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Avacon und Hansestadt nehmen dritte Ladesäule von Avacon in Betrieb

E-Ladesäule am Chüdenwall offiziell in Betrieb

10.09.2020

Die Verfügbarkeit öffentlicher Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in Salzwedel ist weiter gestiegen. In der Hansestadt errichtete Avacon am Chüdenwall eine neue Ladesäule.  Nachdem an der Ladesäule schon seit Anfang August Strom „getankt“ werden kann, wurde sie am 10. September mit einem kleinen symbolischen Akt nun auch offiziell in Betrieb genommen. 

Die offizielle Inbetriebnahme wollten sich die Hansestadt- und Avacon-Vertreter nicht nehmen lassen, auch wenn die Ladesäule technisch bereits seit einiger Zeit betriebsbereit ist und auch schon einige Betankungsvorgänge hinter sich gebracht hat. Doch mit dem offiziellen Akt wollten die Beteiligten auch ein Zeichen setzen, dass es mit der Elektromobilität vorangeht – bundesweit und natürlich auch in Salzwedel.  So kamen am Chüdenwall Bürgermeisterin Sabine Blümel, Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke und Avacon-Projektleiter Steffen Heuer zusammen und betankten gemeinsam ein Elektroauto von Avacon.

Sabine Blümel betonte, dass die Hansestadt tatkräftig dabei unterstützen will, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn die Elektromobilität den Durchbruch schafft. „Wir freuen uns, dass die Ladesäulen von Avacon dazu beitragen, in Salzwedel an gut frequentierten Punkten Besuchern und Einheimischen eine Lademöglichkeit zu bieten“, brachte sie es auf den Punkt.

Steffen Heuer, Projektleiter für Elektromobilität am Standort Salzwedel kann das bestätigen: Der Trend und die technische Entwicklung sind sehr dynamisch und nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr Unternehmen und Einrichtungen rüsten auf E-Mobility um, und auch die Bundespolitik hat den Ausbau der Ladeinfrastruktur ganz oben auf ihre Agenda gestellt. Aber nur wenn ausreichend Ladepunkte zur Verfügung stehen, gibt es auch genügend Anreize für die Anschaffung von Elektroautos. " Deshalb bauen wir unser Angebot an öffentlichen Ladesäulen in unserem Netzgebiet von Jahr zu Jahr weiter aus.", erläuterte er.

„Mit der Ladesäule am Chüdenwall bietet Avacon vier öffentliche Ladepunkte in Salzwedel an“, sagte Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke. „Wir als Unternehmen wollen mit gutem Beispiel vorangehen und gemeinsam mit Partnern die E-Mobilität voranbringen.“ So hat Avacon Salzwedel bereits neun Elektrofahrzeuge im Einsatz. In den nächsten Jahren will der Netzbetreiber die Flotte seiner Firmen-Fahrzeuge nahezu vollständig auf E-Fahrzeuge umstellen. „Wir wollen E-Mobilität vorleben“, so Andreas Forke. „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen, zu interessieren und hoffentlich auch zu begeistern.“

Die von Avacon errichtete Stromtankstelle bietet eine Ladeleistung von zweimal 22 kW Wechselstrom, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Säulen sind mit den gängigen Typ-2-Ladevorrichtungen ausgestattet.

Avacon betreibt eigene Ladesäulen, ist aber auch als Dienstleister für andere tätig. Hierzu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Services entwickelt. Dieses umfasst neben der Herstellung eines Netzanschlusses sowie der Errichtung und Inbetriebnahme der Ladesäule auch den technischen Betrieb inklusive Abrechnung und Störungsbeseitigung. 

Für die Ladesäule am Chüdenwall hat das Unternehmen einen Ökostromliefervertrag abgeschlossen. Die Nutzer tanken also klimaverträglichen grünen Strom. Die jeweils zwei Parkplätze an den Säulen sind ausschließlich dem Laden von E-Fahrzeugen vorbehalten. 

Bis Ende September läuft die Ladesäule noch im Probebetrieb. In dieser Phase ist das Laden noch kostenfrei. Ab 1. Oktober stellt Avacon die Säule auf Abrechnung um, das heißt ab da muss der geladene Strom bezahlt werden. Dabei können die Nutzer entweder mit der E.ON Drive ChargeCard, laden oder über einen anderen Fahrstromanbieter per Roaming bezahlen. Auch das sogenannte  Ad-hoc/Direct Payment ohne Vertragsbindung mittels Direktbezahlung  mit QR-Code ist natürlich möglich.

Allein 2020 zapften Fahrer von E-Autos bis jetzt 4.600 kWh für umweltfreundliches Fahren in Salzwedel ab. Eine stolze Zahl: Legt man den durchschnittlichen Verbrauch eines Elektroautos zugrunde, käme man damit auf 23.000 Kilometer.

Auch die damit verbundene CO2-Einsparung stimmt: "Durch das Tanken an Ladesäulen konnten dieses Jahr schon rund 6.500 kg CO2 eingespart werden, die sonst über Diesel-Motoren verursacht worden wären. Im Bereich Benzin sind es mehr als 5.600 kg", nennt Steffen Heuer die entsprechenden Zahlen. Hinzu kommt das "Tanken" an nicht öffentlichen Ladesäulen zuhause oder am Arbeitsplatz, dass laut Branchenverband BDEW hierzulande noch mehr als 80 Prozent ausmacht – und damit weitere zigtausend Kilo CO2 einsparen dürfte.

Weitere Infos unter avacon.de.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin für Gardelegen, Lüneburg, Oschersleben, Salzwedel und Genthin

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