24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Avacon investiert in grüne Zukunft

16.08.2017

Umspannwerk in Sulingen wird umfangreich modernisiert

Die Energiewende ist geprägt vom erfolgreichen Ausbau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an unsere Stromnetze. Um noch mehr regenerativ erzeugten Strom in die Netze aufzunehmen, modernisiert Avacon sein Umspannwerk in Sulingen. Damit liefert der regionale Netzbetreiber einen weiteren Beitrag zur Umgestaltung des deutschen Stromnetzes.

Auf dem Gelände des Umspannwerks an der Diepholzer Straße entstehen eine neue 110-Kilovolt-Freiluftschaltanlage und eine neue 20-Kilovolt-Schaltanlage, für die auch ein neues Betriebsgebäude notwendig ist. Die Arbeiten hatten im September 2016 begonnen. Mittlerweile sind das neue Gebäude und die Freiluftschaltanlage errichtet.

Bis Ende des Jahres stellt Avacon die neue 20-kV-Mittelspannungsschaltanlage und die neue Steuerungstechnik des neuen Umspannwerkes fertig, um im nächsten Jahr schrittweise die alte Anlage abzulösen. Insgesamt 26 Mittelspannungs-Kabelsysteme müssen hierzu umgebaut und an die neue Anlage angeschlossen werden. Erst wenn das letzte Kabel umgelegt wurde und die neue Schaltanlage den Betrieb vollständig übernommen hat, wird die alte Anlage zurückgebaut. Die Modernisierung soll damit im Sommer 2018 vollständig abgeschlossen sein.

Das Alter des Umspannwerks Sulingen reicht bis in das Jahr 1953 und hat seine Lebensdauer erreicht. „Der Ausbau mit einer neuen 110/20-kV-Schaltanlage bringt es auf den neusten Stand der Technik.“ weiß Uwe Gehrken, der bei Avacon für den Betrieb des Umspannwerks verantwortlich ist.

Um die Versorgungssicherheit auch während der Bauphase zu gewährleisten, wurde ein 110-kV-Provisorium mit hohem Kostenaufwand für die Bauphase errichtet. Ein Teil des Umspannwerks blieb mit seinen zwei 110/20-kV-Transformatoren am Netz und der Strom floss während der Bauarbeiten weiter. Der andere Teil wurde demontiert. An dieser Stelle entstand der nötige Platz für die neuen Anlagen. „Zu guter Letzt, bevor die Anlage ihren Betrieb aufnimmt, wird sie einer Funktionsprobe unterzogen, und erst wenn sie alle Prüfungen bestanden hat, ist sie ein neuer Bestandteil im Avacon-Netz“, erklärt Projektleiter Janek Wefer.

Die übertragbare Leistung des modernisierten Umspannwerks steigt von bislang 150 Megawatt (MW) auf rund 380 MW. „Durch den Einbau der neuen Technik erhöhen sich die Leistungs- und Übertragungsfähigkeit des Stromnetzes und somit auch die Versorgungssicherheit. Mit anderen Worten, es kann jetzt mehr regenerativer Strom aus dem Netz aufgenommen und weiterverteilt werden“, erläutert Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen.

Die Modernisierung dient dem Zweck, das Stromnetz so auszubauen, dass der in immer größerem Umfang aus Sonne, Wind und Biomasse gewonnene Strom vom Netz aufgenommen und abtransportiert werden kann. Denn der Verbrauch vor Ort ist geringer als die Erzeugung. Im letzten Jahr wurden im Landkreis Diepholz nur knapp 65 Prozent des in das Avacon-Netz eingespeisten regenerativen Stroms verbraucht. Über 350 Millionen kWh mussten in verbrauchsstärkere Regionen transportiert werden. Um die Netze für diese stetig wachsenden Anforderungen fit zu machen, investiert Avacon jährlich rund 165 Millionen Euro in den Netzausbau und die Netzsteuerung.

48-17

Kirsten Fricke

Pressesprecherin Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

Tel.
0 53 51-1 23-3 20 59
Fax
0 53 51-1 23-4 03 61

1B265202-CD73-4A68-A662-936B947085C2 E-Mail schreiben EFC8E2F8-A920-4CB3-ACEA-DCB36C9592E6 vCard