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Avacon nimmt innovative Ladesäule für Elektroautos in Barleben in Betrieb

13.03.2018

Kooperationsprojekt mit der Gemeinde fördert Elektromobilität

Avacon errichtet insgesamt 17 innovative Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Eine der Säulen aus dem Programm steht in Barleben auf dem Breiten Weg Höhe Rathaus 2 und wurde am 13. März offiziell von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, Avacon-Kommunalreferent Thomas Braumann und Avacon-Techniker Klaus-Peter Gryska in Betrieb genommen. Die Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, was beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht. Für die Ladesäule wurde ein Ökostrom-Bezugsvertrag abgeschlossen. Während der Testphase ist der Ladevorgang für die Nutzer noch kostenfrei.

Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden aufmerksamkeitsstark präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke an ortsansässige Gewerbetreibende ist vorgesehen, was zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Refinanzierung der Ladesäule beitragen soll.

Die Kooperation zwischen Avacon und Barleben sieht vor, dass Avacon Eigentümer und Betreiber der Ladesäule ist. Über einen geeigneten Aufstellungsort waren sich die beiden Partner schnell einig: Der Stellplatz auf dem Breiten Weg ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um während des Ladevorgangs einen Kaffee zu genießen, Behördengänge zu erledigen oder einfach durch die Geschäfte zu bummeln. Die Gemeinde stellt an der Säule zwei Parkplätze kostenfrei zur Verfügung, die ausschließlich dem Laden von Elektroautos vorbehalten sind.

Für Avacon ist die Aufstellung der sogenannten Werbe-Ladesäulen ein Pilotprojekt, das die weitere Verbreitung von Lademöglichkeiten voranbringen soll. Da sich das Vorhalten von Ladeinfrastruktur derzeit in der Regel wirtschaftlich nicht rechnet, soll ermittelt werden, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Denn kommt man auf diese Weise einem wirtschaftlichen Betrieb näher, kann dies einen zusätzlichen Impuls für den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur geben. Sollten Elektroautos  – was viele Experten erwarten – in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten.

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos eigene praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir  eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Braumann bei der offiziellen Inbetriebnahme der Ladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

„Es freut uns außerordentlich, dass Barleben beim Avacon-Programm berücksichtigt wurde“, sagte Bürgermeister Keindorff. „Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen Avacon und der Stadt, die wir schon mehrfach unter Beweis stellen konnten. Als Kommune geben wir mit einer Ladesäule für E-Fahrzeuge ein positives Signal an unsere Bürger und Besucher.“

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Ladelösungen arbeitet Avacon eng mit E.ON Drive zusammen. Unter diesem Markennamen bündelt der Energiedienstleister E.ON zusammen mit den Netzbetreibern Avacon, Bayernwerk, e.dis und Hansewerk seine Elektromobilitätsaktivitäten in Deutschland. Die neu eröffnete Ladesäule in Barleben wird in das deutschlandweite E.ON Drive Netzwerk integriert, das Fahrern von Elektromobilen den Zugang zu über 4.000 Ladepunkten in Deutschland ermöglicht. Mehr Informationen gibt es unter www.eon-drive.de.

Kirsten Fricke

Pressesprecherin für Nienburg und Syke

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