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Elektrisch unterwegs

Elektroautos leisten einen wichtigen Beitrag zu sauberer Luft und schonen die Umwelt. Für Kommunen lohnt es sich deshalb besonders, auf Stromer zu setzen. Deren Neuzulassungen haben deutlich zugenommen. So wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt in den ersten drei Quartalen 2018 bereits rund 50.000 Stromer und Plug-In-Hybride (Hybridfahrzeuge mit Ladeanschluss) angemeldet – 36 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Trotzdem liegt der Marktanteil von E- und Hybrid-Autos heute immer noch unter zwei Prozent. 

Förderungen, Steuerfreiheit und niedrige Betriebskosten

Was viele vom Abschied von Benziner und Diesel zurückhält, sind Reichweite, Ladezeiten und -infrastruktur sowie Anschaffungskosten der Strommobile. Doch bei genauerem Hinsehen lassen sich viele Zweifel entkräften. So erscheinen die höheren Anschaffungskosten für E-Fahrzeuge in einem anderen Licht, rechnet man die niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten, die Steuerbefreiung sowie Förderungen mit ein. So können Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine zum Beispiel einen Umweltbonus von 4.000 Euro für Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-In-Hybride einstreichen.

Speziell für kommunale E-Autos hält Avacon für Städte und Gemeinden im Verteilnetzgebiet bis Ende 2018 ein attraktives Förderprogramm bereit: Wer sich für ein E-Auto oder Plug-In-Hybrid entscheidet, erhält monatlich 100 Euro – und das drei Jahre lang. 

Sven Hause, Bürgermeister der Stadt Calbe (Saale), zusammen mit Ronny Schmidt, Verkäufer der Autodienst Schönebeck GmbH (rechts), bei der Übergabe des VW e-up! (© Stadt Calbe)

Stadtverwaltung fährt emissionsfrei

Von diesem Angebot hat auch die Stadt Calbe (Saale) im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt Gebrauch gemacht. Als die Entscheidung gefallen war, dass Avacon eine Werbeladesäule auf dem Marktplatz der Stadt errichten würde, war Bürgermeister Sven Hause klar, dass die Stadt bei der Nutzung von Elektromobilen mit gutem Beispiel vorangehen würde. Nun ist der Bürgermeister hochzufrieden mit dem E-Dienstwagen, der seit Ende 2017 auf den Straßen von Calbe und Umgebung unterwegs ist. 

„Der wendige VW e-up! wird in unserer Stadtverwaltung viel und gerne genutzt. Durch die Förderung von Avacon fahren wir nun emissionsfrei – und das ohne mehr Geld auszugeben als für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.“

Sven Hause, Bürgermeister der Stadt Calbe (Saale)

Aufladen in weniger als einer Stunde

Landesweit stehen aktuell über 13.500 Ladepunkte zur Verfügung. Das Laden dauert etwa ein bis vier Stunden, an einer Schnellladesäule kann es je nach Wagentyp sogar in weniger als 60 Minuten erfolgen. Für Nutzer, die das E-Auto lieber bequem zu Hause aufladen wollen, gibt es zudem Wallboxen für den heimischen Stellplatz.

Elektroautos kommen zwar deutlich weniger weit mit einer „Tankfüllung“ als Benziner oder Diesel. 90 Prozent der deutschen Führerscheinbesitzer fahren allerdings weniger als 100 Kilometer am Tag, wie eine Studie von E.ON in Kooperation mit Statista ergab. Die gängigen E-Modelle schaffen um die 200 Kilometer. Und wer häufig weitere Strecken fährt, kann mit einem Plug-In-Hybrid die Vorzüge von zwei Antriebsarten nutzen: Ist das Auto langsam unterwegs, setzt es den Stromantrieb ein. Sind höhere Drehzahlen gefragt oder reicht die Akkukapazität nicht mehr aus, kommt der Benzin- oder Dieselmotor zum Zug.

Matthias Kreye, Bürgermeister der Gemeinde Wagenfeld, mit seinem Dienstfahrzeug, einem elektrisch betriebenem Audi A3 e-tron. (© Gemeinde Wagenfeld)

Gemeinde will Vorbild sein

Einen solchen Plug-In-Hybrid nutzt beispielweise die Einheitsgemeinde Wagenfeld im Landkreis Diepholz in Niedersachsen seit Anfang September 2018 als Dienstwagen. Auch für deren Bürgermeister Matthias Kreye ist es besonders wichtig, dass seine Kommune eine Vorbildfunktion im Bereich Umwelt- und Klimaschutz übernimmt. 

„Unsere Mitarbeiter sind bei künftigen Dienstfahrten nicht nur günstig unterwegs, sondern können auch Erfahrungen mit der E-Mobilität sammeln und diese an interessierte Bürger weitergeben.“

Matthias Kreye, Bürgermeister Einheitsgemeinde Wagenfeld

Aufladen kann man den Audi an gleich zwei Ladestationen in der Gemeinde: vor dem Rathaus sowie auf dem Marktplatz. Das bietet zusätzliche Flexibilität für alle Elektro-Fahrer der Kommune. 

Voller Strom voraus – Weitere Beispiele aus dem Verteilnetzgebiet

V.l.n.r.: Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ, Wirtschaftsförderer Peter Eisemann, Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek und Pressesprecher Ralph Montag.

Seit September 2017 erledigen Peter Eisemann, Wirtschaftsförderer der Stadt Osterwieck, und seine Kollegen ihre Dienstfahrten im Landkreis Harz mit einem VW e-up!. Ausschlaggebend bei der Entscheidung der Einheitsgemeinde für ein Elektromobil war das Angebot von Avacon, neue E-Autos mit monatlich 100 Euro zu fördern. Bereut hat die Einheitsgemeinde die Anschaffung nicht:

„Vor allem im Hinblick auf die Betriebskosten lohnt sich das E-Auto für uns.“

Peter Eisemann, Wirtschaftsförderer der Stadt Osterwieck

V.l.n.r.: Wolfgang Krause (Bürgermeister der Samtgemeinde Salzhausen), Carsten Homann (Bautechniker im Fachbereich Bauen), Avacon-Kommunalreferent Hartmut Jäger und Ulrich Emcke (Leiter Fachbereich Finanzen).

Seit September fährt auch die Samtgemeinde Salzhausen im Landkreis Harburg mit einem von Avacon geförderten Audi e-tron mit elektrischem und Benzinantrieb. 

„Dank unserer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sind wir mit dem e-tron klimafreundlich unterwegs.“

Ulrich Emcke, Leiter Fachbereich Finanzen

Cord Bockhop (re.), Landrat des Landkreises Diepholz, und Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen mit dem neuen BMW i3.

Ebenfalls genutzt hat das Angebot der Landkreis Diepholz: Seit Dezember ergänzt ein BMW i3 den Fuhrpark, der damit neben elf Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb insgesamt vier Elektromobile umfasst.

„Unsere Mitarbeiter sind begeistert von den umweltfreundlichen E-Fahrzeugen und tragen diese Begeisterung als Multiplikatoren weiter. Gerade für den Einsatz in Städten und Gemeinden, in denen es kurze Strecken zurückzulegen gilt, eignet sich der E-Antrieb.“

Cord Bockhop, Landrat im Landkreis Diepholz

Elektromobilität in der Region

Mehrere Kommunen aus dem Avacon-Netzgebiet haben das Förderprogramm bereits genutzt und sich ein neues Elektrofahrzeug für ihre Flotte angeschafft.