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Avacon macht Trafostation zum Schmuckstück

02.11.2016

Trafostation in Lüneburg füllt den Stadtwald mit Leben

Trafohäuschen, Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke sind aus dem Ortsbild nicht wegzudenken. Sie sind unverzichtbare Bestandteile wie Straßenlampen oder Verkehrsschilder. Doch mit Hilfe von professionellen Fassadenmalern macht Avacon aus vielen dieser meist unscheinbaren Zweckbauten richtige „Hingucker“. Ein weiteres Schmuckstück dieser Art entstand Mittwoch in Lüneburg.

In der Soltauer Straße machten sich die beiden Fassadengestalter Daniel Siering und Hendrik Uterwedde von der Potsdamer Firma art-efx im Auftrag von Avacon an die Arbeit, das mit der Stadtverwaltung abgestimmte Motiv umzusetzen. Ausgerüstet mit Dutzenden von Spraydosen zauberten sie innerhalb weniger Stunden ein täuschend echtes Stück Wald, in dem natürlich auch die Bewohner des Waldes nicht fehlen durften, auf die Trafostation. In Lüneburg ist das bereits die dritte Station, die auf diese Weise verschönert wird. Die beiden anderen Stationen befinden sich in der Straße „Am Ebensberg“ und in der Uelzener Straße. Während in der Uelzener Straße das Motiv Lust auf einen Besuch im Salü macht, erinnert die Station in Ebensberg an den früheren Personenverkehr der OHE auf der Strecke Lüneburg-Bleckede.

 „Wesentliches Merkmal der Avacon-Verschönerungsaktion ist es, dass die Kommunen bei der Motivwahl freie Hand haben und beispielsweise örtliche Bezüge herstellen oder unkonventionelle Ideen umsetzen können“, sagte Avacon-Mitarbeiter Matthias Klepsch, der sich vor Ort ein Bild vom Fortgang der Arbeiten machte. „So haben wir schon die unterschiedlichsten Motive in unserem Netzgebiet umgesetzt, vom Feuerwehrauto über die Pferdebox bis hin zum Ernteeinsatz der Landwirte wie an der Celler Landstraße in Drögennindorf.“

Bereits seit Montag arbeiten die beiden Fassadengestalter im Landkreis Lüneburg. In Adendorf bot mit einem Eishockeyspieler das Eisstadion das passende Motiv, Bardowick hat seit gestern einen „Dauer-Gemüsestand“ Auf der Worth, der Werbung für das bekannte und begehrte Bardowicker Gemüse macht.

Insgesamt hat Avacon in den letzten vier Jahren rund 250 Stationen von Fassadenkünstlern der Firma art-efx aus Potsdam mit vielfältigen Motiven verschönern lassen.  In diesem Jahr kommen rund 50 weitere hinzu. Im Landkreis Lüneburg gibt es bereits 15 gestaltete Stationen. „Die Aktion findet bei den Bürgern viel Anklang, verschönert das Ortsbild und ist zudem eine recht erfolgreiche Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti“, begründete Klepsch das Avacon-Engagement. Die Künstler von art-efx erarbeiten auf der Basis der Ideen und Wünsche der Gemeinden entsprechende Gestaltungsvorschläge und setzen sie mit viel Geschick und Liebe zum Detail um.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

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