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Kooperationsprojekt mit der Stadt fördert Elektromobilität

Avacon nimmt innovative Ladesäule für E-Kfz in Burgwedel in Betrieb

04.08.2017

Der Energiedienstleister Avacon errichtet in den nächsten Wochen insgesamt 15 innovative Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Eine dieser Säulen wurde am 31.07.2017 an der Fuhrberger Straße in Großburgwedel aufgestellt. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht. Für die Ladesäule wird ausschließlich Ökostrom beschafft. Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden aufmerksamkeitsstark präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke ist möglich, was zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll.

Die Kooperation zwischen Avacon und der Stadt Burgwedel sieht vor, dass Avacon Eigentümer und Betreiber der Ladesäule ist. Für Avacon ist die Aufstellung der sogenannten Werbe-Ladesäulen ein Pilotprojekt, das die weitere Verbreitung von Lademöglichkeiten voranbringen soll. Da sich das Vorhalten von Ladeinfrastruktur derzeit in der Regel wirtschaftlich nicht rechnet, soll ermittelt werden, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Denn kommt man auf diese Weise einem wirtschaftlichen Betrieb näher, kann dies einen zusätzlichen Impuls für den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur geben. Sollten Elektroautos  – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten.

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Avacon-Kommunalreferent Timo Abert bei der offiziellen Inbetriebnahme der Avacon-Werbeladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

Avacon ist aber auch als Dienstleister für Kommunen und Unternehmen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung.

Elektromobilität zu fördern ist auch ein Ziel vieler Kommunen. Die meisten Städte und Gemeinden, die Avacon im Rahmen des Pilotprojekts hinsichtlich einer Partnerschaft angefragt hatte, sagten daher gerne zu. Auch in Burgwedel war man von dem Projekt sofort angetan.

„Dass wir eine der neuen Avacon-Werbeladesäule in Burgwedel in Betrieb nehmen können, freut uns natürlich ganz besonders“, sagte Bürgermeister Axel Düker. „Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Burgwedel und Avacon, die wir bereits mehrfach unter Beweis stellen konnten.“

Avacon stellt Fuhrpark komplett auf E-Fahrzeuge um

Avacon-Kommunalreferent Timo Abert freute sich nicht nur, eine Ladesäulen des Pilotprojekts am Betriebsstandort der Avacon in Burgwedel in Betrieb nehmen zu können. Er gab bei der Gelegenheit zugleich ein starkes Statement seitens Avacon pro Elektromobilität ab: „Bei unseren Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, den die Hersteller im Laufe der Zeit erzielen konnten. Vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. Der Avacon-Vorstand hat daher beschlossen, spätestens bis zum Jahr 2025 die rund 1.000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge in unserer Firmenflotte durch E-Fahrzeuge zu ersetzten.“

Dazu will Avacon in den nächsten Jahren bei den ohnehin anstehenden turnusmäßigen Fahrzugwechseln die Gelegenheit nutzen, den Anteil von E-Fahrzeugen in der Firmenflotte schrittweise auszubauen. Lediglich einige wenige Spezialfahrzeuge, die besondere Anforderungen zu erfüllen haben und für einen E-Antrieb weniger geeignet sind, werden von der Umstellung ausgenommen bleiben.

„Elektromobilität muss man vorleben“, waren sich Düker und Abert einig: „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Denn E-Mobilität bietet viele neue Chancen.“

Michaela Fiedler

Pressesprecherin Avacon AG

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