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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 bei Avacon

07.05.2019

Digitalisierung, Sektorenkopplung und innovative Kundenlösungen legen Grundlage für weiteres Wachstum

Anlässlich der Hauptversammlung am 7. Mai blickte das Energieunternehmen Avacon auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. „Mit Blick auf unser 20jähriges Firmenjubiläum freue ich mich, dass Avacon sich in einem bewegten Umfeld erneut sehr gut behaupten konnte. Mit unserem Erfolg leisten wir einen relevanten wirtschaftlichen Beitrag zur Stärkung der Region und sind Treiber der Energiewende in Nord- und Ostdeutschland“, bilanzierte der Vorstandsvorsitzende Marten Bunnemann.

Das Unternehmen verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro und erwirtschaftete einen Bilanzgewinn in Höhe von 169 Millionen Euro, aus dem eine Dividende von 131 Millionen Euro an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Neben Unternehmen der E.ON-Gruppe profitieren von dieser Ausschüttung auch zahlreiche Landkreise und Kommunen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, die mehr als ein Drittel der Anteile an Avacon halten.

Mit der fokussierten Ausrichtung auf intelligente Netze und Energielösungen für die regionalen Kunden sei das Unternehmen gut aufgestellt, um den Herausforderungen der Energiewende zu begegnen und diese aktiv mitzugestalten. „Wir wollen in beiden Bereichen weiter wachsen und können aus einer Position der Stärke heraus die vor uns liegenden Geschäftschancen angehen“, betonte Bunnemann.

Dazu gehören weiterhin hohe Investitionen in die Energienetze für die Umsetzung der Energiewende. Die Avacon-Investitionen in Sachanlagen betrugen im vergangenen Jahr rund 170 Millionen Euro. Mit knapp 60 Millionen Euro wurde mehr als ein Drittel des Investitionsbudgets für die Anbindung von Erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Netzverstärkungen verwendet.
Die Netze müssen immer komplexere Koordinationsaufgaben für die intelligente Verbindung und Steuerung vieler neuer Windkraft- und Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, Wärmepumpen und Elektroautos bei gleichzeitig sicherem Netzbetrieb übernehmen. Hierfür müssen immer größere Datenmengen verarbeitet werden. In den nächsten Jahren werde Avacon deshalb rund 10 Prozent des gesamten Investitionsvolumens in die weitere Digitalisierung der Netze investieren, stellte Avacon-Technik-Vorstand Stephan Tenge in Aussicht.
Die zunehmende Digitalisierung der Energienetze wird auch für die stärkere Verbindung der energieintensiven Sektoren Strom, Wärme und Verkehr benötigt. Diese sogenannte Sektorenkopplung leistet künftig einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen und damit zur Erreichung der Klimaziele der Bunderegierung.

In zwei Leuchtturmprojekten werde Avacon sich daher mit der innovativen Power-to-Gas Technologie befassen, erläuterte Marten Bunnemann. Gemeinsam mit Salzgitter Flachstahl und Linde werde Avacon in Salzgitter einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Stahlerzeugung leisten. Mittels Elektrolyse soll ab 2020 aus mit Windkraft erzeugtem Strom Wasserstoff für die Stahlerzeugung hergestellt und damit der Kohlendioxid-Ausstoß erheblich reduziert werden.

Ein weiteres Power-to-Gas-Projekt ist im Helmstedter Revier geplant. Hier soll in einem sogenannten Energiewendelabor „grünes Gas aus grünem Strom“ entstehen. Das Projekt bietet die Chance, die Dekarbonisierung durch die Kopplung der Sektoren Strom und Gas aktiv voranzutreiben. In einem ersten Schritt wird dafür bei der thermischen Abfallverwertung freiwerdendes Kohlendioxid abgeschieden und in Methangas umgewandelt. Der für die Herstellung dieses synthetischen Erdgases notwendige Wasserstoff entsteht durch Elektrolyse von Wasser mittels grünen Stroms.

„Mit unserer langjährigen Expertise sowohl im Strom- als auch im Gassektor und der vorhandenen Infrastruktur kann Avacon zum Wegbereiter der Power-to-Gas-Technologie werden, wenn sich die regulatorischen Rahmenbedingungen ändern“, stellte Bunnemann in Aussicht. Dafür werde man frühzeitig die erforderlichen Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln und Netzwerke mit Partnern aus Forschung, Industrie und Politik bilden.

Als Netzbetreiber verfügt Avacon bereits heute schon über ein hochmodernes Glasfasernetz in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Zum weiteren Ausbau hat Avacon die Tochtergesellschaft Avacon Connect gegründet. Um die zukunftssichere Glasfaser in so viele Haushalte wie möglich zu bringen, treibt Avacon Connect aktuell den Glasfaserausbau in Zusammenarbeit mit Kommunen in der Altmark-Region voran. Der weitere Ausbau des Glasfasernetztes in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in ländlichen Gebieten.
 

 
Kirsten Fricke

Pressesprecherin für Nienburg und Syke

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