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Avacon nimmt innovative Ladesäule für E-Kfz in Gardelegen in Betrieb

06.12.2017

Kooperationsprojekt mit der Stadt in der Rudolf-Breitscheid-Straße fördert Elektromobilität

Der Energiedienstleister Avacon errichtet derzeit insgesamt 17 innovative Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Eine der Säulen aus dem Programm steht in Gardelegen in der Rudolf-Breitscheid-Straße und wurde am 6. Dezember offiziell von Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig, Wirtschaftsförderin Julia Schlüsselburg sowie den Avacon-Vertretern Andreas Forke, Steffen Lötge, Steffen Heuer und Klaus-Peter Gryska in Betrieb genommen. Die Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht. Für die Ladesäule wurde ein Ökostrom-Bezugsvertrag abgeschlossen. Während der Testphase ist der Ladevorgang für die Nutzer noch kostenfrei.

Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden aufmerksamkeitsstark präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke an ortsansässige Gewerbetreibende ist vorgesehen, was zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll.

Die Kooperation zwischen Avacon und der Stadt Gardelegen sieht vor, dass Avacon Eigentümer und Betreiber der Ladesäule ist. Über einen geeigneten Aufstellungsort waren sich die beiden Partner schnell einig: Der Parkplatz in der Rudolf-Breitscheid-Straße ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um während des Ladevorgangs in der Innenstadt einen Kaffee zu genießen, durch die Geschäfte zu bummeln oder sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Die Stadt stellt an der Säule zwei Parkplätze kostenfrei zur Verfügung, die ausschließlich dem Laden von E-Fahrzeugen vorbehalten sind.

Für Avacon ist die Aufstellung der sogenannten Werbe-Ladesäulen ein Pilotprojekt, das die weitere Verbreitung von Lademöglichkeiten voranbringen soll. Da sich das Vorhalten von Ladeinfrastruktur derzeit in der Regel wirtschaftlich nicht rechnet, soll ermittelt werden, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Denn kommt man auf diese Weise einem wirtschaftlichen Betrieb näher, kann dies einen zusätzlichen Impuls für den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur geben. Sollten Elektroautos  – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten.

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir  eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke bei der offiziellen Inbetriebnahme der Gardelegener Ladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

„Es freut uns außerordentlich, dass Gardelegen beim Avacon-Programm berücksichtigt wurde“, sagte Bürgermeisterin Mandy Zepig. „Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen Avacon und der Stadt, die wir schon mehrfach unter Beweis stellen konnten. Als Kommune geben wir mit einer Ladesäule für E-Fahrzeuge ein positives Signal an unsere Bürger und Besucher.“

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit E.ON Drive zusammen. Unter diesem Markennamen bündelt der Energiedienstleister E.ON zusammen mit den Netzbetreibern Avacon, Bayernwerk, e.dis und Hansewerk seine Elektromobilitätsaktivitäten in Deutschland. Die neu eröffnete Ladesäule in Gardelegen wird in das deutschlandweite E.ON Drive Netzwerk integriert, das Fahrern von Elektromobilen den Zugang zu über 4.000 Ladepunkten in Deutschland ermöglicht. Mehr Informationen gibt es unter eon-drive.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

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