24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Verlosung unter allen Teilnehmern am Avacon-Pilotprojekt mit intelligenten Zählern

Erxlebener gewinnt hochwertiges Elektrofahrrad

21.08.2017

Über ein hochwertiges Elektrofahrrad kann sich Burkhard Kruschel aus Erxleben freuen. Unter allen Teilnehmern an einem derzeit laufenden Pilotprojekt mit elektronischen Zählern hatte der Netzbetreiber Avacon als Dank eine Verlosung durchgeführt. Kruschel zählte zu den Teilnehmern und hatte das Losglück auf seiner Seite.

Am 17. August übergaben Paul-Vincent Abs, Geschäftsführer e.kundenservice Netz GmbH und E.ON Metering GmbH, Michael Palm, Avacon-Projektleiter und Anett Johanson aus dem Avacon-Kommunalmanagement den elektrisch unterstützten Drahtesel an den glücklichen Gewinner. 

Im Rahmen eines Pilotprojektes ist nun auch Burkhard Kruschel mit einem neuen intelligenten Messsystem ausgestattet worden. Die Avacon-Monteurin Frau Stella Krieger hat den herkömmlichen Stromzähler gegen eine moderne Messeinrichtung mit einem Kommunikationsmodul ausgetauscht. „Über das Modul kann der sogenannte intelligente Zähler seine Daten an Avacon senden“, erläuterte Stella Krieger.

„Ich war sehr erfreut, dass ich in das Avacon-Pilotprogramm aufgenommen wurde“, sagte Burkhard Kruschel. „Nun bin ich umso glücklicher, da mein Interesse an intelligenten Messsystemen auch noch mit Losglück belohnt wird. Mit Hilfe der Daten hoffe ich, Erkenntnisse über den Verbrauchsverlauf zu erhalten und Einsparpotenziale ermitteln zu können.“

Für die Datenübermittlung kommen wahlweise zwei technische Lösungen zum Einsatz: das LTE-Mobilfunknetz und Powerline. Über das Avacon-Kundenportal hat der Nutzer die Möglichkeit, den Verbrauch am darauffolgenden Tag viertelstundenscharf grafisch anzusehen. Zusätzlich können die Verbräuche zur Auswertung auch als Viertelstunden-Lastgang in eine Tabelle übertragen werden.

Die intelligenten Zähler bieten mehrere Vorteile für Kunden. Zum einen erhalten sie mehr Transparenz durch volle Übersicht über ihren Energieverbrauch im Avacon-Online-Portal. So wird schnell deutlich, wie sich Energiesparmaßnahmen bemerkbar machen. Zum anderen wird die Ablesung komfortabler, denn der Kunde muss den Zählerstand nicht mehr selbst ablesen. Die Ablesung erfolgt durch die automatische, sichere und zeitgenaue Datenübertragung. Und ganz nebenbei ermöglichen die Kunden durch den Einsatz des neuen Zählers, dass die Nutzung der Erneuerbaren Energien noch effizienter erfolgen kann. Hierfür erwartet Avacon in den nächsten Jahren durch die Lieferanten eine flexible Tarifgestaltung für die Kunden. Dann werden sich die neuen intelligenten Messsysteme erst richtig bewähren können.

Hintergrund des Pilotprojektes ist die gesetzliche Einbauverpflichtung von intelligenten Messsystemen bei Verbrauchsstellen mit einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh (ab 2020 mehr als 6.000 kWh) sowie bei Betreibern von EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von über sieben Kilowatt (kW). Die Verpflichtung gilt voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres und soll bis zum Jahr 2032 umgesetzt sein. Rechtliche Grundlage ist das Messstellenbetriebsgesetz vom August 2016.

Das Pilotprojekt dient Avacon zur Vorbereitung auf die gesetzlich vorgesehene Einführung neuer Zähler. „Die jetzt im Rahmen des Pilotprojektes gesammelten Erfahrungen werden uns helfen, die technische Leistungsfähigkeit der Geräte und IT-Systeme zu optimieren und somit die Technik noch besser an Kundenwünschen auszurichten“, erläutert Michael Palm die Zielstellung des Netzbetreibers.

Hintergrund:

Warum brauchen wir ein intelligentes Versorgungsnetz?

Die Netzbetreiber stehen vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Sie müssen immer mehr Energie aus Quellen aufnehmen, bei denen die Einspeisung stark schwankt – wie aus Wind und Sonne, denn das heutige Stromnetz ist auf die Verteilung der Energie von großen zentralen Kraftwerken hin zum Verbraucher ausgerichtet. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien brachte eine starke Veränderung mit sich: Betreiber von stromproduzierenden Anlagen speisen ihren Strom an sehr vielen Punkten in das öffentliche Netz ein. War die Stromleitung bisher gewissermaßen eine Einbahnstraße, so gibt es nun auch Gegenverkehr. Dadurch ändern sich die Anforderungen an das Stromnetz grundlegend. Hinzu kommen die Anforderungen der EU, die Energieeffizienz deutlich zu steigern. Avacons Ziel ist es, ein zukunftssicheres Stromnetz für seine Kunden aufzubauen. Alle Beteiligten - also Erzeuger, Verbraucher aber auch Energiespeicher – werden in dem neuen Stromnetz miteinander vernetzt.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

Tel.
0 53 51-1 23-3 36 01
Fax
0 53 51-1 23-4 03 61

1B265202-CD73-4A68-A662-936B947085C2 E-Mail schreiben EFC8E2F8-A920-4CB3-ACEA-DCB36C9592E6 vCard