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Avacon nimmt innovative Ladesäule für E-Kfz in Bad Gandersheim in Betrieb

29.09.2017

Kooperationsprojekt mit der Stadt auf dem Domänenhof fördert Elektromobilität

Der Energiedienstleister Avacon errichtet derzeit insgesamt 17 innovative Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Eine der ersten Säulen aus dem Programm wurde auf dem Domänenhof in Bad Gandersheim aufgestellt und am 29. September offiziell in Betrieb genommen. Die Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht. Für die Ladesäule wurde ein Ökostrom-Bezugsvertrag abgeschlossen. Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden aufmerksamkeitsstark präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke ist möglich, was zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll.

Die Kooperation zwischen Avacon und der Stadt Bad Gandersheim sieht vor, dass Avacon Eigentümer und Betreiber der Ladesäule ist. Über einen geeigneten Aufstellungsort waren sich die beiden Partner schnell einig: Der Parkplatz auf dem Domänenhof ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um während des Ladevorgangs in der Innenstadt einen Kaffee zu genießen, durch die Geschäfte zu bummeln oder sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Die Stadt stellt an der Säule zwei Parkplätze kostenfrei zur Verfügung, die ausschließlich dem Laden von E-Fahrzeugen vorbehalten sind.

Für Avacon ist die Aufstellung der sogenannten Werbe-Ladesäulen ein Pilotprojekt, das die weitere Verbreitung von Lademöglichkeiten voranbringen soll. Da sich das Vorhalten von Ladeinfrastruktur derzeit in der Regel wirtschaftlich nicht rechnet, soll ermittelt werden, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Denn kommt man auf diese Weise einem wirtschaftlichen Betrieb näher, kann dies einen zusätzlichen Impuls für den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur geben. Sollten Elektroautos  – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten.

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir  eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Avacon-Kommunalreferent Harald Schliestedt bei der offiziellen Inbetriebnahme der Bad Gandersheimer Ladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

Avacon ist aber auch als Dienstleister für Kommunen und Unternehmen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung.

Elektromobilität zu fördern ist auch ein Ziel vieler Kommunen. Die meisten Städte und Gemeinden, die Avacon im Rahmen des Pilotprojekts hinsichtlich einer Partnerschaft angefragt hatte, sagten daher gerne zu. Auch in Bad Gandersheim war man von dem Projekt sofort angetan.

„Es freut uns außerordentlich, dass Bad Gandersheim beim Avacon-Programm berücksichtigt wurde“, sagte Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Avacon, die wir bereits mehrfach unter Beweis stellen konnten. Als Kommune, die den Tourismus als ein wichtiges Standbein sieht, ist eine Ladesäule für E-Fahrzeuge sicher ein zusätzlicher Pluspunkt, der sich langfristig auszahlen wird.“

Avacon stellt Fuhrpark komplett auf E-Fahrzeuge um

Die Avacon-Vertreter nutzten die Inbetriebnahme der Ladesäule in Bad Gandersheim, um ein deutliches Statement seitens Avacon pro Elektromobilität abzugeben: „Bei unseren Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, den die Hersteller im Laufe der Zeit erzielen konnten. Vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. Der Avacon-Vorstand hat daher in diesem Jahr beschlossen, spätestens bis zum Jahr 2025 die rund 1.000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge in unserer Firmenflotte durch E-Fahrzeuge zu ersetzten“, erklärte Avacon-Pressesprecher Ralph Montag.

 

Dazu will Avacon in den nächsten Jahren bei den ohnehin anstehenden turnusmäßigen Fahrzugwechseln die Gelegenheit nutzen, den Anteil von E-Fahrzeugen in der Firmenflotte schrittweise auszubauen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden von der Umstellung ausgenommen bleiben.

„Elektromobilität muss man vorleben“, betonte Harald Schliestedt: „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Denn E-Mobilität bietet viele neue Chancen.“

Ralph Montag

Pressesprecher Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

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Fax
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