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Avacon erneuert Hochspannungsleitung von Twistetal nach Paderborn

14.05.2019

Der Energiedienstleister Avacon plant die bestehende, 47 Kilometer lange 110-kV-Leitung zwischen den Umspannwerken Twistetal und Paderborn/Süd auf bestehender Trasse neu zu bauen. Die Leitung verläuft aus der Gemarkung Bad Arolsen kommend nach Norden. Dabei berührt sie die Gemarkungen der Städte Marsberg, Diemelstadt, Lichtenau und der Gemeinde Borchen. Endpunkt ist das Umspannwerk am südlichen Stadtrand Paderborns.

Weitere Informationen sind auf der Projekthomepage zu finden, unter: www.avacon-netz.de/twis-pads

Die bestehende Leitung ist im Jahr 1957 errichtet worden und umfasst 153 Maste. Ursprünglich geplant als 220-kV-Leitung wird sie momentan und auch künftig als 110-kV-Leitung mit zwei Stromkreisen betrieben.
Für den Ersatzbau in gleicher Trasse liegen zwei Faktoren zu Grunde: Zum einen stünden umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen der aus dem Jahre 1957 stammenden Leitung an. Außerdem ist eine Erhöhung der bisherigen Übertragungsfähigkeit notwendig, um die vollständige Nutzung der in der Region gegenwärtig und zukünftig produzierten Strommengen aus erneuerbaren Energien, wie Windenergie, einspeisen zu können. Das Vorhaben dient damit der Erfüllung des gesetzlichen Auftrages, ein sicheres und leistungsfähiges Netz bereitzustellen.

„Mit diesem Ersatzbau kommen wir den gesetzlichen Anforderungen nach. Der Gesetzgeber fordert von uns, dass wir ein leistungsfähiges Stromnetzes bereitstellen, um die sichere Versorgung der Bevölkerung zu garantieren“, erläutert Projektleiter Ulrich Herrmann. „Der Ausbau und geplante weitere Zubau von Windenergieanlagen ist in unseren Planungen berücksichtigt. Die produzierten Strommengen können in Zukunft in vollem Umfang in das Netz eingespeist werden. Insofern leistet die Leitung einen Beitrag zur Energiewende“, so Herrmann.

Die bisherigen Maststandorte werden beibehalten. Vereinzelte Ausnahmen können sich im Zuge des Planfeststellungsverfahrens ergeben. Die hessische Genehmigungsbehörde, das Regierungspräsidium Kassel, und die Behörden in Nordrhein-Westfalen, die Bezirksregierungen Detmold und Arnsberg, haben in dem weiteren Genehmigungsverfahren die Aufgabe, die Umweltverträglichkeit der Maßnahme zu prüfen und alle privaten und öffentlichen Belange in der Entscheidungsfindung abzuwägen.

Der bisher verwendete Masttyp, ein sogenannter Donaumast, wird beibehalten, so dass das Erscheinungsbild der Leitung bestehen bleibt. Die Höhe der Maste beträgt durchschnittlich 40 Meter und weicht nur in Einzelfällen unwesentlich von der bisherigen Masthöhen ab. Die Masthöhe hängt von der Bodenbeschaffenheit ab, wird allerdings so gewählt, dass ein Bodenabstand von 8.50 Meter gewährleistet ist. Damit wird eine landwirtschaftliche Nutzung unter den Leiterseilen ermöglicht. Die Maste werden wie bisher zwei Stromkreise tragen. Die Leiterseile werden in Doppelbündeln angeordnet.
Das Planfeststellungsverfahren hat mit dem Scopingtermin im September 2018 begonnen. Derzeit erarbeitet Avacon die erforderlichen Unterlagen. Diese sollen Mitte 2020 den Genehmigungsbehörden übergeben werden. Mit dem Baubeginn ist frühestens Ende 2020 zu rechnen.

Avacon ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig persönlich über die Planungen zu informieren. Deshalb werden entlang der Strecke auf vier Veranstaltungen Gespräche mit Experten angeboten.
Avacon wird die Öffentlichkeit weiterhin fortlaufend über den Planungsstand unterrichten und auf wichtige Termine zur Beteiligung am Planungsverfahren hinweisen.

Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon Unternehmensgruppe die Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich. Über unsere intelligenten Netze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt. Jährlich investiert Avacon rund 165 Millionen Euro in Netzausbau und Netzsteuerung, um die Netze für die stetig wachsenden Anforderungen fit zu machen.

Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität, Beleuchtung sowie für Glasfasernetze.  

 
 
Michaela Fiedler

Pressesprecherin für Burgwedel, Gehrden, das 110-kV-Netz in Nordwest Niedersachsen und in Hessen

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

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