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Avacon installiert Vogelschutzmarkierungen per Helikopter

28.05.2020

Hubschrauber

Einsatz für die Vogelwelt

Um den Vogelbestand zu schützen, installiert Avacon per Hubschrauber insgesamt 214 Vogelschutzarmaturen auf dem vier Kilometer langen Leitungsabschnitt der 110-kV-Freileitung von Alfstedt nach Hemmoor. Die Montage erfolgt mit einem Spezialhubschrauber, der mit einer Arbeitsbühne ausgestattet ist.

Vogelschutzmarkierungen am obersten Seil einer Hochspannungsleitung sind wichtige Flughelfer für die Vogelwelt. Sie sorgen dafür, dass die Vögel nicht mit dem Leiterseil kollidieren. Die Markierungen aus beweglichen schwarz-weißen Kunststoffstäben werden bei Avacon in Gebieten angebracht, wo reger Vogelflugverkehr herrscht, wie hier in der Nähe von Alfstedt. 

Bei Avacon erfolgen Baumaßnahmen stets im Hinblick auf eine nachhaltige naturschutz-fachliche Entwicklung. Daher plant das Unternehmen jede Maßnahme im Leitungsbau im größtmöglichen Einklang mit Natur und Umwelt steht in engem Kontakt mit Umweltämtern, Naturschutzbehörden und -vereinen, um diesen Zielen gerecht zu werden. In einem ornithologischen Gutachten wurden die vogelflugrelevanten Leitungsabschnitte festgelegt, die mit den Vogelmarkern ausgestattet werden sollen, da der gesamte Raum in den Herbst- und Wintermonaten von Zug- und Rastvögeln stark frequentiert wird.

Seit 2004 sind in vogelflugrelevanten Avacon-Gebieten die 40 Zentimeter breiten und 50 Zentimeter langen Marker bei unseren Hochspannungsleitungen im Einsatz und haben bisher zu guten Erfolgen geführt. Die Armaturen erinnern mit ihren schwarz-weißen Streifen optisch an einen Zebrastreifen. Die Vogelmarker werden im Abstand von jeweils rund 25 Metern auf einer Streckenlänge an dem obersten Leiterseil angebracht.

  Verschiedene Studien konnten bislang eine Senkung des Kollisionsrisiko um 60 bis sogar 90 Prozent belegen. Denn die Augen vieler Vögel befinden sich an der Kopfseite und das Sichtfeld ist nach vorn schon aus anatomischen Gründen begrenzt. Leiterseile sind auch für das menschliche Auge in der Höhe kaum erkennbar. Da ist es plausibel, dass jede Markierung am Seil dem Vogel hilft, es zu wahrzunehmen.

Für die Piloten ist die Arbeit anstrengend, denn es erfordert höchste Konzentration so nah an die Leitungen heranzufliegen, daher wird auch nach einer Stunde im Cockpit getauscht. Und es versteht sich von selbst, dass die Monteure, die mit einem Gurtgeschirr abgesichert sind, während sie in luftiger Höhe montieren, schwindelfrei sein müssen.

Michaela Fiedler

Pressesprecherin für Burgwedel, Gehrden, das 110-kV-Netz in Nordwest Niedersachsen und in Hessen

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

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