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Avacon inspiziert mit Flugdrohne Hochspannungsmasten

18.09.2018

Fehlersuche aus der Luft

Stromleitungen unterliegen einer ständigen Belastung durch Witterung und andere äußere Einflüsse. Eine regelmäßige Inspektion ist daher unumgänglich. Allerdings kann im Schadensfall mit herkömmlichen Mitteln viel Zeit bei der Ursachenfindung verloren gehen. Mit einem Multicopter lassen sich viele Schäden, z.B. nach Blitzeinschlägen oder Kurzschlüssen, recht unkompliziert von oben ermitteln: Effizient, ohne Gefahr für das Personal und ohne Abschaltung der Stromleitung. 

Seit Ende letzten Jahres setzt Avacon in einem Pilotprojekt einen Multicopter zur Leitungsinspektion ein. Unter dem etwa fünf Kilogramm schweren Fluggerät hängt eine hochauflösende Kamera, die millimetergenaue Bilder aufnehmen kann. Kleine Risse oder Materialprobleme an Hochspannungsmasten oder -leitungen werden sofort erkennbar. Die Drohne hat eine Funkreichweite von rund sieben Kilometern und eine maximale Flugzeit von rund 35 Minuten. Dann muss der Akku gewechselt werden.

„Hochspannungsleitungen aus der Luft zu prüfen bietet viele Vorteile: Dank dem Einsatz von Drohnen können Leitungs- und Mastkontrollen schneller und kostengünstiger durchgeführt werden. Die Ausschaltung der Anlagen ist nicht mehr notwendig. Auch unsere Mitarbeiter profitieren. Sie müssen die Anlagen nicht mehr besteigen, wodurch ihre Arbeit sicherer wird“, erläutert Christian Pohl, bei Avacon verantwortlich für das Pilotprojekt. Zudem lassen sich laut Pohl schwer zugängliche Anlagen deutlich einfacher und umweltschonender sichten. So können bei Hochwasser erste Zustandsermittlungen schnell und effizient erfolgen, bewirtschaftete Felder müssen nicht betreten werden, bei der Anlagenkontrolle in Moor- oder Naturschutzgebieten kann auf den Einsatz schwerer Fahrzeugtechnik verzichtet werden, nennt der Avacon-Fachmann hierfür Beispiele. 

Die Inspektion von Hochspannungsleitungen und -masten teilt sich ein Zweierteam: Der Pilot Michael Cordes fliegt mit der Drohne die Stromleitung bzw. den Hochspannungsmast von allen Seiten ab, sein Kollege Roman Müller begutachtet die Aufnahmen der Kamera direkt vor Ort auf einem mobilen Display. Selbst kleinste Schäden, etwa an den Isolatoren oder an der Mastkonstruktion, können so schnell ermittelt und dokumentiert werden. 

Die Flugdrohne kommt bei Avacon nicht nur für die Inspektion von Hochspannungsleitungen zum Einsatz. Auch für Gasdruckregelanlagen, Gasbrückenleitungen und Umspannwerkserneuerungen nutzt das Unternehmen das schnelle und effiziente Arbeitsmittel, das zudem sehr witterungsunabhängig eingesetzt werden kann.

„Auch bei Windgeschwindigkeiten bis zu zwölf Meter pro Sekunde und leichtem Regen ist die Drohne einsetzbar. Selbst da, wo Menschen an ihre Grenzen kommen, bei Temperaturen zwischen minus 20 und plus 45 Grad, beweist der Copter seine Leistungsfähigkeit und arbeitet millimetergenau“, betont Christian Pohl begeistert die Vorzüge seines modernen Hilfsmittels.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin für Gardelegen, Lüneburg, Oschersleben, Salzwedel und Genthin

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