazität für die Fahrten im Kreisgebiet.“ 

Die ersten Erfahrungen sind gut, die Resonanz der Kreismitarbeiter fällt positiv aus.

Avacon fördert dieses kommunale E-Auto zwei Jahre lang mit einer monatlichen Unterstützung von 100 Euro – ein Schriftzug am Fahrzeug weist auf die Partnerschaft hin. Im kommenden Sommer werden die Abgeordneten des Kreistags die Fahrzeuge selbst einmal im Alltag (er)fahren. 

„Das Mobilitätsbedürfnis in unserer Kreisverwaltung ist sehr hoch“, erläutert Bockhop den Sinn der Aktion. „Wir können uns vorstellen, den Fahrzeugpool aufzustocken, um unsere Mobilitätswende 2018 weiter voranzutreiben.“

Werbeladesäulen – Das Zukunftsmodell

Ob werbefinanzierte Ladesäulen ein Modell für die Zukunft der Elektromobilität sein können, will Avacon im Rahmen eines Pilotprojekts herausfinden. 15 Kommunen haben sich spontan für die innovativen Ladelösungen von Avacon entschieden.

Jens Tiekenheinrich (links) und Justus Linke (rechts)

Avacon fährt natürlich mit Strom

Auch im eigenen Unternehmen setzt Avacon auf Elektromobilität. Bis zum Jahr 2025 wird Avacon die eigene Dienstflotte nach und nach auf klimafreundliche Elektrofahrzeuge umgestellt haben – und damit als gutes Beispiel vorangehen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden ausgenommen bleiben.

Mit dem neuen Fuhrpark wird Avacon dann jährlich den Verbrauch von mehr als 1,5 Millionen Litern an fossilen Brennstoffen einsparen, was einem Ausstoß von rund 4.000 Tonnen CO2 entspricht.

Für die dazu nötige Ladeinfrastruktur sorgt Avacon auch: An allen größeren Standorten sollen im Sommer 2017 auf den Betriebsparkplätzen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge errichtet werden. Die Ladepunkte stehen dann für Firmenfahrzeuge (vorrangig) und bei Verfügbarkeit auch für Mitarbeiter mit Elektrofahrzeugen unentgeltlich bereit.

Elektrisch unterwegs – Weitere Beispiele aus dem Verteilnetzgebiet

Monika Dening-Müller (KSA), Timo Abert (Avacon)
VW e-up! für die Klimaschutzagentur Region Hannover (KSA)

Timo Abert, Kommunalreferent der Avacon, übergab am 18. April 2017 als Leihgabe einen neuen VW e-up! an die Klimaschutzagentur Region Hannover (KSA). Der e-up! wird dort für dienstliche Termine in der gesamten Region Hannover genutzt.

Avacon ist Gesellschafterin der KSA und kooperiert mit ihr in vielen Bereichen.

Wallbox am Schwimmbad Dedeleben

Auch in Dedeleben, einem Ortsteil der Einheitsgemeinde Huy (Harz), gibt es nun eine Ladesäule für E-Fahrzeuge. Der Förderverein des Schwimmbades freute sich über die „Energie-Ladestation“ – eine sogenannte Wallbox – die Mitte August 2016 während des Saisonbetriebes vor dem Freibad installiert wurde. Avacon stellte die Wall-Ladebox, die Installation und die Kabellege-Arbeiten sponserte die Elektrofirma Achilles.

 

 

„Die neue Ladesäule bringt das Thema Elektromobilität bei uns im Ort voran. Ich freue mich, dass wir nun mit der Energie-Ladestation am Schwimmbad eine Möglichkeit haben, Elektrofahrzeuge aufzuladen. Ohne die nötige Infrastruktur kommen auch keine E-Mobile auf die Straße.“

Thomas Krüger, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Huy

Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann nutzte gleich die Gelegenheit, um den Avacon-Geschäftswagen, einen e-Up, für die Rücktour aufzutanken.

Mit der Schnellladefunktion dauert das Aufladen nicht lang: Das Fahrzeug ist in nur 20 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen. So erhält das Schwimmbad Dedeleben mit der Wallbox eine weitere Attraktion für seine Besucher.

Gehrdens Verwaltung fährt nun grün

Der Fuhrpark der Verwaltung der Stadt Gehrden hat Zuwachs bekommen: Künftig können die Mitarbeiter der Stadt auch einen VW e-up! für ihre Dienstfahrten nutzen. Mitte März 2016 überreichten Udo Sahling von der Klimaschutzagentur Region Hannover und Frank Glaubitz von Avacon Bürgermeister Cord Mittendorf Mitte März die Schlüssel für das weiße Elektrofahrzeug. Für die kommenden zwei Jahre übernehmen die Klimaschutzagentur und Avacon die Leasingraten. Gestellt wird das Elektro-Fahrzeug durch das Amt electric der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, das mit seinen rund 200 Elektrofahrzeugen selbst eine der größten kommunalen Fahrzeugflotten Europas unterhält.

Gehrdens Verwaltung nutzt das E-Mobil im Rahmen eines Modellprojekts. Ziel des Projekts ist es zu beweisen, dass sich E-Fahrzeuge für den Einsatz in kommunalen Fuhrparks eignen und alltagstauglich sind.

„Das E-Mobil passt gut zu uns, denn klimafreundlich unterwegs zu sein, ist uns wichtig. Schon im Klimaschutz-Aktionsprogramm haben wir festgehalten, dass wir unseren städtischen Fuhrpark emissionsmindernd ausbauen wollen.“

Cord Mittendorf, Bürgermeister von Gehrden

Da fügt sich der neue VW e-up! gut ein: Sein CO2-Ausstoß liegt gerade einmal bei 66 Gramm pro gefahrenen Kilometer.

„Wenn das E-Mobil mit Strom aus Erneuerbarer Energie betankt werden kann, fährt es komplett emissionsfrei.“

Udo Sahling, Klimaschutzagentur Region Hannover

Indem die Klimaschutzagentur und Avacon Kommunen mit Finanzhilfen dabei unterstützen, ihre Fuhrparks um E-Mobile zu ergänzen, hoffen sie, die Klimaschutzaktivitäten der Städte und Gemeinden voranzubringen. Neben der Signalwirkung für andere kommunale Verwaltungen setzen alle Beteiligten zudem darauf, auch Unternehmen und die Bürger zum Umdenken zu bewegen und in Zukunft verstärkt auf Elektromobile umzusteigen.