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Avacon investiert rund 1,5 Millionen Euro in den Ausbau des Stromnetzes in der Gemeinde Dörverden

03.08.2016

Insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investiert der Netzbetreiber Avacon in diesem Jahr in den Ausbau des Strom-Mittelspannungsnetzes in der Gemeinde Dörverden. Auf einer Strecke von etwa 8 Kilometern wird ein 20.000 Volt-Erdkabel als neues Stützpunktkabel verlegt. An verschiedenen Stellen in dem Netzgebiet werden außerdem 4 neue Kompakt-Trafostation aufgestellt.

Rund 8 Kilometer Mittelspannungserdkabel werden durch Avacon auf der Strecke zwischen Dörverden und Hoya neu verlegt. Dabei wird die Weser bei Barme mittels einer Horizontalbohrung unterquert. Bei den neuen Erdkabeln handelt es sich um so genannte Stützpunktnetze. „Das sind Erdkabel mit einem deutlich größeren Kabelquerschnitt als üblicherweise für Mittelspannungsleitungen verlegt werden. Dadurch schaffen wir größere Aufnahmekapazitäten für Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen in den örtlichen Netzen. Zugleich erhöhen wir damit auch die Versorgungssicherheit in Dörverden“, erläuterte Thomas Schrader, Leiter des Betriebs der Verteilnetze am Avacon-Standort in Nienburg.

In der Bahnhofstraße in Dörverden wird im Zuge der Arbeiten die vorhandene Schaltstation erweitert. An dieser Stelle laufen in Zukunft 5 Mittelspannungs-Leitungsabschnitte zusammen, die mit der in der Station vorhandenen Technik fernüberwacht und -gesteuert werden. „Die Trafostation ist mit modernster Technik ausgestattet und damit quasi das Herzstück des neuen Netzes“, erläutert Schrader.

Zur weiteren Netzoptimierung werden zudem 4 Ortsnetz-Trafostationen ersetzt. Die Stationen stellt Avacon in Dörverden, Hülsen, Wahnebergen und Barnstedt auf. Darin laufen jeweils mehrere Mittelspannungs-Leitungsabschnitte zusammen, die dort ebenfalls in zwei der genannten Stationen fernüberwacht und -gesteuert werden. „Die Stationen sind Dreh-und Angelpunkte des neuen Netzes“, erklärt Sascha Hormann, zuständiger Projektleiter für die Planung der Baumaßnahmen in Dörverden. „Mit den neuen Erdkabeln erhöht sich für die Bewohner zudem die Spannungsstabilität.“, fügt Hormann einen Vorteil für die Netzkunden hinzu.

Mit den Arbeiten hat Avacon die Fachfirmen RTH aus Hoya und IMD aus Bassum beauftragt. Die erste Teilinbetriebnahme des neuen Netzes ist für Anfang November geplant.

Bei der Bauausführung lassen sich Behinderungen im Straßenverkehr und in den Zuwegungen der landwirtschaftlichen Grundstücke leider nicht völlig vermeiden. Hierfür bittet Avacon um Verständnis.

Zudem entsteht ein positiver Nebeneffekt der Baumaßnahme: Auf der gesamten Länge der Stromtrasse lässt Avacon ein Kunststoff-Leerrohr mitverlegen. Dies bietet kostengünstig und ohne zusätzliche Tiefbauarbeiten die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt Leitungen für ein schnelleres Internet unter die Erde zu bringen. „Die Baumaßnahme schafft in diesem Sinne also sogar einen doppelten Nutzen“, bringt es Schrader auf den Punkt.

 

Kirsten Fricke

Pressesprecherin Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

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Fax
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