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Avacon bereitet Glasfaserausbau in Kernstadt Gardelegen vor

11.06.2019

Erste Bürger-Informations-Veranstaltung am 26. Juni im Schützenhaus

Am 11. Juni unterzeichneten Bürgermeisterin Mandy Zepig und Avacon Connect Geschäftsführer Detlef Gieselmann eine Partnerschaftsvereinbarung zur Verbesserung der Breitband-Internetversorgung in der Kernstadt Gardelegen. „Mit der Bereitstellung von leistungsfähigen und zukunftsorientierten Breitband-Internetzugängen verbessern sich die Entwicklungschancen ansässiger Unternehmen und die Lebensqualität unserer Bürger“, sagte Bürgermeisterin Mandy Zepig bei der Vertragsunterzeichnung. Mit echter Glasfaser bis ins Haus wird auch Gardelegen zur High-Speed-Zone in der Altmark.

Als Netzbetreiber verfügt Avacon bereits heute schon über ein hochmodernes Glasfasernetz in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Um die zukunftssichere Glasfaser in so viele Haushalte wie möglich zu bringen und damit für schnelle und vor allem zuverlässige Breitband-Verbindungen zu sorgen, treibt Avacon aktuell den Glasfaserausbau in Zusammenarbeit mit Kommunen in der Altmark-Region aktiv voran. Insgesamt sollen in Gardelegen für die rund 10.000 Einwohner der Kernstadt etwa 350 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden, um echtes Breitband, FTTH (fibre to the home) genannt, in die Stadt zu bringen.

„Die Kommunikationsinfrastruktur der nächsten Generation basiert auf Glasfasernetzen. Avacon gestaltet diese Zukunft mit und unterstützt die Region beim zügigen Ausbau von echter Glasfaser bis ins Haus“, sagte Detlef Gieselmann, Geschäftsführer der Avacon Connect GmbH. „Denn ob Highspeed-Surfen im Internet oder glasklares Video-Streaming, Internet der Dinge oder Online-Konferenz, der Breitbandbedarf wächst privat und geschäftlich“, erläuterte Gieselmann. Wer nicht ausreichend vernetzt ist, droht den Anschluss in vielen Bereichen des Lebens zu verlieren. Der Bandbreitenbedarf eines typischen Familienhaushalts mit durchschnittlichem Internetkonsum wird in den kommenden Jahren auf 400 Mbit/s steigen wie eine aktuelle Studie des Branchenverbandes BREKO aufzeigt.

Die aktuell noch weit verbreiteten Kupferanschlusssysteme wie VDSL oder Koaxialkabel können mit dem digitalen Wandel und den damit einhergehenden Anforderungen an Internet-Verbindungen schon bald nicht mehr Schritt halten. Schon jetzt erhalten Verbraucher aufgrund der systemeigenen Tücken oftmals nicht die Leistung, die sie bestellt haben. Laut des aktuellen Jahresberichts 2018 der Bundesnetzagentur erreichen 87,2 % der Nutzer von Festnetz-Breitband beim Download nicht die vertraglich vereinbarte maximale Datenübertragungsrate.

Es wird also höchste Zeit für ein Update. Mit Fiber-to-the-Home, der echten Glasfaser bis ins Haus, setzt Avacon auf hochmoderne, zukunftssichere Leitungen, die bereits jetzt Geschwindigkeiten jenseits der 1 Gbit/s ermöglichen. Im Gegensatz zu Kupferleitungen lassen sich diese Verbindungen zudem für zukünftige Anforderungen ohne Austausch aktualisieren. Verbraucher investieren damit nicht nur in eine aktuelle Verbesserung ihres Internetanschlusses, sondern erhöhen langfristig ihren Lebensstandard sowie den Wert ihrer Immobilie.

Um die Gardelegern Bürger über den Ausbau des Glasfasernetzes und ihre Vorteile und Möglichkeiten zu informieren, laden Avacon und die Stadt Gardelegen gemeinsam zum Glasfaser-Info-Forum am 26. Juni im Schützenhaus in Gardelegen um 18:30 Uhr ein. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und großes Interesse bei den Gardelegern“, sagte Gieselmann. Der Startschuss zum Glasfaserausbau in der Kernstadt wird nicht nur technisch für mehr Vernetzung sorgen, sondern auch den Anschluss der Region an der wirtschaftlichen Entwicklung sichern, ist sich Bürgermeisterin Mandy Zepig sicher.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin für Gardelegen, Lüneburg, Oschersleben, Salzwedel und Genthin

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