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Avacon rüstet Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um

01.03.2017

Die Einheitsgemeinde Bördeland erhält eine neue, moderne und vor allem energieeffiziente Straßenbeleuchtung. Durchgeführt werden die Arbeiten vom Energiedienstleister Avacon, der von der Gemeinde mit der Umrüstung der Beleuchtung in allen sieben Ortsteilen beauftragt wurde. Bis zum Herbst möchte Avacon die Umrüstung der Straßenbeleuchtung abgeschlossen haben.

Dann soll die gesamte Einheitsgemeinde über eine sichere, bürgerfreundliche, preisgünstige, effiziente und umweltfreundliche öffentliche Beleuchtung verfügen.

In einer öffentlichen Ausschreibung konnte sich Avacon mit seinem individuell zugeschnittenen Beleuchtungskonzept und der Verwendung hocheffizienter Leuchtmittel durchsetzen. Dieses sieht unter anderem vor, alte Leuchten gegen neuste LED-Technik zu tauschen. „Damit wollen wir die Gemeinde Bördeland mit ihren dazugehörigen Ortsteilen Biere, Welsleben, Großmühlingen, Kleinmühlingen, Eickendorf, Eggersdorf und Zens künftig in einem hellen, modernen Licht erstrahlen lassen“, stellte Avacon-Projektverantwortlicher Sören Markmann in Aussicht. In Biere, das zum großen Teil schon mit moderner Beleuchtung ausgestattet ist, werden ausschließlich die Lampenköpfe in einem Wohngebiet Richtung Welsleben getauscht. 

„Durch die Umrüstung auf innovative LED-Leuchten, die mit nur 21-31 Watt statt mit bis zu 125 Watt betrieben werden, reduziert sich der Energiebedarf der Straßenbeleuchtung um 70 bis 80 Prozent“, stellte Markmann die Vorteile der neuen Technik heraus. Zusätzlich wird durch den geringen Energieverbrauch auch Kohlendioxyd eingespart und die Umwelt entlastet.

Bürgermeister Bernd Nimmich bewertet die Investition daher als doppelten Gewinn für die Gemeinde: „Durch die Einsparung von Energie gewinnen Bürger und Umwelt gleichermaßen“, sagte er erfreut. „So werden die Umweltbelastung und die Belastung der Gemeindekasse zukunftsorientiert gering gehalten.” Die Gemeinde investiert rund 600.000 Euro in dieses Projekt, das zu rund 25 Prozent vom Bundesumweltministerium gefördert wird.

Das Beleuchtungskonzept sieht vor, 150 Lichtmasten zu erneuern und 1.120 alte oder ineffiziente Leuchten, die teilweise noch mit Quecksilberdampflampen betrieben werden, durch moderne LED- Beleuchtungstechnik zu ersetzen. Durch eine autarke Nachtabsenkung und damit verbundene Leistungsreduzierung aller neuen Leuchten auf 50 Prozent für sechs Stunden wird noch einmal Energie eingespart.
Avacon berät seit vielen Jahrzehnten Städte und Kommunen zum Thema Straßenbeleuchtung. Alle in der Einheitsgemeinde vorhandenen Lichtpunkte wurden im vergangenen Jahr von Avacon erfasst und analysiert. Die vorhandenen Leuchtmittel wie Natriumdampf- und Quecksilberdampf-Hochdrucklampen wurden nach Lebensalter, Zustand und vor allem auf Energieeffizienz untersucht und bewertet. Nach der Konzepterstellung wurde die Umrüstung der 1.120 Straßenleuchten auf LED auf den Weg gebracht.

Zu den weiteren Gründen für diese umfangreiche Maßnahme erläutert Sören Markmann: „Die derzeit noch recht verbreiteten Quecksilberdampflampen haben im Jahr 2015 mit ihrer CE-Kennzeichnung auch ihre Handelszulassung verloren und müssen sich aus dem Markt verabschieden.“

Die Industrie entwickelt die LED-Technik in der Straßenbeleuchtung in einem rasanten Tempo weiter. Viele Vorteile der LED wie geringer Energieverbrauch, hohe Lichtausbeute, Insektenfreundlich (keine UV-Strahlung) und kaum „Lichtverschmutzung“ zeichnen diese Technik aus. Bei einer Lebenserwartung, die nach Aussage von Herstellern bei bis zu 100.000 Stunden liegt – das sind bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von ca. 4050 h/a über 20 Jahre – , reduzieren sich auch die jährlichen Wartungskosten erheblich.

Bei der Ausführung der Umrüstungsarbeiten wird Avacon von dem eigenen Ausbildungszentrum Krottorf sowie von den Firmen Omexom aus Hermsdorf und EAST Produktions GmbH aus Helmstedt unterstützt.

Corinna Hinkel

Pressesprecherin Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

Tel.
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Fax
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