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Avacon und NHL investieren in grüne und intelligente Netze: Landkreis Hildesheim leistet überdurchschnittlichen Beitrag zur Energiewende

10.10.2016

Zu den zentralen Bausteinen der Energiewende gehört neben dem Ausbau der Erzeugungskapazität bei Erneuerbaren Energien auch der dafür erforderliche Ausbau der Infrastruktur für den Energietransport. Nur wenn auch diesem Aspekt eine ausreichende Aufmerksamkeit zukommt, lässt sich das gesamte Energiewendekonzept der Bundesregierung verwirklichen. Avacon investiert jährlich rund 170 Millionen Euro in Netzausbau und Netzsteuerung, um die Netze in ihrem Zuständigkeitsgebiet die neuen Anforderungen fit zu machen. Für das Avacon-Netzgebiet im Landkreis Hildesheim ist der Avacon-Standort Sarstedt zuständig. Hier werden die entsprechenden Ausbaumaßnahmen geplant und betreut. In den Gebieten, in denen die Netzgesellschaft Hildesheimer Land (NHL) Eigentümer der Netze ist, ist Avacon als Netzbetreiber im Auftrag der NHL für alle technischen und energiewirtschaftlichen Belange des NHL-Netzes zuständig.

Avacon und NHL unterstützen Energiewende

In welchem hohen Maße Avacon gefordert ist, verdeutlichen die nachfolgenden Zahlen: Über 90 Prozent der installierten Leistung von bundesweit mittlerweile rund 90 Gigawatt zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) sind in den Verteilnetzen angeschlossen. Obwohl es in Deutschland über 900 Verteilnetzbetreiber gibt, nehmen allein 20 Netzbetreiber bereits 80 Prozent der EE-Strommengen auf. Avacon liegt in dieser bundesweiten Tabelle auf Platz sieben.

Der aktuelle Grünstromanteil von 133 Prozent für das gesamte Avacon-Netz belegt, wie stark das Unternehmen als regionaler Netzbetreiber mit seinem ländlich geprägten Versorgungsgebiet von der Energiewende gefordert ist. Denn die Energiewende findet vorwiegend auf dem Lande statt. Nur hier stehen ausreichend Flächen für Windräder und den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen für Biomasseanlagen zur Verfügung.

In Analogie zur Nahrungsmittelversorgung lässt sich sagen: Auch energetisch „ernährt“ das Land die Stadt. Und aufgrund des starken Anteils der Windenergie unter den Erzeugungsarten ist die Entwicklung in den windgünstigen Bundesländern im Norden deutlich dynamischer als in der Mitte oder im Süden Deutschlands.

Das Avacon- und auch das NHL-Netzgebiet zählen damit zu den Schlüsselregionen im Geschehen der Energiewende. Der rechnerische Grünstromanteil von 133 Prozent im Avacon-Netz zeigt, dass sich hier besonders viele Einspeiser an der Energiewende beteiligen. Diese sorgen dafür, dass der Avacon-Wert mehr als viermal so hoch liegt wie der bundesdeutsche Durchschnitt. Er betrug im Jahr 2015 knapp 33 Prozent.

Der Wert von 133 Prozent für das Avacon-Netz bedeutet, dass über das gesamte Jahr gesehen die Grünstromerzeugung im Avacon-Gebiet bereits größer ist als der dortige Verbrauch. Die Summe des Stromexports aus dem Gebiet heraus zu erzeugungsstarken Zeiten ist also größer als die Summe des Stromimports zu Zeiten mit geringer Wind- oder Solarstromproduktion. In diesen Zeiten bezieht das Netz dann Strom aus konventionellen Kraftwerken. Ein modernes Stromnetz auf dem Lande muss heute also in beide Fließrichtungen eine große Leistungsfähigkeit aufweisen.

Energiewende im Landkreis Hildesheim

Im Landkreis Hildesheim sind die Avacon und die NHL für knapp die Hälfte der Fläche als Stromnetzbetreiber zuständig. In diesem Gebiet beträgt der rechnerische Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien gemessen am Netzabsatz an Endverbraucher für das Kalenderjahr 2015 gut 62 Prozent. Das ist zwar weniger als der Avacon-Gesamtdurchschnitt, aber immerhin beinahe doppelt so viel wie der Bundesdurchschnitt. Über die letzten Jahre ist ein recht gleichmäßiger, stetiger Anstieg des Grünstromanteils zu erkennen.

Das größte Erzeugungspotenzial unter den „grünen“ Energien liegt im Avacon-und NHL-Netzgebiet im Landkreis Hildesheim bei Wind und Biomasse. Windstrom aus 49 installierten Anlagen lieferte knapp 42 Prozent des im Jahr 2015 erzeugten grünen Stroms. Nahezu gleichauf folgen die 28 Biomassekraftwerke mit einem Erzeugungsanteil von 41 Prozent. Die mehr als 2.000 Solarstrom-Anlagen steuerten gut 11 Prozent bei.

Avacon und NHL erwarten, dass die Einspeisung in das Netz auch künftig wachsen wird. Damit bleiben beide Unternehmen als Netzbetreiber weiterhin – vielleicht sogar noch zunehmend – gefordert. Denn die Versorgungssicherheit trotz schwankender Einspeisemengen auf hohem Niveau zu halten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe der Netzsteuerung.

Ralph Montag

Pressesprecher Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

Tel.
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