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Avacon unterstützt Stadt Osterwieck bei Anschaffung eines Elektroautos

19.09.2017

Netzbetreiber und Kommune wollen Elektromobilität fördern
v.l.n.r.: Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ, Wirtschaftsförderer Peter Eisemann, Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek und Pressesprecher Ralph Montag

Die Stadt Osterwieck ist künftig selbst elektromobil unterwegs und hat sich kürzlich einen VW e-UP zugelegt, der für Dienstfahrten der Stadtverwaltung genutzt werden soll. Bei der Anschaffung des neuen Fahrzeugs hat Avacon die Stadt unterstützt. Für Kommunen bietet das Unternehmen ein Förderprogramm für den Erwerb von Elektro- oder Hybridautos an. Entschließt sich eine Kommune ein solches Fahrzeug zu leasen, so gibt Avacon drei Jahre lang monatlich 100 Euro dazu. Das Auto wird voraussichtlich vorwiegend von der Wirtschaftsförderung eingesetzt werden.

Bei einem Vor-Ort-Termin stellten Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ und Wirtschaftsförderer Peter Eisemann das neue Fahrzeug Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek und Avacon-Pressesprecher Ralph Montag vor. Dabei berichtete die Bürgermeisterin, dass die ersten Erfahrungen durchweg positiv ausgefallen sind: „Mit dem E-Auto setzten wir ein gut sichtbares Zeichen für den Klimaschutz und ein modernes Verkehrskonzept. Elektromobilität zu fördern ist ein Ziel der Stadt Osterwieck.“


Doch noch ist die Zahl derer, die Elektrofahrzeuge nutzen, überschaubar. Interesse am neuen Antrieb ist zwar bei vielen Autofahrern vorhanden, doch ebenso besteht auch noch ein großer Informationsbedarf. Hier sehen sich auch Avacon als Netzbetreiber und die Stadt Osterwieck in einer besonderen Vorreiterrolle. „Wir wollen Elektromobilität für die Bürger greifbarer machen und als neue Chancen aufzeigen“, so Peter Eisemann.

„Für viele Kommunen, die ihren Fuhrpark zumindest teilweise elektrifizieren wollen, sind knappe Finanzen ein Hindernis – die Umweltprämie der Bundesregierung reicht noch nicht für eine positive Kaufentscheidung aus. Unser ergänzendes Förderprogramm zur Anschaffung von Elektroautos kommt daher bei den Städten und Gemeinden gut an“, erläuterte Antje Klimek. Mit Osterwieck gibt es nun fünf Kommunen im Avacon-Netzgebiet, die bereits ein gefördertes E-Auto fahren. Weitere Gemeinden haben sich beworben, warten aber noch auf die Auslieferung ihres bestellten Fahrzeugs.
„Um Elektromobilität noch attraktiver zu machen und den E-Mobilisten ein möglichst dichtes Netz von Lademöglichkeiten zu bieten, ist eine ausreichende Zahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen nötig“, betonte Ralph Montag.

Wir sind Partner für regionale Ladelösungen

Avacon ist deshalb auch als Dienstleister für Kommunen und Unternehmen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung.

Das Unternehmen will selbst aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und die Flotte seiner Firmen-Fahrzeuge in den nächsten Jahren nahezu vollständig auf E-Fahrzeuge umstellen. „Wir wollen E-Mobilität vorleben“, so Antje Klimek. „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen, zu interessieren und hoffentlich auch zu begeistern.“

Avacon hat bereits im Jahr 2009 die ersten Elektroautos angeschafft, um eigene Erfahrungen zu sammeln, sowie in verschiedenen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen. Bei den Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, der im Laufe der Zeit bei den Fahrzeugen erzielt werden konnte, vor allem in Hinsicht auf die Reichweite und den Komfort.

Mit den aktuellen Fahrzeugen werden gute Erfahrungen gemacht. Auf Grundlage dieser positiven Eindrücke wurde vom Avacon-Vorstand der Beschluss gefasst, in den nächsten Jahren Schritt für Schritt den Anteil von E-Fahrzeugen in der Flotte deutlich auszubauen. Spätestens bis zum Jahr 2025 sollen alle umstellbaren rund 1.000 konventionellen Firmenfahrzeuge ersetzt sein.
 

Ralph Montag

Pressesprecher Avacon AG

Schillerstraße 3
38350 Helmstedt

Tel.
05351 12333549
Fax
0 53 51-1 23-4 03 61

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