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Avacon investiert in Elektromobilität

06.09.2017

Immer mehr Elektroautos sind auf deutschen Straßen unterwegs. Zu Jahresanfang waren laut Kraftfahrt-Bundesamt 34.022 Elektroautos und 165.404 Hybrid-PKW `s zugelassen. Die Zahl der Fahrzeuge steigt stetig und mit ihr der Bedarf an Ladeinfrastruktur. Am Dienstag nahmen Avacon-Standortleiter Bernd Karius und Projektleiter Steffen Heuer die öffentlich zugängliche E-Ladesäule am Avacon-Standort in der Kleinbahnstraße offiziell in Betrieb.
An der Ladesäule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit einer jeweiligen Leistung von 22 Kilowatt geladen werden. Durch den standardisierten Typ 2 Stecker können fast alle gängigen Fahrzeug-Modelle vor Ort laden. Getankt wird zu 100 Prozent zertifizierter Ökostrom. Das heißt, E-Autofahrer, die hier tanken, sind nicht nur beim Fahren abgasfrei unterwegs, sondern ihre Energie ist auch klimaneutral erzeugt worden. Eine steigende Zahl von Elektroautos auf den Straßen kann also perspektivisch zu einer Reduzierung der Abgasbelastung im innerstädtischen Raum beitragen.
„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Karius. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

Um Elektromobilität aktiv zu fördern hat Avacon mehrere Projekte aufgelegt. So errichtet der Energiedienstleister in den nächsten Wochen insgesamt 15 innovative Werbe-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Sie verfügen alle über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht und werden ausschließlich mit Ökostrom beliefert. Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden aufmerksamkeitsstark präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke ist möglich, was zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll. Eine dieser Säulen wird in Gardelegen aufgestellt.

Avacon ist aber auch als Dienstleister für Kommunen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. „Mit Fördermitteln aus dem Förderprogramm der Bundesregierung errichten wir im Netzgebiet rund 50 weitere Ladesäulen für teilnehmende Kommunen“, zählt Steffen Heuer auf. „Um auch die Kommunen in ihrer Vorreiterrolle bei der Förderung von Elektromobilität zu unterstützen, haben wir ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben der Beantragung der Fördermittel die Errichtung, den Netzanschluss und die Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung. Auch für Seehausen ist eine Ladesäule Aus dem Fördertopf beantragt.

Als dritte Maßnahme bietet das Unternehmen Kommunen und Landkreisen ein Förderprogramm für den Erwerb von Elektro- oder Hybridautos an. Entschließt sich eine Kommune ein solches Fahrzeug zu leasen, so zahlt Avacon drei Jahre lang monatlich 100 Euro dazu.

Auch Avacon selbst setzt auf Elektromobilität. Dazu will der Netzbetreiber in den nächsten Jahren bei den ohnehin anstehenden turnusmäßigen Fahrzugwechseln die Gelegenheit nutzen, den Anteil von E-Fahrzeugen in der Firmenflotte schrittweise auszubauen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden von der Umstellung ausgenommen bleiben. „Spätestens bis zum Jahr 2025 sollen die rund 1.000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge in unserer Firmenflotte durch E-Fahrzeuge ersetzt sein“, kündigt Standortleiter Karius an.
 

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

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