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Trafostation in Seehausen zeigt landwirtschaftliches Motiv

Avacon macht Trafostation zum Schmuckstück

03.08.2017

Trafohäuschen, Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke sind aus dem Ortsbild nicht wegzudenken. Sie sind unverzichtbare Bestandteile wie Straßenlampen oder Verkehrsschilder. Doch mit Hilfe von professionellen Fassadenmalern macht Avacon aus vielen dieser meist unscheinbaren Zweckbauten richtige „Hingucker“. Ein Schmuckstück dieser Art entstand Mittwoch in Seehausen.

Am Nachmittag nahmen Ortsbürgermeister Eckhard Jockisch und Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann das neue „Kunstobjekt“ in der Ringstraße in Augenschein. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch in Seehausen mit der Station einen so schönen Hingucker haben“, sagte der Bürgermeister. „Den Seehäusern wird das neue Aussehen der Station sicher gut gefallen “, war er überzeugt. Die Station in der Ringstraße ist die Erste in Seehausen, die dank der Arbeit von Fassadengestaltern verschönert wurde.

So zeigten sich Eckhard Jockisch und Thomas Braumann auch sehr zufrieden mit der Arbeit der Fassadengestalter der Firma art-efx aus Potsdam, die im Auftrag des Netzbetreibers Avacon tätig waren. Ausgestattet mit dutzenden von Spraydosen hatten sich die Künstler seit dem Morgen an die Arbeit gemacht und historische Landwirtschaftsgeräte auf die Trafostation gezaubert, die an die frühere Gebrauchswertprüfung von Landmaschinen in Seehausen erinnern und auf das Landwirtschaftliche Bördemuseum hinweisen. Zuvor wurde das Motiv zwischen Avacon und der Gemeinde abgestimmt.

„Wesentliches Merkmal der Avacon-Verschönerungsaktion ist es, dass die Kommunen bei der Motivwahl freie Hand haben und beispielsweise örtliche Bezüge herstellen oder unkonventionelle Ideen umsetzen können“, sagte Thomas Braumann. „So haben wir schon die unterschiedlichsten Motive auf unseren Stationen, vom Feuerwehrauto über die Pferdebox bis hin zum Blumenladen in Oschersleben.“

Insgesamt hat Avacon in den letzten sechs Jahren mehr als 400 Stationen von den Fassadenkünstlern mit vielfältigen Motiven verschönern lassen. „In diesem Jahr werden bis zum Herbst etwa 50 weitere Stationen hinzukommen. Die Aktion findet bei den Bürgern viel Anklang, verschönert das Ortsbild und ist zudem eine recht erfolgreiche Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti“, begründete Braumann das Avacon-Engagement. Die Künstler von art-efx erarbeiten auf der Basis der Ideen und Wünsche der Gemeinden entsprechende Gestaltungsvorschläge und setzen sie mit viel Geschick und Liebe zum Detail um.

Am Donnerstag sind die art-efx-Mitarbeiter dann in Oschersleben bei der Arbeit zu beobachten. In der Mittelstraße bilden Sie mit dem Sämann ein Wahrzeichen der Stadt auf der Kompaktstation ab.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

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